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| Ecuador/Peru | | 28.01.1981 - 02.02.1981 | | Klassifizierung: |
zwischenstaatlicher Konflikt |
| Angreifer: |
Peru |
| Verteidiger: |
Ecuador |
| Vermittler: |
Argentinien, Brasilien, Chile, USA OAS |
| Kriegschauplatz/-plätze: Lateinamerika |
Der Konflikt um die Grenzregion von 200.000 qkm zwischen Peru und Ecuador geht auf Entwicklungen zu Beginn des 19. Jahrhunderts zurück. Die Grenzziehung 1829/30 zwischen dem damaligen Gran Colombia und Peru wurde von Peru nicht anerkannt. 1890 kam man zu einer Einigung, der Vertrag platzte im Jahre 1903, eine neuerliche Lösung im Jahre 1910 traf auf die Aberkennung Ecuadors. 1941 erlangte Peru die Abtretung von zwei Dritteln des von Ecuador bislang beanspruchten Gebietes und der neue Grenzverlauf wurde 1942 zu Protokoll genommen, 1960 von Ecuador wiederrufen. 1981 eskalierte erneut ein bewaffneter Konflikt um die Grenzregion, welcher damit endete, dass die vereinbarte Grenzziehung von 1942 weiterhin der offizielle Grenzverlauf sein sollte, unter der vermittelnden Hand der Garantiemächte von 1942 (Argentinien, Brasilien, Chile und die USA) und für die weiteren Verhandlungen die OAS.
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