Am 5. August 1965 starteten Mudschaheddin einen Guerrillakrieg mit Indien im Kaschmir. Indien überschritt in der Gegenoffensive die Waffenstillstandslinie, welches im Laufe des Gefechts entlang der gesamten 2000 Kilometer langen Grenze zu einem Bodenkrieg zwischen Pakistan und Indien führte. Pakistan beabsichtigte die Befreiung eines unterlegenen Gegners, Indien wollte eine Abtrennung Kaschmirs verhindern. Als sich eine weitere Ausweitung des Krieges durch den Eintritt Chinas auf der Seite Pakistans abzeichnete, griff die UNO ein und vermittelte mit dem letztendlichen Ergebnis, dass der ursprüngliche Grenzverlauf wieder vollends hergestellt wurde. Die Auseinandersetzungen forderten 20.000 Menschenleben.