| Kuba (Schweinebuchtinvasion) |
| 17.04.1961 - 20.04.1961 |
| Klassifizierung: |
zwischenstaatlicher Konflikt |
| Angreifer: |
Exilkubaner und Söldner anderer Länder CIA |
| Verteidiger: |
Kuba |
| Kriegschauplatz/-plätze: Lateinamerika |
Die politischen Verstimmungen zwischen Kuba und den USA eskalierten, als 1959 das Agrarreformgesetz verabschiedet wurde, welches insbesondere den US-dominierten Zuckerrohranbau und die extensiv wirtschaftende Viehzucht traf. Eine Entschädigungsforderung der US-Regierung unter Eisenhower kam die kubanische Regierung nicht nach, worauf die USA den Konflikt auf allen Ebenen verschärfte. Unter anderem wurden die emigrierten Batista-Anhänger ausgebildet und ausgerüstet, gegen Kuba wurde ein Exportembargo errichtet. April 1961 erfolgte die Schweinebuchtinvasion: 1.300 Exilkubaner landeten in der Bahía de Cochinos (Schweinebucht) und stiessen auf unerwarteten Widerstand. Ein Aufstand der Castro-Gegner stellte sich nicht ein und damit erhielt sich der Status Quo aufrecht. Kuba blieb nach der Invasion Spannungsfaktor mit einem Gipfel in der Raketenkrise 1962. Die USA setzten ihre Destabilisierungbemühungen fort.
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