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Gute Christen - gute Moslems- gute Bürger?
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BeitragVerfasst am: Sa März 29, 2008 7:55 am


Zitat:
Außer daß ich nicht erkenne, wieso es einem frommen Christen nicht möglich sein sollte, sich in unsere Gesellschaft zu integriern.


Naja, wenn man Frömmigkeit mit Schrifttreue gleichsetzt, dann gibt es da schon so ein paar Stellen, z.B. bei Paulus die Rolle der Frau betreffend, die in der heutigen Gesellschaft ein paar Probleme aufwerfen würden, wenn man danach leben würde.

Zitat:
ein moslem MUSS nur die 5 säulen des islam befolgen, alles andere ist KEINE pflicht. googelt doch mal diese, da ist nix mit krieg und gewalt. wenn jemand nur diese befolgt, kann er überall leben.


Habe ich gemacht, gegoogelt und siehe da, da ist durchaus die Rede von weiteren Pflichten:

Zitat:

”Der Islam wurde auf fünf (Pfeilern) errichtet (...)“ Die fünf Pfeiler sind feste Bestandteile des islamischen Gebäudes und stehen nicht losgelöst davon außerhalb oder unterhalb des Baues, was nicht richtig wäre. Die fünf im Hadith genannten Gebote sind die Grundlagen oder Fundamente des Gebäudes; was darüber hinaus an Pflichten und erwünschten Handlungen hinzukommt, stellt den Rest oder das Schmuckwerk des Gebäudes dar.

Oder anders formuliert: Die fünf Pfeiler bilden die notwendigen Bedingungen des Islam, welche ergänzt werden durch die übrigen Glaubensgrundsätze, die den hinreichenden Bedingungen entsprechen.

Der Gesandte Allahs sagte: ”Der Glaube besteht aus siebzig und ein paar Abteilungen, von denen als höchste die Worte "Es ist kein Gott da außer Allah" gelten und als niedrigste, daß man etwas Schädliches aus dem Weg räumt.“
http://www.islam-basis.de/index.php?option=com_content&task=view&id=91&Itemid=52


Man scheint sich also nicht ganz so einig zu sein, wie du tust.[/b]


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agentP
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BeitragVerfasst am: Sa März 29, 2008 9:01 am


agentP hat folgendes geschrieben:
Naja, wenn man Frömmigkeit mit Schrifttreue gleichsetzt, dann gibt es da schon so ein paar Stellen, z.B. bei Paulus die Rolle der Frau betreffend, die in der heutigen Gesellschaft ein paar Probleme aufwerfen würden, wenn man danach leben würde.


Das muß ich einräumen.

Zitat:
ich verstehe nicht, warum ein frommer moslem das nicht tun könnte. im koran stehen tatsächlich einige negative passagen, die wiederum von anderen "aufgehoben" werden können (oder andersrum), wie zum beispiel das gute alte: "töte keinen menschen, das ist eine sünde". das würde doch eigentlich die kiste mit dem heiden-schlachten aufheben. also kann man den koran so auslegen, wie man will. pazifistisch oder martialisch.


Soweit ich weiß, stammen die pazifistischen Stellen aus der Mekkaner Zeit, als Mohammed noch nicht zur Macht aufgestiegen war und noch nicht frei schalten und walten konnte. Da der Islam den Koran nicht historisch-kritisch betrachtet, sondern für insgesamt gottgegeben hält, ergibt sich da in der Tat ein Widerspruch oder eine Auslegungsmöglichkeit.

Allerdings habe ich den Eindruck, daß das Töten von Menschen überall, wo der Islam politische Macht erlangt, an der Tagesordnung ist, nicht einmal in der Form des Religionskrieges, sondern im Strafrecht.

Zitat:
allah sagt irgendwo im koran: "kommt alle zu mir, egal wer ihr seid, ich nehme euch alle auf". auch das egalisiert einiges.


Der Ansicht bin ich nicht. Denn was geschieht mit denen, die nicht zu ihm kommen wollen? Bestenfalls zahlen sie eine Sondersteuer.

Zitat:
aber wieder: auslegungssache. man hat beim koran die wahl. vielleicht ist das das große geheimnis dieses buches. es ist möglicherweise ein "test" der menschheit, wie sie sich denn entscheiden.


Um zu dieser Ansicht zu gelangen, müßte man erst einmal glauben, daß der Koran wirklich von einem höheren Wesen geoffenbart wurde. Das glaube ich als Atheist naturgemäß nicht.

Zitat:
und zur person des propheten: er war ein mensch!!! und somit folgte er "menschlichen" bedürfnissen, das heisst krieg und eroberung.


Er war ein schlechter und bösartiger Mensch. Krieg und Eroberung sind keine universalen menschlichen Bedürfnisse. In seiner Jugend war er ein friedlicher Händler, konnte er nicht dabei bleiben?

Zitat:
jesus ist "der sohn gottes". jemand hat das schon hier geschrieben, das somit eine apotheose desselbigen stattfindet und somit eine ausklammerung alles "negativen".


Das heißt, Jesus hat Eroberung gepredigt, es ist nur nicht überliefert worden? Woher willst Du das wissen?

Zitat:
ich schätze die tierliebe des propheten, seine aufforderung zum almosengeben und andere eigenschaften und ja, ich bewundere ihn dafür.


Das kann ich zwar nicht nachvollziehen, aber es ist eben schwierig, an den eigenen Religionsstifter, dessen Wirken in der Gemeinde völlig unhinterfragt bleibt, Maßstäbe wie an andere Menschen anzulegen.

Zitat:
und nochwas: ein moslem MUSS nur die 5 säulen des islam befolgen, alles andere ist KEINE pflicht. googelt doch mal diese, da ist nix mit krieg und gewalt. wenn jemand nur diese befolgt, kann er überall leben.


Das ist sicher Auslegungssache, wie agentP schon geschrieben hat. Eigentlich geht es mir aber über die Befolgung des Korans und der Hadithe. Ob man jemand, der beide mißachtet, trotzdem einen guten Moslem nennen kann, da kann ich nicht mitreden.

Zitat:
ich bin inzwischen sicher, der gute LIBERALE ist ein islamhassende pfeife, der keine ahnung vom koran hat bzw. alles so auslegt, wie er will.
PS: ich hoffe, ich werde wegen der "pfeife" nicht gekickt. schöne grüße


Offen gesagt ist mir der Islam eigentlich völlig egal. Er erscheint mir noch merklich irrationaler als das Christentum, auch illiberaler, aber das ist sicher von der Auslegung abhängig, die gerade praktiziert wird.


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BeitragVerfasst am: Sa März 29, 2008 11:22 am


Ein_Liberaler hat folgendes geschrieben:
[...]Außer daß ich nicht erkenne, wieso es einem frommen Christen nicht möglich sein sollte, sich in unsere Gesellschaft zu integriern.

Weil es in unserer Gesellschaft in erster Linie um das persönliche Streben nach materiellem Besitz und Status zu gehen scheint; ohne dieses Streben funktioniert sie nicht so wie es im Augenblick der Fall ist, sondern wäre eine andere, eben nicht diese unsere momentane Gesellschaft.
Bibelstellen wie "Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.", bereits genannte Passagen die zum Verlassen von Besitz und Familie aufrufen und Teile der Bergpredigt welche die Armen höher bewerten als die Reichen (in mehrerlei Hinsicht) implizieren, dass jemand, der sich an sie hält, nicht unbedingt dazu beiträgt, dass der momentane Wirtschaftskreislauf sich genauso weiterdrehen würde, wie er es im Moment tut.

agentP hat folgendes geschrieben:
Das Problem ist doch was ist ein "guter Christ", was ist ein "guter Moslem". Ob nun die wörtliche Befolgung der Bibel einen guten Christen ausmacht oder andere Dinge, darüber können sich ja die Christen untereinander kaum einigen.

Eigentlich kann doch nur ein wahrhaft guter Christ beurteilen, wer ein guter Christ ist; nur ein wahrhaft guter Moslem kann wirklich beurteilen, was einen guten Moslem ausmacht.

Wer könnte so etwas sonst beurteilen? Ich habe von alldem kaum eine Ahnung.

Ich denke alle Menschen müssen sich an ihren Worten und Taten messen lassen (Gedanken läuft ja nicht Wink ):

"Wer durch seine Worte und Taten Leid für andere und sich selbst verursacht ist wohl ein schlechter Mensch; wer durch seine Worte und Taten kein Leid für andere und sich selbst verursacht kann als weder guter noch schlechter Mensch angesehen werden; wer durch seine Worte und Taten das Leid anderer und seiner selbst verringert, den sehe ich als guten Menschen an."


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BeitragVerfasst am: Sa März 29, 2008 11:30 am


Zitat:
Eigentlich kann doch nur ein wahrhaft guter Christ beurteilen, wer ein guter Christ ist; nur ein wahrhaft guter Moslem kann wirklich beurteilen, was einen guten Moslem ausmacht.


Ich würde sagen, streng genommen kann das sogar nur Gott, oder? Wink


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agentP
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BeitragVerfasst am: So März 30, 2008 12:57 am


Zitat:
Zitat:
jesus ist "der sohn gottes". jemand hat das schon hier geschrieben, das somit eine apotheose desselbigen stattfindet und somit eine ausklammerung alles "negativen".


Das heißt, Jesus hat Eroberung gepredigt, es ist nur nicht überliefert worden? Woher willst Du das wissen?


nein, das heisst es nicht. alles negative wird von einer so übermenschlichen gestalt abgehalten. ich erinnere an umberto ecos "der name der rose" und den streit, das in der bibel ja nirgends stehe, das jesus gelacht habe, deshalb sei lachen satanisch. oder er hat nix besessen, also darf ein christ auch nix besitzen (minoriten). das meinte ich, außerdem war das christentum nur so lange "friedlich", bis es selbst an der macht war, danach ging das schlachten los.
der islam war sofort (mehr oder weinger) an der macht und hat eben sofort expandiert (und geschlachtet).
Zitat:
Ob man jemand, der beide mißachtet, trotzdem einen guten Moslem nennen kann, da kann ich nicht mitreden.

sei mir net bös, aber wenn du in jedem fred über den islam "ablästerst", solltest du doch schon "mitreden" können (im sinne von:Bescheid wissen.)
PS: ich entschuldige mich im nachhinein bei dir - LIBERALER -, das ich dich eine "pfeife" genannt habe. da sind mir die gäule durchgegangen. aber verstehe bitte, das fast alle freds nur noch so gehen: muslime hier, muslime da. dazu die medien, dazu freunde, dazu kollegen...


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BeitragVerfasst am: So März 30, 2008 11:15 am


agentP hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Eigentlich kann doch nur ein wahrhaft guter Christ beurteilen, wer ein guter Christ ist; nur ein wahrhaft guter Moslem kann wirklich beurteilen, was einen guten Moslem ausmacht.

Ich würde sagen, streng genommen kann das sogar nur Gott, oder?

Was ja einer der Kernpunkte meiner Kritik an dem Standpunkt des Liberalen ist. Wer definiert, ab wann und wie sich jemand als im Sinne nach "guter Christ" (also den Worten Christu folgend) und "guter Moslem" (also den Worten Mohammeds folgend) bezeichnen darf? Wer legt fest, wie man "Gottes Worten" folgen soll, wenn diese sich in Teilen vollkommen widersprechen?

Genauso könnte man die These vertreten, daß jemand ein "guter Mensch" wäre, der den Gesetzen vollkommen treu ist. Nur... wo steht in den Gesetzen, daß man liebevoll zur Familie sein soll und sich Zeit für seine Kinder nehmen sollte, und Ihnen neben der Gesetzestreue auch Bildung, eine eigene kritische Meinung, Manieren und andere Dinge beibringen sollte?

Aus meiner Sicht ist allein der Gedanke, daß ein "guter Christ" oder ein "guter Moslem" derjenige ist, der sich nach "Gottes Wort" richtet, schon unrealistisch. So hübsch der Koran und die Bibel auch sein mögen... sie können mir definitiv nicht sagen, daß ich besser nicht zur Fuß über die Autobahn gehe, und RTL2 ein ziemlich mieses Programm ist und eine Haltung zu Computerspielen und Atomkraftwerken werde ich dort auch nur schwerlich finden Wink

Und wie Benkei interessanter Weise anmerkte. Wenn man sich allein auf die Äusserungen beruft, die Jesus zugeschrieben werden (was nur ein kleinerer Teil des gesamten biblischen "Wort Gottes" ist), und die Widersprüche beiseite lässt... so funktioniert mit diesen Angaben ganz sicher kein moderner Industriestaat, der nach marktwirtschaftlichen Kriterien handelt. Gerade hier zeigt sich die allererste These in diesem Thread vom Liberalen als schwer haltbar. Ein "guter Christ" würde keine Produkte kaufen, die von armen Schweinen in China/Indien produziert wurden. Ein "guter Christ" würde nichts kaufen, wo Rohstoffe verbaut sind, die von echten Sklavenarbeitern in Afrika abgebaut wurden. Ein "guter Christ" würde das ganze strukturelle Bescheissen der Marktwirtschaft nicht mittragen. Oder... etwa doch?

gruß
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BeitragVerfasst am: So März 30, 2008 9:50 pm


erdal5 hat folgendes geschrieben:

nein, das heisst es nicht. alles negative wird von einer so übermenschlichen gestalt abgehalten.


Mag sein. Nur erschien den Christen später ja Krieg, Eroberung und Zwangsbekehrung gar nicht mehr unsympathisch - und sie fanden zu ihrem Leidwesen in Christi Worten wenig, um das zu rechtfertigen. Wir können uns eben nur auf die Worte der Religonsstifter berufen, die auch überliefert sind. Es gibt ja durchaus Historiker und Theologen, die meine, Jesus habe eine Revolte vorgehabt, aber etwaige Planungen in dieser Richtung sind nicht überliefert. Überliefert ist nur das Feinde lieben, andere Backe hinhalten, zwei Meilen mitgehen, wenn man genötigt wird eine zu gehen, Kranke pflegen, Hungrige speisen, Arme bekleiden, Gefangene besuchen etc.

Zitat:
ich erinnere an umberto ecos "der name der rose" und den streit, das in der bibel ja nirgends stehe, das jesus gelacht habe, deshalb sei lachen satanisch. oder er hat nix besessen, also darf ein christ auch nix besitzen (minoriten). das meinte ich, außerdem war das christentum nur so lange "friedlich", bis es selbst an der macht war, danach ging das schlachten los.


Erbsenzälerei, aber es ging nicht um die Besitzlosigleit der Christen, sondern nur der Kirche. Ihre betonte Armut wurde den Franziskanern als Ketzerei vorgeworfen, weil sie so populär war und die Macht der Kirche unterminierte. Wie schon gesagt, war das Christentum natürlich über Jahrhunderte eine sehr aggressive Religion, ich verweise gerne auf die völlig unprovozierten Kreuzzüge gegen die Preußen und Litauer.

Zitat:

sei mir net bös, aber wenn du in jedem fred über den islam "ablästerst", solltest du doch schon "mitreden" können (im sinne von:Bescheid wissen.)


Ich habe gar nichts gegen den Islam, und auch nicht gegen die Moslems. Die Moslems, die ich kenne, sind alle anständige Leute, und die jungen Türken, die zur Zeit ihrem Glauben und ihrem Volk solche Schande machen, tun das, weil sie ungebildete Asoziale sind, nicht weil sie Türken oder Moslems sind.

Ich gehe davon aus, daß ich den Koran genügend kenne, um meine Probleme mit ihm zu haben. Meiner Ansicht nach kann man sich nach dem Koran heute ebensowenig mehr richten wie nach dem Alten Testament - und glücklicherweise ignorieren die allermeisten Juden und Moslems auch die Stellen, die nicht mehr in die Zeit passen. Nach den Worten Jesu sich zu richten, wird dagegen nur einem selbst Probleme machen...

Ob man allerdings schon als guter Moslem gelten kann, wenn man die fünf Säulen beachtet, das kann ich nicht beurteilen. Einfach, weil ich mich in die Religion nicht gut genug einfühlen kann, um so eine moralische Frage zu entscheiden, selbst wenn ich mehr Ahnung davon hätte. Ich habe den Begriff lediglich als Synonym für koran- und hadithentreuen Moslem eingeführt um virtuelle Tinte zu sparen. (Das auch noch einmal @ Booth.)

Zitat:
ich entschuldige mich im nachhinein bei dir - LIBERALER -, das ich dich eine "pfeife" genannt habe. da sind mir die gäule durchgegangen. aber verstehe bitte, das fast alle freds nur noch so gehen: muslime hier, muslime da. dazu die medien, dazu freunde, dazu kollegen...


Ich danke Dir, und Schwamm drüber. Es hätte mir leid getan, Dich nachhaltig beleidigt zu haben.


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BeitragVerfasst am: So März 30, 2008 11:05 pm


Warum sind beim Thema 'Religion' eigentlich so viele Leute betriebsblind? Und zwar nicht nur die, die dran glauben ?

Wenn irgendwo ein paar Skinheads lautstark "Wir brennen den Ausländern Ihre Häuser ab..." vor sich hin singen, dann frag ich mich doch auch nicht

1) meinen die das vielleicht symbolisch ?
2) Das ist sicher aus dem Zusammenhang gerissen! Wer weiss, wie das Lied weitergeht.
3) Die haben doch so tolle Sachen wie Ehre und Kameradschaft. Das verträgt sich doch nicht mit feiger Brandstiftung.
4) In diese Zeile kann man alles reininterpretieren, wenn man es nur will...
5) Aber Luther hat doch auch gesagt, man soll Juden ausräuchern. Und der war ja ein guter Mann.

Wenn nun aber der Koran zum Mord an Andergläubigen, die Bibel zu sektenhaften Verhalten, beide zu Anti-semitismus, etc. aufrufen, dann ist das
super...weil...??!??

Weil Religion ja per definition nicht böse sein kann ???

Ich verstehe es nicht ?

Aufruf zum Mord ist für mich Aufruf zum Mord. Aufruf zur Intolleranz ist für mich Aufruf zur Interolleranz.


Gammel
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BeitragVerfasst am: Mo März 31, 2008 12:15 pm


was für ein intellektuelles gefasel in diesem thread. ist doch scheissegal womit die massen geblendet werden. religion esoterik ideologie philosophie. so oder so geht es nur darum den leuten das denken abzunehmen und abzugewöhnen. die herrschenden eliten werden das nie unterbinden und die intellektuellen als deren willige speichellecker werden immer mitspielen un immer neue mindtriks ausdenken. solange diese leute tun und machen dürfen was sie wollen wird sich nix ändern und solche diskussionen sind zeitverschwendung und nutzen nur den mächtigen. am besten die ganzen eierköpfe samt denen die in foren solche diskussionen führen mal für ein paar jahre zur umerziehung an den stahlofen oder auf den bauernhof und die flausen austreiben dann hat sich das thema auch.


shivaree
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BeitragVerfasst am: Mo März 31, 2008 12:34 pm


shivaree hat folgendes geschrieben:
[...]
Man - Du hast Dir ja Mühe gegeben, einen Thread auszusuchen, der wirklich so ziemlich am wenigsten zu Deiner Aussage passt.... wobei... im Philosophie- und Fernseh-Berech hätteste vielleicht noch unpassendere Threads finden können.

Meine Empfehlung: Mach einen Thread im Politik-Bereich dazu auf. Ich find es nämlich höchst interessant, daß Du implizierst, daß Menschen, die Nachdenken, nur folgsam "die Mächtigen" unterstützen. Das impliziert zudem den Umkehrschluß, daß man möglichst dumm wie eine Kartoffel sein sollte, um zur "richtigen Seite" zu gehören. Wirklich ein interessanter Ansatz...

gruß
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BeitragVerfasst am: Mo März 31, 2008 1:50 pm


du bist ja ein ganz gewitzter. stimmt jetzt wo dus sagst fällt mir ein dass lenin sich vermutlich seinerzeit auch nur versprochen hat. er meinte sicher politik ist opium für das volk und nicht religion er war vermutluich damals schon im falschen tread
menschen die nachdenken. welcher mensch denkt denn nicht nach? die meisten können sich nur den luxus nicht leisten von dem intellektuellen elfenbein turm aus sich irgendwelche abstrakte scheisse auszubrüten weil sie beschäftigt sind zu überlegen wo sie was zum fressen her kriegen dafür dürfen sie sich dann aber von pfaffen und anderen studierten moralaposteln mit übergewicht erklären lassen was richtig und falsch ist.


shivaree
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BeitragVerfasst am: Mo März 31, 2008 2:06 pm


Zitat:
dass lenin sich vermutlich seinerzeit auch nur versprochen hat. er meinte sicher politik ist opium für das volk und nicht religion


Ob er sich versprochen hat, kann ich nicht sagen. Zumindest aber hat er Marx falsch zitiert.

ws[/quote]


Winston_Smith
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BeitragVerfasst am: Mo März 31, 2008 3:21 pm


shivaree hat folgendes geschrieben:
stimmt jetzt wo dus sagst fällt mir ein dass lenin sich vermutlich seinerzeit auch nur versprochen hat
Ich weiss nicht, ob es Dir schon aufgefallen ist - in diesem Thread geht es um das, was Jesus und Mohammed "seinerzeit" versprochen oder gesprochen haben (sollen).
Zitat:
er meinte sicher politik ist opium für das volk und nicht religion
Tja - das ist ja ganz nett, was Lenin gesagt hat... aber es führt uns nicht viel näher an das, was Jesus und Mohammed gesagt haben (sollen) und in wie weit deren gesagtes dazu genügt, ob ein Mensch sich in unserer modernen mitteleuropäischen Gesellschaft "hervorragend integrieren" kann oder eben nicht.
Zitat:
er war vermutluich damals schon im falschen tread
Ich bin mir sicher, daß selbst ein Anhänger Lenins sich in unserer jetzigen mitteleuropäischen Gesellschaft "hervorragend integrieren" könnte, wenn er den Scheiss, den Lenin verzapft hat, mit eigenem, vernünftigem Denken untermauert.
Zitat:
welcher mensch denkt denn nicht nach? die meisten können sich nur den luxus nicht leisten von dem intellektuellen elfenbein turm aus sich irgendwelche abstrakte scheisse auszubrüten weil sie beschäftigt sind zu überlegen wo sie was zum fressen her kriegen
Wer in unserer Gesellschaft wirklich überlegen muss WO er was zum fressen herkriegt, der hat definitiv ein Problem mit dem Nachdenken. Der nächste Aldi ist sicher nicht weit. Daß es Leute gibt, die nur mehr ihren Grundbedarf decken können, sehe ich ganz genau so - dort gibt es auch sicherlich viele, denen der Luxus eines zweiten oder grösseren Fernsehens, eines Autos, einer regelmäßigen Schachtel Zigaretten, einem Premiere-Abo, etc wichtiger ist, als der "Luxus" sich mit "abstrakter Scheisse" zu beschäftigen... was dann automatsch dazu führt, daß sie merken, daß jener Luxus kaum erreichbar für sie ist - was bei "abstrakter Scheisse" übrigens nicht der Fall wäre. Aber... "abstrakte Scheisse" wird ja auch nicht ständig im Fernsehen beworben.
Zitat:
dafür dürfen sie sich dann aber von pfaffen und anderen studierten moralaposteln mit übergewicht erklären lassen was richtig und falsch ist.
"Dürfen" ist das entscheidende Wort... aber sie "müssen" nicht, und tun es auch nicht. Die meisten lassen sich viel lieber von RTL und PRO7 erklären, was richtig und falsch ist - aber prinzipiell halte ich es für das Sinnvollste, wenn sich jeder selber mit der "abstrakten Scheisse" beschäftigt, um zu überlegen, was richtig und falsch ist - ganz gleich ob übergewichtig oder magersüchtig oder mit ganz normaler Statur.

Übrigens ist das noch immer meines Erachtens ein Thema, welches nicht in diesen Thread hingehört.

gruß
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BeitragVerfasst am: Mo März 31, 2008 4:00 pm


Zitat:
Ich weiss nicht, ob es Dir schon aufgefallen ist - in diesem Thread geht es um das, was Jesus und Mohammed "seinerzeit" versprochen oder gesprochen haben (sollen).


mir ist schon aufgefallen worum es geht in diesem thread
der titel ist gute christen gute moslems gute bürger im ersten beitrag geht es darum welche religion friedlich und welche nicht friedlich ist. der rest mit dem wer was gesagt hat kam erst im lauf der diskussion. und ich sage keine religion ist friedlich weil jede dazu dient strukturelle gewalt auszuüben auf das volk und weil jede religion nicht mehr ist als ein unterdrückungs instrument der herrschenden bourgeoisen eliten. und deshalb sind solche studentenschwätzr diskussionen auch überflüssig wo es so und so nur darum geht den schwanz vergleichen mit wer kann noch abgehobener formulieren.


shivaree
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BeitragVerfasst am: Mo März 31, 2008 4:29 pm


Zitat:
herrschenden bourgeoisen eliten


Hmmm... Verstehe ich jetzt nicht.

Das Bürgertum herrscht? Die Eliten sind das Bürgertum? Das Bürgertum benutzt die Religion um die Massen zu unterdrücken? Nicht die Kirche?
Oder wie? Oder was?

ws


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