| Guatemala |
| 1962 - 1968 |
| Klassifizierung: |
Bürgerkrieg |
| Angreifer: |
FAR |
| Verteidiger: |
Guatemala |
| Kriegschauplatz/-plätze: Lateinamerika |
In Guatemala wurde die soziale und politische Konfliktsituation nach dem Sturz der Arbenz-Regierung durch staatliche Repression in Schach gehalten. Eine Revolte im Jahr 1960 wurde blutig niedergeschlagen. Somit entschlossen sich die Aufständischen zum Aufbau einer Guerrilla. 1962 wurde zur "nationalen Erhebung" aufgerufen und örtliche, meist linksgerichtete, Guerrillagruppen schlossen sich zur FAR zusammen. Zwar war ihr gemeinsames Ziel der Sturz der Militärregierung, jedoch waren die Gruppierungen untereinander sehr heterogen und operierten sonst weitgehend unabängig.
Die Guerrillagruppen wurden durch die unter US-Anleitung durchgeführte "Counter-Insurgency-Offensive" und paramilitärische Todesschwadronen zerschlagen. Ausschlaggebend dafür war auch eine Unabgestimmtheit mit den Protestbewegungen in den Städten. Zur Ruhe im Land führte es keineswegs. Die Militärherrschaft blieb präsent und repressiv; die Guerrilla suchte nach neuen Strategien. Eine weitere Eskalation war so gut wie vorprogrammiert.
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Verknüpfung zur Warhistory
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| 18.06.1954 | Guatemala (Operation Success) |
| 1980 | Guatemala II |
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