(Central Intelligence Agency)
Die CIA ging aus dem im 2. Weltkrieg entstandenen Office of Strategic Services (OSS) hervor und wurde am 18.9.1947 mit folgendem, auf den ersten Blick relativ harmlos klingenden Gesetzestext, konstituiert.
Als Aufgaben der Central Intelligence Agency legte das Gesetz in fünf Paragraphen fest:
1) Den Nationalen Sicherheitsrat (National Security Council; abgekürzt NSC) in Angelegenheiten zu beraten, welche die Nachrichtenversorgung der Regierung und ihrer Dienststellen in Fragen der nationalen Sicherheit betreffen;
2) Dem Nationalen Sicherheitsrat Empfehlungen zur Koordinierung dieser Nachrichtentätigkeit zu geben;
3) Nachrichten, welche die nationale Sicherheit betreffen, aufeinander abzustimmen und zu beurteilen sowie für angemessene Verbreitung dieser Nachrichten innerhalb der Regierung zu sorgen, unter der Bedingung, daß der Nachrichtendienst keine polizeilichen Vollmachten hat, keine Vorladungen unter Strafandrohung erläßt, keine Strafverfolgungen oder inneren Sicherheitsfunktionen ausübt;
4) Zum Nutzen der bestehenden Nachrichtendienste zusätzliche Aufgaben von allgemeiner Bedeutung zu übernehmen, von denen der Nationale Sicherheitsrat glaubt, sie könnten zentral wirkungsvoller ausgeübt werden;
5) Andere Funktionen und Dienste zu leisten, die mit dem Nachrichtenwesen zusammenhängen und die nationale Sicherheit betreffen, wie sie der Nationale Sicherheitsrat von Zeit zu Zeit bestimmen wird.
Zur beschreibung ihrer tätigkeiten paßt wohl am besten ein Zitat von CIA-Experte Thomas Powers:
«Der amerikanische Nachrichtendienst ist das Werkzeug, mit dem der Präsident überall auf der Welt versucht seinen Willen durchzusetzen. Sobald der Präsident einer ausländischen Macht etwas demonstrieren wollte - und das ist in den vergangenen 30 Jahren oft geschehen - , hat die CIA ihm ermöglicht, dies insgeheim zu tun.»
www.cia.gov
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