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| Enzyklopädia Coniurationis | | PWG |
(People's War Group)
Die PWG war eine der größten militanten Organisationen des naxalitischen Aufstandes und kämpfte marxistisch-leninistisch geprägt nach dem Vorbild von Mao Zedong im Untergrund gegen die ungerechte Land- und Besitzverteilung im Nordosten Indiens.
Bei der Bevölkerung relativ beliebt, verübten sie jedoch eine Reihe von Morden und Anschlägen auf Infrastrukturen sowie zahlreiche Entführungen. Im Jahre 2000 wurde die "People’s Guerilla Army" ins Leben gerufen. Tausende von Kämpfern wurden in sogenannten „Dalams“ (einer indischen Entsprechung für „Platoons“) organisiert, um gezielter mit Guerilla-Taktiken gegen die Regierungsapparate der indischen Unionsstaaten vorzugehen. Ihre Hauptoperationsgebiete lagen in den Staaten Andhra Pradesh, Bihar, Jharkhand und Orissa. Ähnlich wie bei anderen Fraktionen der Naxaliten regierte die PWG in ihren Machtbereichen mit eigenen Gesetzen und Gerichtshöfen und selbst errichteten infrastrukturellen Einrichtungen.
Am 21. September 2004 vereinigte sich die PWG mit dem Maoist Communist Centre (MCC) zur Communist Party of India (Maoist). Diese Partei ist ebenso wie ihre beiden Ursprungsorganisationen Mitglied im Coordination Committee of Maoist Parties and Organizations of South Asia (CCOMPOSA), welches die Schaffung eines zusammenhängenden Machtbereiches kommunistischer Organisationen in Südasien zum Ziel hat.
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