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Die All India Sikh Student's Federation (AISSF) war zuerst eine Studentenorganisation innerhalb der gemäßigten nordwestindischen Alkali Dali-Partei, wandelte sich jedoch im Laufe der 80er zu einer militanten Gruppe, die J. S. Bhindranwale unterstellt war. Dieser wurde anschließend 1984 durch seine Verschanzung im Darbar Sahib Tempelkomplex berühmt; bei der Gegenoffensive Operation Blue Star wurde er schließlich von der indischen Armee getötet und wird seitdem von vielen Sikhs als Märtyrer verehrt.
Das Ziel der AISSF ist es, einen unabhängigen Sikhstaat, genannt Khalistan, auf dem Territorium der indischen Provinz Punjab zu errichten, um damit den Sikh ihre Identität zurückzugeben und zu den Idealen des Sikhismus zurückzufinden. Sie rekrutiert viele ihrer Anhänger in den Universitäten der Region, da besonders die jungen Sikhs politisch sehr engagiert sind und sich nicht mit ihrer Rolle in der indischen Gesellschaft zufrieden geben.
Auf das Konto dieser terroristischer Vereinigung gehen mehrere Anschläge auf indische Sicherheitskräfte, Politiker und Infrastruktur.
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- Indien (Punjab)
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