Nach der Kapitulation Japans 1945, brach der Krieg zwischen den Kommunisten und den Kuomintang wieder aus, da die Kuomintang versuchten die Mandschurei zu besetzen. Durch US-Bemühungen gab es 1946 einen vorübergehenden Waffenstillstand. Die USA hörten auf die Nationalregierung zu unterstützen und US-General George C. Marshall setzte seine Vermittlungsversuche bis Januar 1947 fort. Dann verließ er das Land, da er der Auffassung war, dass alle weiteren Versuche den Konflikt zu schlichten sinnlos seien. Nachdem der Konflikt erneut eskalierte, kam es zum Bürgerkrieg. Die USA unterstützen ab Mai 1947 wieder die Nationalisten. Durch die lange andauernden Kriegshandlungen waren die Regierungstruppen geschwächt. Im Sommer 1949 brach der Widerstand zusammen und die Regierung zog sich mit den Streitkräften nach Taiwan zurück. Im September 1949 arbeiteten die Kommunisten Verfassung und Gesetzgebung. Mao Tse-Tung wurde Staatschef der Volksrepublik China, die am 1.Oktober 1949 ausgerufen wurde.