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| VR China, Tibet | | 07.10.1950 - 22.10.1950 | | Klassifizierung: |
zwischenstaatlicher Konflikt |
| Angreifer: |
Volksrepublik China |
| Verteidiger: |
Tibet |
| Kriegschauplatz/-plätze: Asien |
Ende des 19. Jahrhunderts befreite sich Tibet vom chinesischen Einfluss und wurde dabei von Großbritannien unterstützt, welches über den Himalaya von Indien aus die freiwillige Isolation Tibets unterstützte. Indien, Russland und Großbritannien beschlossen im Jahre 1914 die Unabhängigkeit Tibets, die von China nie anerkannt wurde. Es kam zur Zweiteilung: das nördliche Tibet fiel an China, das Hochland wurde britisches Protektorat. Ein Versuch Tschang Kaitscheks, Kontrolle über ganz Tibet zu gewinnen, schlug fehl.
1950 gewannen die Kommunisten den chinesischen Bürgerkrieg und erhoben erneut Anspruch auf Tibet. Oktober 1950 drangen chinesische Soldaten in Tibet ein; die kleinen tibetanischen Streitkräfte konnten ihnen nicht lange Widerstand leisten.
Tibet wurde als autonome Region in die Volksrepublik eingegliedert. Der Dalai Lama behielt seine geistlichen und politischen Funktionen, nach Aussen hin wird Tibet jedoch von Peking vertreten. Da jedoch die darauffolgenden Massnahmen der Volksrepublik die tibetanische Kultur und Wirtschaftsweise verletzte, kam es in der Folgezeit stets wieder zu Auseinandersetzungen.
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