|
|  |
 |
|
 |
| |
| Kongo | | 09.1996 - 12.2002 | | Klassifizierung: |
zwischenstaatlicher Konflikt |
| Angreifer: |
Ruanda, Uganda, Burundi, Frankreich, USA |
| Verteidiger: |
Kongo (Zaire), Namibia, Angola, Simbabwe, Tschad |
| Vermittler: |
MONUC |
| Kriegschauplatz/-plätze: Afrika |
Der Haupkriegsauslöser waren Flüchtlinge aus dem benachbarten Ruanda die nach dem Völkermord an den Tutsis in den Osten der DRK flohen, von diesen Lagern begannen die für den Völkermord verantwortlichen Kräfte (ehemalige Mitglieder der alten Ruandischen Armee) militärische Aktionen zu starten um die neu gebildete Regierung Ruandas aufzulösen. Der ehemalige Diktator Zaires Mobutu Sese Seko schlug sich auf die Seite der ehemaligen ruandischen Armee FAR. Durch diese Entwicklung kam es zum Einmarsch der neuen Ruandischen Armee, der PAF, die militärisch weit überlegen war. Sie lösten die Flüchtlingslager auf und zogen die verantwortlichen für den Völkermord in Ruanda zur Rechenschaft.
Zur gleichen Zeit bildete sich dort eine Koalition zum Sturz Mobutus unter der Führung von Laurent-Désiré Kabila, diese Koalition wurde unterstützt von den USA und Uganda sowie Ruanda. Nach dem erfolgreichen Sturz Mobutus kam Kabila an die Macht und erklärte sich zum Präsidenten der DRK. 1998 wandten sich dann die ehemaligen Unterstützer Kabilas gegen ihn, woraufhin mehrere südliche Nachbarländer Kontingente zur Unterstützung Kabilas bereitstellten. Dieser konnte sich jedoch an der Macht halten und viel einem Attentat einer seiner Leibwächter am 16. Juni 2001 zum Opfer. Sein Sohn Joseph Kaliba "erbte" das Amt und konnte 2002 einen Friedensvertrag mit den Rebellen und anderen beteiligten Gruppen aushandeln und zeigt Bemühen um eine DRK.
Erste freie Wahlen sind für 2005 angesetzt welche sich aber Wahrscheinlich ins Jahr 2006 verschieben werden. Hauptgrund für die starke Beteiligung mehrerer Nationen an diesem Konflikt dürfte der Rohstoffreiche Osten des Landes sein, der bis jetzt immer noch nicht zur Ruhe gekommen ist. Im Osten sind vor allem noch die Milizen aktiv und kämpfen um Gebiete in denen das seltene Pyrochlor vorhanden ist das in der Raumfahrt stark benötigt wird, durch den Verkauf des Metalls finanzieren sich die Milizen. (Anm. des Authors: Dies könnte die Beteiligung der USA am Krieg erklären)
Ab 2000 mischten sich auch die Vereinten Nationen in den Konflikt ein und gründeten dazu die MONUC eine Blauhelmtruppe die den Frieden im Land wieder herstellen sollte aber an dieser Aufgabe gescheitert ist. Frankreich mischte sich im Rahmen eines EU Einsatzes in den Kongokrieg ein um an die USA verlorenes Terrain zurück zu gewinnen im Sinne von Rohstoffen. Dieser Krieg wurde oft als erster afrikanischer Weltkrieg bezeichnet und forderte bis jetzt 3,5 Millionen Opfer.
| |
Verwandte Artikel
| | 14253 Aufrufe | CIA - Central Intelligence Agency | | 5363 Aufrufe | Die Schattenseiten der Globalisierung: Eine Bestandsaufnahme und ein Blick in die Zukunft | | 2968 Aufrufe | Kindersoldaten - der Wert der "Pariser Prinzipien" |
| Alle Logos und Warenzeichen sind eingetragene Marken der jeweiligen Inhaber.
Alle auf dieser Seite angebotenen Informationen unterliegen dem jeweiligen Urheberrecht. Eine Übernahme, Vervielfältigung und Speicherung ist nur mit Genehmigung und eindeutiger Quellenangabe erlaubt. Für Schäden aufgrund fehlerhafter Informationen wird keine Haftung übernommen.
© Redaktion"at"Ask1.org |
Zurück |
|
 |
|
 |
|