Die Organisation of African Unity war ein Zusammenschluss aller afrikanischen Staaten zu einer Vereinigung, die sich um die Belange Afrikas, seiner Mitliedsstaaten und seiner Einwohner kümmern sollte und ähnlich der EU sowohl Einigkeit, Zusammenarbeit, als auch Zusammenhalt der Staaten untereinander verbessern sollte.
Da die OAU keine direkten Einflussmöglichkeiten auf ihre Mitgliedsstaaten hatte, waren ihre wirklichen Einflussmöglichkeiten eher gering.
Die Vereinigung wurde 1963 in Addis Abeba, der äthiopischen Hauptstadt, gegründet und umfasste zum Zeitpunkt ihrer Auflösung im Juli 2002 alle afrikanischen Staaten außer Marokko, welches 1985 aus Protest auf Grund des Eintrittes von Westsahara austrat. (Marokko sieht dieses Gebiet als sein Eigentum an und will der Region maximal einen Autonomiestatus, jedoch nicht die vollständige politische Unabhängigkeit gewähren).
Im Jahre 2002 wurde die OAU in die African Union umgewandelt, die über wesentlich mehr Befugnisse verfügt als ihre Vorgängerin und somit auch eine höhere Machtposition aufweist.
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