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| Enzyklopädia Coniurationis | | EPRDF |
Während der äthiopischen Bürgerkriege formierte sich 1989 aus der Ethiopian Peoples Democratic Movement (EPDM) und der Tigray People's Liberation Front (TLPF), zwei gegen die Zentralregierung kämpfende Rebellenorganisationen, eine neue Partei: Die Ethiopian People's Revolutionary Democratic Front (EPRDF). Nach dem Sturz des Regimes von Diktator Mengistu nahm die Partei die Staatsgeschäfte ab 1991 in die Hand und gewann die bisherigen Wahlen und ist somit legitimierte Regierungspartei. Auch die Milizen der Organisation wurden als Heer in der Staat integriert. Legesse Menawi, Staatsoberhaupt Äthiopiens und Parteiführer, ist seit 1991 im Amt des Präsidenten. Er fährt einen westlichen und frei-marktwirtschaftlichen Kurs. Die Opposition wirft der amtierenden Regierung in Addis Abeba jedoch Wahlbetrug vor, da die Ergebnisse der letzten Wahlen vom Mai 2005 erst Wochen nach den Wahlen bekannt gegeben worden sind und zuvor die Oppositionsparteien vorne lagen. Gegen oppositionelle Demonstranten wurde daraufhin hart durchgegriffen, allgemein wird die EPRDF auch der Folter und der Menschenrechtsverletzung angeklagt.
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- Äthiopien (Oromo-Konflikt) - Äthiopien (Eritrea-Konflikt)
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