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Die Afar ("Die Freien"), auch Danakil genannt, sind eine Ethnie von Nomaden, die in Dschibuti, Süd-Eritrea und Ost-Äthiopien beheimatet sind. Dieses islamischgläubige Volk lebt hauptsächlich von der Viehzucht (Kamele, Ziegen), an der Küste von der Fischerei und vom Salzhandel. Wie andere nomadische Völker sind sie dafür bekannt, dass sie sich schon seit frühester Zeitrechnung Zahnpflege betreiben, außerdem gelten sie unter ihren Nachbarvölkern als sehr aggressiv. In Dschibuti machen die Afar ca. 40% der Bevölkerung aus; dort kam es 1991 bis 1994 zu einem Bürgerkrieg der Afar gegen die regierungstragende Volksgruppe der Issa, der sie Unterdrückung und Ausnutzung ihrer Machtposition vorwarfen. Der Widerstand wurde jedoch von der Regierung mehr oder weniger gebrochen und die FRUD, die afarische Rebellenorganisation in bestehende politische und militärische Strukturen übernommen.
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