| Guatemala (Operation Success) |
| 18.06.1954 - 01.07.1954 |
| Klassifizierung: |
zwischenstaatlicher Konflikt |
| Angreifer: |
Exilguatemalteken und Söldner unter US-Kommando CIA |
| Verteidiger: |
Guatemala |
| Kriegschauplatz/-plätze: Lateinamerika |
Ziel der Invasion der Exilgualtemalteken war der Sturz der Regierung unter Arbenz, der demokratisch an die Macht gekommen ist und seit seinem Amtsantritt an nationalen Interessen geleitete Sozialreformen vorantrieb. Unterstützt wurde Arbenz von einem breiten Parteienbündnis, der auch die kommunistische Partei angehörte. Die Abzielung auf Souveränität stieß auf eine ablehnende Haltung der USA, die den Einbezug von Gewerkschafts- und Bauernorganisationen und die Autarkiepolitik Guatamalas als kommunistische Bedrohung wertete. Die USA unterstützte deswegen die Opposition und rechte Militärs gegen die Arbenz-Regierung und fädelte die Invasion der Exilgualtemalteken im Jahre 1954 ein.
Die Arbenz-Regierung wurde gestürzt. Die installierte Militärregierung orientierte sich an oligarchischen Interessen und denen multinationaler Konzerne. Arbeiter- und Bauernorganisationen wurden aufgelöst und die Zwangsarbeit wieder eingeführt. Noch bestehende Anhänger der gestürzten Regierung wurden verfolgt und ermordet (noch mehrere Tausend nach dem Sturz). In den Jahrzehnten danach ist praktisch keine Ruhe mehr in Guatemala eingekehrt und der Despotismus hält bis heute an.
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