Der kurzweilige Krieg bedeutete eine Eskalation der politischen Krise zwischen Panama und den USA. Zum Einen lag die Kontrolle des Kanals im militärischen Interesse der USA, zum Anderen wollten sie den Drogenhandel abstrafen.
Die Invasion war sehr schnell erfolgreich, noch in der Überfallsnacht wurde eine neue Regierung vereidigt. Der panamaischen Machthaber Manuel Antonio Noriega wurde abgesetzt und in den USA wegen Drogenhandels verurteilt. Das Militär wurde aufgelöst, was zuerst ein ordnungspolitisches Vakuum zur Folge hatte. Um das resultierende Chaos in den Griff zu bekommen, wurde eine öffentliche Polizei installiert, die zum großen Teil aus ehemaligen Militärs bestand. In der darauffolgenden Zeit konnten die USA keine großen Erfolge gegen den Drogenhandel erzielen, obwohl die Ausgaben für technische Mittel und Militär zur Aufspürung von Anbau und Handel und deren Bekämpfung hohe Summen erreichte.