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| Indien (Punjab) | | 07.1982 - 1993 | | Klassifizierung: |
Bürgerkrieg |
| Angreifer: |
KLF, KCF, AISSF |
| Verteidiger: |
Indien |
| Kriegschauplatz/-plätze: Asien |
Aufgrund der wirtschaftlichen, politischen und religiösen Diskriminierung der Sikhs kam es seit 1980 im indischen Punjab zu Unruhen, die 1982 schliesslich in einen Bürgerkrieg mündeten. Die Aufständischen strebten einen eigenen Staat "Khalistan" unter dem Führer Bindranwale an, mit Amritsar als eine bedeutende Tempelstätte. 1984 wurde der Tempel von Amritsar im Sturm zerstört und viele Aufständische getötet, welches unter dem Volk Solidarität mit ihnen hervorbrachte.
Die indische Premierministerin Indira Gandhi wird kurze Zeit später von ihren Sikh-Leibwächtern ermordet. Dies zog in Nordindien Progrome nach sich, die 3.000 Tote unter den Sikhs forderten. Longowal, moderater Führer der Aufständischen, wurde 1987 von Extremisten ermordet und somit war ein Weg zur Einigung mit Indien gänzlich verbarrikadiert. 1991 kam es zu den heftigsten Auseinandersetzungen.
In den Jahren 1992 bis 1993 dämmten indische Sicherheitskräfte den Konflikt ein. Geflohene Sikhs und Hindus kehrten in den Punjab zurück. Zum Großtreil hat sich die Bevölkerung von den Aufständischen distanziert. Die Sicherheitskräfte gehen sehr rüde gegen Gefängnisinsassen vor, oft wird mit dem Tod bestraft. Der Punjab und Pakistan werden durch einen 500 km langen Sicherheitszaun getrennt.
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