| Enzyklopädia Coniurationis |
| Bulwer-Lytton, Sir Edward |
(25.05.1803-17.01.1873)
Englischer Schriftsteller, Rosenkreuzer und Freimaurer.
Bekanntester Roman ist "Die letzten Tage von Pompeji". In esoterischen Kreisen ist er eher durch Romane wie "Zanooni" und "Vril" bekannt geworden. 1861 übernahm B.-L. den Vorsitz der Societas Rosicruciana in Angelia (Rosenkreuzergesellschaft in England), einem Vorläuferorden des Hermetischen Ordens der Goldenen Morgendämmerung ("Hermetic Order of the Golden Dawn").
Der von ihm geschaffene Vrilmythos beeinflußte die nationalsozialistischen Esoteriker (z. B. den Stellvertreter Adolf Hitlers und ehemaligen Steinerschüler Rudolf Heß), die eine Vril-Gesellschaft gründeten. Vril steht in B.-L.'s Roman "Vril oder das kommende Geschlecht" für die reine schöpferische Kraft, die die Pflanzen wachsen läßt. Der Mensch werde in der Zukunft in der Lage sein, diese Kraft für sich zu nutzen.
B.-L. hatte auch Kontakt zu dem französischen Esoteriker und Magier Eliphas Levi.
B.-L. und Levi sollen gemeinsam in dessen Haus den Geist des Apollonius Von Tyana beschworen halben, der ihnen u. a. den Entwurf für einen angeblich sehr wirkungsvollen Talisaman mitgeteilt haben soll.
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