Im Rahmen der Dekolonisation stand für das Fürstentum Hyderabad gemäß dem "Indien Independence Act" ein Anschluss entweder an Indien oder Pakistan an; der muslimische Herrscher Nizam beanspruchte jedoch für Hyderabad die vollständige Souveränität, welches bei Indien auf Ablehnung stiess.
Indien forderte soziale Reformen und die Zulassung der verbotenen Hindu-Kongresspartei ein. Vier Fünftel der Bevölkerung Hyderabads gehörten dem Hinduismus an. Da es gegen Hindus wiederholt zu Übergriffen kam, ausserdem kommunistische Gruppierungen gegen das Regime in Hyderabad aktiv wurden, rückte eine bewaffnete Auseinandersetzung zwischen dem Fürstentum und Indien unweigerlich näher.
Verhandlungen über die Zukunfts Hyderabad scheiterten, so dass sich Indien zur Stationierung von Militär um Hyderabad entschloss, am 13. September 1948 einmarschierte und in einem kurzen Krieg seine Interessen durchsetzte. Hyderabad wurde der Indischen Union angeschlossen.