Empfehlungen
Fanshop
Letzte Beiträge
Semis' Sammlung von Verbrechen / Kriminalfällen
Der 11.9. Verschwoerungs Aufklärungs Thread
Dmitri Medwedew und die Zukunft Russlands
lustige Links
ÖFF!ÖFF! und TüTü
Verschwörungstheorie - Kritik, Infos, Aufklärung
Wasserauto...Sinnvoll?
interessante Links
David Icke/Arizona Wilder & Josef Mengele
TV Telemedial
Terror und regulärer Widerstand. Was ist was?
Religiöse Absonderlichkeiten

[ Zum Forum ]
Hauptmenü
Archive

· Reviews
· Redaktions-Artikel
· Blog der Redaktion
· Kriegsarchiv
· Terrorarchiv
· Lexikon
· Periodensystem
· Web Links
Community

· Forum
· Banner
· Ask1-Fan Shop
· Ask1-Amazonshop
· Kalender
· Impressum
Fanshop
Flockdruck 23 Shirt Navy vorn Flockdruck
15,99 EUR
Ask1 WebTip:
www.polygonismus.de

www.weltverschwoerung.de
Ask1-Kalender
<< Mai 2008 >>
M D M D F S S
      1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031 
Neues Ereignis übermitteln
06.06
• Ask1 hat Geburtstag
Werbung
Werbung
Login
Jetzt gratis registrieren

Werden Sie Ask1-Mitglied und diskutieren Sie in unseren Foren.

Log-in für registrierte User
Benutzername
Passwort
(Registrieren)
 
Einloggen / Neuanmeldung
Unscharfe Primzahlzerlegung bei großen Zahlen?
Gehe zu Seite Zurück  1, 2
 
Neue Antwort erstellen    Ask1.org Foren-Übersicht -> Technik, Forschung und Entwicklung
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Trestone
Eröffner des Threads
Tread eröffner!

Inventar


Anm.Dat: Apr 12, 2002
Beiträge: 420
Wohnort: Franken


Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
AIM-Name

Nach oben

BeitragVerfasst am: So Feb 24, 2008 11:42 am    Titel: Antworten mit Zitat


Laut Wikipedia wurde die eindeutige Primzahlzerlegung von Gauss bewiesen,
war aber auch schon Euklid bekannt.

Link zum Beweis: http://de.wikipedia.org/wiki/Fundamentalsatz_der_Arithmetik

Wie ich schon vermutete, wird der Beweis indirekt geführt,
wie bei vielen mir intuitiv unsicher erscheinenden mathematischen "Wahrheiten".

Da nicht alles ausgeführt ist, wäre es schön, wenn jemand einen expliziteren Beweis aufführen könnte.
Dann will ich gern zeigen, mit welchen Schritten und Axiomen ich nicht so einfach mitgehe.

(Aber meine Grundansätze/überzeugungen stammen intuitiv aus dem Bauch - die Analytik dazu kommt später)


Gruß
Trestone


PHI
Forensianer


Anm.Dat: Nov 29, 2004
Beiträge: 22
Wohnort: Castrop-Rauxel


Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden


Nach oben

BeitragVerfasst am: Mi März 12, 2008 7:35 pm    Titel: Antworten mit Zitat


Hallo Trestone,

ich hätte auch ein paar Anmerkungen zu deiner Behauptung zu machen.

1. Mir ist es neu das sich uns Atome und Elementarteilchen unter den Fingern aufgelöst haben. Ich glaube du hast da was mit der Quantentheorie verwechselt oder falsch verstanden. Wäre dem nämlich so, könnten wir Grundlagenforschung mittels Teilchenbeschleunigern abschreiben da wir unsere Elementarteilchen ja gar nicht wahrnehmen oder es sie nicht "gibt" !! Verbessere mich wenn ich dich falsch verstanden habe.

2. Mit deiner Analogie von Mathe und Physik bin ich nicht ganz einverstanden weil sie zwei unterschiedliche Wissenschaftsdisziplinen sind.
Physik = Naturwissenschaft
Mathe = Strukturwissenschaft

3. Zur Eindeutigkeit der Primzahlzerlegung: Ich verstehe deinen Ansatz mit den 30 Dezimalstellen nicht, weil die Primzahlfaktorzerlegung nur für "natürliche" Zahlen größer 1 gilt.

4. Warum sollte der Beweis das die Wurzel aus 2 irrational ist fallen??
Ich denke es ist nicht nötig den Beweis jetzt hier aufzuführen aber er ist für mich absolut eindeutig.

5. Ich glaube das mit der Irrationalität verstehst du falsch. Jedenfalls wenn du irrational als Unvernunft bzw. der Vernunft widersprechend verstehst. Im mathematischen Sinne wird irrational nicht mit Vernunft gleichgesetz. Es hat damit überhauptnichts zu tun. Hier bedeutet es Verhältnis. Das heißt das eine irrationale Zahl kein Verhältnis von ganzen Zahlen ist.[/code]


_________________
Entia non sunt multiplicanda praeter necessitatem !! (Wilhelm von Ockham)

Trestone
Eröffner des Threads
Tread eröffner!

Inventar


Anm.Dat: Apr 12, 2002
Beiträge: 420
Wohnort: Franken


Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
AIM-Name

Nach oben

BeitragVerfasst am: Fr März 14, 2008 12:13 pm    Titel: Antworten mit Zitat


[quote="PHI"]Hallo Trestone,

ich hätte auch ein paar Anmerkungen zu deiner Behauptung zu machen.

1. Mir ist es neu das sich uns Atome und Elementarteilchen unter den Fingern aufgelöst haben. Ich glaube du hast da was mit der Quantentheorie verwechselt oder falsch verstanden. Wäre dem nämlich so, könnten wir Grundlagenforschung mittels Teilchenbeschleunigern abschreiben da wir unsere Elementarteilchen ja gar nicht wahrnehmen oder es sie nicht "gibt" !! Verbessere mich wenn ich dich falsch verstanden habe.

Trestone: Nach Unschärferelation haben Atome nicht zugleich Ort und Impuls,
sind also keine "Teilchen".
Zudem können sie im Interferenzraum zugleich virtuell an mehreren Orten sein,
ähneln dann mehr Möglichkeiten als Sein...
Es "gibt" also zwar Teilchen, aber sie haben mit unseren klassischen Teilchen-
oder Atomvorstellungen kaum noch etwas gemein -
so ähnlich wie Zahlen mit mehrdeutiger Primfaktorzerlegung ...


2. Mit deiner Analogie von Mathe und Physik bin ich nicht ganz einverstanden weil sie zwei unterschiedliche Wissenschaftsdisziplinen sind.
Physik = Naturwissenschaft
Mathe = Strukturwissenschaft

Trestone: Und wenn nun das Strukturgesetz "Quantenunschärfe" sich sowaohl in der Physik als auch in der Mathematik auswirkt
und zufällig zuerst im physikumfeld entdeckt wurde?
Auch das Zählen üben wir ja zunächst mit physikalischen Objekten...



3. Zur Eindeutigkeit der Primzahlzerlegung: Ich verstehe deinen Ansatz mit den 30 Dezimalstellen nicht, weil die Primzahlfaktorzerlegung nur für "natürliche" Zahlen größer 1 gilt.

Trestone: Ich meine natürliche Zahlen mit 30 Stellen vor dem Komma, wie z.B. 123456789012345678901234567891


4. Warum sollte der Beweis das die Wurzel aus 2 irrational ist fallen??
Ich denke es ist nicht nötig den Beweis jetzt hier aufzuführen aber er ist für mich absolut eindeutig.

Trestone: Der Beweis benutzt auch die Eindeutigkeit der Primfaktorzerlegung und geht davon aus, dass die mathematischen Eigenschaften eines Bruches beim kürzen unverändert bleiben.
In meiner Mathematik gilt das nicht.



5. Ich glaube das mit der Irrationalität verstehst du falsch. Jedenfalls wenn du irrational als Unvernunft bzw. der Vernunft widersprechend verstehst. Im mathematischen Sinne wird irrational nicht mit Vernunft gleichgesetz. Es hat damit überhauptnichts zu tun. Hier bedeutet es Verhältnis. Das heißt das eine irrationale Zahl kein Verhältnis von ganzen Zahlen ist.
Trestone: Aber genau letzteres kam Platon und den alten Griechen "unvernünftig" und nur schwer einzusehen vor,
da es ihren Glauben an die Weltharmonie dank Mathematik durchbrach. Ich gehe sogar noch weiter und führe (an anderer Stelle) "(logisch) wahr" auf "wahrnehmbar" zurück.
Die Sprachverwirrung ist also bei mir Programm...

Gruß
Trestone


PHI
Forensianer


Anm.Dat: Nov 29, 2004
Beiträge: 22
Wohnort: Castrop-Rauxel


Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden


Nach oben

BeitragVerfasst am: Fr März 21, 2008 2:55 pm    Titel: Antworten mit Zitat


Hallo Trestone,


Das mit der „Unschärferelation“ hast du eindeutig falsch verstanden. Teilchen im Sinne der Quantentheorie haben sowohl einen Impuls als auch einen Ort an dem sie sich befinden und das sogar zur gleichen Zeit. Die Unbestimmtheitsrelation ( ist meiner Meinung nach ein besserer Ausdruck, wird auch so in der Literatur verwendet ) sagt nur aus, dass der Zustand eines Teilchens durch seine Wellenfunktion bestimmt wird. Sie hängt allerdings entweder nur vom Ort oder vom Impuls ab. Es gibt also Teilchen mit “Impuls und Ort“ nur der Begriff Teilchenbahn wird durch eine prinzipielle Schranke charakterisiert. Im allgemeinen heißt das, dass wir niemals in der Lage sein werden den Impuls und den Ort eines Teilchens zur selben Zeit genau zu bestimmen. Da wir immer eine Auswirkung auf das Teilchen haben, das wir beobachten.
Die Schranke wird also durch die “Unschärfen“ ∆x und ∆p gestellt. Wobei x der Ort und p der Impuls ist.
Außerdem kann man mittlerweile Atome und Moleküle mittels Rasterelektronenmikroskopie sichtbar machen oder sie in Laserfallen “einfangen“.
Wenn du auf den Interferenzraum ansprichst meinst du denke ich die Wahrscheinlichkeiten für den Ort oder den Impuls da es keine Teilchenbahnen mehr gibt.
Wobei Teilchenbahnen nachgewiesen werden können (meine Anspielung auf die Teilchenbeschleuniger). Wenn ich da an den LHC denke der jetzt in Genf steht.
Und virtuelle Teilchen sind halt virtuell. Sie sind nur ein Konzept bei dem man veranschaulichen möchte, wie z.Bsp. virtuelle Photonen eine elektromagnetische Wechselwirkung vermitteln.

Wenn man sich genauer mit der Quantentheorie befasst, lernt man auch die Matrizenmechanik kennen, deren Formalismus den Teilchenaspekt der Quantentheorie sogar in den Vordergrund stellt.


Die Unschärfe gibt es in der Mathematik nicht. Die Mathematik hat die Werkzeuge geliefert die die Quantentheorie beschreibt. Und war der Physik schon sehr weit im voraus. Die Axiome wurden aus rein logischer Sicht aufgestellt und sie wurden aufgestellt weil jemand sie “entdeckt“ hat.


Hier die Axiome der Arithmetik:


1. Für beliebige Zahlen m, n gilt:
m +n=n+m und mn=nm

2. Für beliebige Zahlen m, n, k gilt:
(m+n)+k=m+(n+k) und (mn)k=m(nk)

3. Für beliebige Zahlen m, n, k gilt:
m(n+k)=mn+mk

4. Es gibt eine Zahl 0 mit der Eigenschaft, dass für jede Zahl n gilt:
n+0=n

5. Es gibt eine Zahl 1 mit der Eigenschaft, dass für jede Zahl n gilt:
n*1=n

6. Für jede Zahl n gibt es eine weiter Zahl k, so dass gilt:
n+k=0

7. Für beliebige Zahlen m, n, k, gilt:
wenn k≠0 und kn=km, dann m=n


Und jetzt erkläre mir, was in deiner Mathematik anders ist!! Außerdem würde ich gerne wissen ob es in deiner Mathematik kein π und keine e-Funktionen mehr gibt den die sind auch irrational.

Nicht Platon kam es unvernünftig vor sonder Pythagoras wollte diese Zahlen nicht wahr haben. Nach seiner Schule gab es nur die natürlichen Zahlen die göttlich waren und er verabscheute die irrationalen Zahlen. Nach einer Sage soll er sogar einen seiner Schüler getötet haben weil er herausgefunden hatte das √2 irrational ist.


_________________
Entia non sunt multiplicanda praeter necessitatem !! (Wilhelm von Ockham)

Trestone
Eröffner des Threads
Tread eröffner!

Inventar


Anm.Dat: Apr 12, 2002
Beiträge: 420
Wohnort: Franken


Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
AIM-Name

Nach oben

BeitragVerfasst am: Fr März 21, 2008 7:05 pm    Titel: Antworten mit Zitat


PHI hat folgendes geschrieben:
Hallo Trestone,


Das mit der „Unschärferelation“ hast du eindeutig falsch verstanden. Teilchen im Sinne der Quantentheorie haben sowohl einen Impuls als auch einen Ort an dem sie sich befinden und das sogar zur gleichen Zeit.
Trestone: Da man beides aber nicht gleichzeitig genau messen kann,
ist eine Vorstellung eines Atoms oder Teilchen als "Kügelchen, das sich bewegt nicht mehr haltbar. Das will ich mit der "Auflösung der Teilchenvorstellung" sagen.


Die Unbestimmtheitsrelation ( ist meiner Meinung nach ein besserer Ausdruck, wird auch so in der Literatur verwendet ) sagt nur aus, dass der Zustand eines Teilchens durch seine Wellenfunktion bestimmt wird. Sie hängt allerdings entweder nur vom Ort oder vom Impuls ab. Es gibt also Teilchen mit “Impuls und Ort“ nur der Begriff Teilchenbahn wird durch eine prinzipielle Schranke charakterisiert. Im allgemeinen heißt das, dass wir niemals in der Lage sein werden den Impuls und den Ort eines Teilchens zur selben Zeit genau zu bestimmen. Da wir immer eine Auswirkung auf das Teilchen haben, das wir beobachten.
Die Schranke wird also durch die “Unschärfen“ ∆x und ∆p gestellt. Wobei x der Ort und p der Impuls ist.
Außerdem kann man mittlerweile Atome und Moleküle mittels Rasterelektronenmikroskopie sichtbar machen oder sie in Laserfallen “einfangen“.
Trestone: Das man bei Messungen an einem Ort "Teilchen"findet, heißt nicht, dass es sie vorher in gleicher Form gab.
Ich glaube mehr an "virtuelle Möglichkeitsschwärme".


Wenn du auf den Interferenzraum ansprichst meinst du denke ich die Wahrscheinlichkeiten für den Ort oder den Impuls da es keine Teilchenbahnen mehr gibt.
Trestone: Ja, an den Raum, in dem nach Feynman alle möglichen Wege zugleich virtuell durchlaufen werden.

Wobei Teilchenbahnen nachgewiesen werden können (meine Anspielung auf die Teilchenbeschleuniger). Wenn ich da an den LHC denke der jetzt in Genf steht.
Trestone: Nach meinem Wissen nur immer punktuell:
In der Nebelkammer sehr weit auseinanderliegende "Teilchenmessungen", in anderen vielleicht häufiger und näher, aber immer mit zur Plancklänge riesigen Lücken,
d.h. keine ununterbrochenen Bahnen.


Und virtuelle Teilchen sind halt virtuell. Sie sind nur ein Konzept bei dem man veranschaulichen möchte, wie z.Bsp. virtuelle Photonen eine elektromagnetische Wechselwirkung vermitteln.

Wenn man sich genauer mit der Quantentheorie befasst, lernt man auch die Matrizenmechanik kennen, deren Formalismus den Teilchenaspekt der Quantentheorie sogar in den Vordergrund stellt.


Die Unschärfe gibt es in der Mathematik nicht.
Trestone: In den häufigsten und verbreitesten Spielarten nicht,
aber in Nischen (z.B. Finitismus) schon.


Die Mathematik hat die Werkzeuge geliefert die die Quantentheorie beschreibt. Und war der Physik schon sehr weit im voraus. Die Axiome wurden aus rein logischer Sicht aufgestellt und sie wurden aufgestellt weil jemand sie “entdeckt“ hat.
Trestone: Eben weil menschengemacht, glaube ich nicht an die "Reinheit" der Logik: Auch in ihren Axiomen steckt Willkür.
Erstaunlich ist für mich, dass wir nicht wie bei den Sprachen viele lokale Logik Dialekte haben.


Hier die Axiome der Arithmetik:

Trestone: Zur Vereinfachung werde ich "finitistisch" argumentieren.
Meine Kinder können kaum noch Kopfrechnen und benötigen auch für einfache Rechnungen Taschenrechner oder Computer.
Bei ihren Kindeskindern wird vielleicht sogar n+1 mit Rechnerhilfe berechnet.

Nun ist aber jeder Taschenrechner oder Computer ein endlicher Automat und hat daher eine größte darstellbare Zahl U - kann also nicht bis ins Unendliche jeweils 1 addieren.
Zuletzt gibt er entweder "ERROR" aus oder "0" oder er lässt die größte darstellbare Zahl unverändert.

Auch die kleinste von Null verschiedene Zahl ist auf dem Computer ein endlicher Bruch (meist Dezimaldarstellung) und hier gibt es eine "Genauigkeitsschranke"
Das hat natürlich Konsequenzen für die Arithmetik auf einem Computer,
und die unten aufgeführten Axiome gelten nur in gewissen Bereichen, insbesondere nicht mehr bei "großen Zahlen".

Ob das bei uns Menschen auch so ist, weiß ich nicht


1. Für beliebige Zahlen m, n gilt:
m +n=n+m und mn=nm

2. Für beliebige Zahlen m, n, k gilt:
(m+n)+k=m+(n+k) und (mn)k=m(nk)


3. Für beliebige Zahlen m, n, k gilt:
m(n+k)=mn+mk

4. Es gibt eine Zahl 0 mit der Eigenschaft, dass für jede Zahl n gilt:
n+0=n

5. Es gibt eine Zahl 1 mit der Eigenschaft, dass für jede Zahl n gilt:
n*1=n

6. Für jede Zahl n gibt es eine weiter Zahl k, so dass gilt:
n+k=0

7. Für beliebige Zahlen m, n, k, gilt:
wenn k≠0 und kn=km, dann m=n
Trestone: Sei U unsere maximale Zahl mit U+1=U (nach dem Motto "1,2,3,viele".
Zur Vereinfachung sei U=18.
7*3=6*3=U=18, aber 7 ist ungleich 6!
In finitistischer Arithmetik gilt das also nicht.


Und jetzt erkläre mir, was in deiner Mathematik anders ist!! Außerdem würde ich gerne wissen ob es in deiner Mathematik kein π und keine e-Funktionen mehr gibt den die sind auch irrational.
Trestone: Ich vermute, dass es rationale Annäherungen an e im Finitismus als Ersatz gibt, aber wohl etwas unbequem zu rechnen...
(Computer machen das übrigens so...)


Nicht Platon kam es unvernünftig vor sonder Pythagoras wollte diese Zahlen nicht wahr haben. Nach seiner Schule gab es nur die natürlichen Zahlen die göttlich waren und er verabscheute die irrationalen Zahlen. Nach einer Sage soll er sogar einen seiner Schüler getötet haben weil er herausgefunden hatte das √2 irrational ist.

Trestone: Vielleicht freut Pythagoras ja mein Zug gegen die Irrationalzahlen.
Mit U ist √2 übrigens evtl. gleich 5/3, denn 5/3 * 5/3 = 25/9 = U/9=2.
Er hätte also statt den Schüler zu erschlagen nur U einführen müssen...

Gruß
Trestone


Trestone
Eröffner des Threads
Tread eröffner!

Inventar


Anm.Dat: Apr 12, 2002
Beiträge: 420
Wohnort: Franken


Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
AIM-Name

Nach oben

BeitragVerfasst am: Fr März 21, 2008 7:23 pm    Titel: Antworten mit Zitat


Hallo,

noch eine etwas einfachere Überlegung zur Wurzel 2:

Wenn man annimmt, dass wir wie Computer nur mit begrenzt großen Zahlen agieren können
(jeder Taschenrechner und Computer hat eine grötmögliche darstellbare Zahl U,
über die hinaus er nicht rechnen kann)
und festlegen, dass für diese Zahl U gilt: U+1=U
(nach dem Motto 1,2,3,viele).

Sei zur Vereinfachung U=18.

Dann gilt 5/3 * 5/3 = 25/9 = U/9 = 2, also in einme gewissen Sinn 
Wurzel 2:=5/3
(und rational!)

Gruß
Trestone

P.S. Dann gibt es auch nur endlich viele Primzahlen: 2,3,5,7,11,13,17
und 18 hat keine eindeutige Primfaktorzerlegung, denn 5*5=7*7=2*3*3=U=18.


antimagnet
Moderator
Moderator


Anm.Dat: Apr 10, 2002
Beiträge: 8842


Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden


Nach oben

BeitragVerfasst am: Fr März 21, 2008 7:54 pm    Titel: Antworten mit Zitat


hmm, können wir uns auf einen thread einigen?


_________________
Und vergib uns unsere Schuld
wie auch wir vergeben unseren Schulkindern.

Trestone
Eröffner des Threads
Tread eröffner!

Inventar


Anm.Dat: Apr 12, 2002
Beiträge: 420
Wohnort: Franken


Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
AIM-Name

Nach oben

BeitragVerfasst am: Mi März 26, 2008 5:41 pm    Titel: Antworten mit Zitat


antimagnet hat folgendes geschrieben:
hmm, können wir uns auf einen thread einigen?


Stimmt, zu meinem "Wurzel 2 rational?"-thread unter Philosophie habe ich zuletzt nur die gleichen Argumente gebracht.

Da ich unter Philosophie schon so viele threads habe,
schlage ich vor, wir machen hier weiter.

Gruß
Trestone


Trestone
Eröffner des Threads
Tread eröffner!

Inventar


Anm.Dat: Apr 12, 2002
Beiträge: 420
Wohnort: Franken


Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
AIM-Name

Nach oben

BeitragVerfasst am: Do März 27, 2008 8:13 pm    Titel: Antworten mit Zitat


Hallo,

nochmal die Grundidee des Ultrafinitismus für alle, denen Mathe und Englisch zu viel ist:

Wenn es wie im Ultrafinitismus angenommen eine größte Zahl U gibt,
die wir Menschen (gerade noch) darstellen können
(z.B. mittels Computern), dann gibt es auch nur endlich viele (darstellbare) Zahlen,
natürlich auch nur endlich viele Primzahlen.

Rechnet man nun noch modulo U (d.h. mit den Restklassen von U),
dann lassen z.B. 1 und U+1 bzgl. U den gleichen Rest 1,
sie sind im Restklassenring also gleich (d.h. bis auf Vielfache von U gleich).
Daher setzen die Ultrafinitisten meist: U = 0, U+1 = 1, U+2 = 2 usw.

Nimmt man nun Primzahlen p zwischen Wurzel U und U,
so ist ihr Quadrat größer als U und mit dem Rest r modulo U gleichzusetzen.
Dieser Rest r hat aber schon eine (gewöhnliche) Primfaktorzerlegung.
Jetzt hat r also noch eine zweite Primzahlzerlegung, nämlich p*p.

Wieder mit U=18 als Beispiel angegeben:
Wir wählen p=5 - größer als Wurzel 18 -:
5*5=25=7 modulo 18, aber 7 = 1*7 =(hier) 5*5.

Die Ultrafinitisten rechnen also bei großen Zahlen mit den Resten bzgl. Division durch U,
dadurch ergibt sich für die natürlichen Zahlen ein Restklassenring.

Die Gleichungen 0 = U und U+1 = 1 darf man dabei nicht mit der gewöhnlichen Arithmetik messen,
sondern es ist stets die Angabe "bis auf Vielfache von U genau" mitzudenken.

In gewisser Weise ähnelt dies der Unschärferelation in der Quantenphysik...

Aber mit diesem Trick sind wir "das Unendliche" los.

Gruß
Trestone


Booth
Inventar


Anm.Dat: Oct 19, 2003
Beiträge: 1803
Wohnort: Deutschland


Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden


Nach oben

BeitragVerfasst am: Do März 27, 2008 11:33 pm    Titel: Antworten mit Zitat


Trestone hat folgendes geschrieben:
Aber mit diesem Trick sind wir "das Unendliche" los.
Warum sollten Mathematiker das wollen?

gruß
Booth


_________________
Derjenige, der weiss, daß er nichts weiss, weiss mehr, als derjenige, der nicht weiss, daß er nichts weiss.

Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neue Antwort erstellen    Ask1.org Foren-Übersicht -> Technik, Forschung und Entwicklung Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite Zurück  1, 2
Seite 2 von 2

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.


Powered by phpBB © 2001 phpBB Group
phpBB port v2.1 based on Tom Nitzschner's phpbb2.0.6 upgraded to phpBB 2.0.4 standalone was developed and tested by:
ArtificialIntel, ChatServ, mikem,
sixonetonoffun and Paul Laudanski (aka Zhen-Xjell).

Version 2.1 by Nuke Cops © 2003 http://www.nukecops.com
 
 
Forums ©
Alle Logos und Warenzeichen sind eingetragene Marken der jeweiligen Inhaber.
Alle auf dieser Seite angebotenen Informationen unterliegen dem jeweiligen Urheberrecht. Forenbeiträge geben die Meinung der Verfasser wieder und nicht die Meinung des Webmasters. Eine Übernahme, Vervielfältigung und Speicherung ist nur mit eindeutiger Quellenangabe erlaubt.
Für Schäden aufgrund fehlerhafter Informationen wird keine Haftung übernommen.
Web site engine\'s code is Copyright © 2002 by PHP-Nuke. All Rights Reserved. PHP-Nuke is Free Software released under the GNU/GPL license.

Bitte beachtet auch unsere Partnerseiten Zweibettzimmer - der Film, The Economy of Polygons , Heimatverein Treuenbrietzen und Der Provinzblogger