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| Nordirland Konflikt | | 14.08.1969 - - | | Klassifizierung: |
Bürgerkrieg |
| Angreifer: |
IRA, UDA / UFF, UVF / PAF, INLA, IRSP |
| Verteidiger: |
Großbritannien |
| Kriegschauplatz/-plätze: Europa |
1969 greifen zunächt in Londonderry bald aber auch in Belfast vermummte Unionisten katholische Wohnviertel an. Die vorwiegend protestantische Polizei reagiert nicht, so muss London aktiv werden.
Im August 1969 schickt die britische Regierung 6000 britische Soldaten nach Ulster, um für Ruhe und Ordnung zu sorgen.
Die Soldaten sind allerdings nicht mit der besonderen in Nordirland vorherrschenden Situation vertraut und schon gar nicht auf das noch kommende vorbereitet.
Am 30. Januar 1972, der als Bloody Sunday in die irischen Annalen eingehen wird, eskaliert die Gewalt endgültig. Britische Fallschirmjäger erschießen 14 unbewaffnete Teilnehmer einer verbotenen katholischen Bürgerrechts-Demonstration.
Daraufhin folgt Terror und Gegenterror. Die Irish Republican Army (IRA), welche sich 1919-21 im anglo-irischen Krieg gebildet hatte, beginnt ihre dritte Terrorwelle, die bis zum Ende des 20. Jahrhunderts andauert. Das selbsterklärte Ziel der IRA ist der Schutz der katholischen Minderheit, die Vertreibung der Briten und die Wiedervereinigung. Ihre Methode: der Terror.
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