Nachdem Indonesien 1946 in Form eines föderalistischen Staates von 16 Teilstaaten die Unabhängigkeit erlangte, kam eine starke nationalistische Bewegung auf, die einen Einheitsstaat anstrebte. Die Region der Südmolukken, eine Inselgruppe im Osten des Malaiischen Archipels, widerstrebte diesen Bemühungen und zielte auf staatliche Souveränität ab. April 1950 wurde vom christlichen Teil der Bevölkerung die "Republik der Südmolukken" (RMS) ausgerufen. Da der nun entstandene Konflikt der Südmolukken und Indonesien nicht friedlich beigelegt wurde und weder UNO noch die Niederlande vermitteln konnten, griff Indonesien im Juli 1950 massiv die Südmolukken an. Die indonesische Armee erlitt zwar große Verluste, konnte sich aber militärisch durchsetzen und beendete die sezessionistischen Bestrebungen.