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| Zweiter Arabisch-Israelischer Krieg (Suez-Krise) | | 26.07.1956 - 15.11.1956 | | Klassifizierung: |
zwischenstaatlicher Konflikt |
| Angreifer: |
Frankreich, Großbritannien, Israel |
| Verteidiger: |
Ägypten |
| Kriegschauplatz/-plätze: Vorderer / Mittlerer Orient |
Die Suezkrise war eigentlich die zweite Auseinandersetzung im bis heute andauernden Nahost-Konflikt. In Ägypten plante man einen Staudamm zu bauen, um die Anbaufläche des Landes um 1/3 zu steigern. Das Geld dazu sollten die USA, England und die Weltbank zur Verfügung stellen. Doch die Annäherung Ägyptens an den Ostblock veranlasste die Bündnispartner dazu das Finanzierungsversprechen zurückzuziehen.
So entstand ein Finanzierungsproblem. Der ägyptische Präsident Nasser verstaatlichte 1956, gestützt auf das gute Einvernehmen mit Moskau, den hauptsächlich von britischem und französischem Kapital kontrollierten Suezkanal. Die Einnahmen sollten zum Staudammbau verwendet werden.
Darauf antworteten Grossbritannien und Frankreich im Bündnis mit der israelischen Regierung mit einem militärischen Angriff. Israel eroberte den Gaza-Streifen und die ägyptische Sinai-Halbinsel.
Zur Bestürzung der drei Angreifer stellten sich die verbündeten USA nicht auf ihre Seite, sondern verständigten sich mit der Sowjetunion und zwangen die Agressoren ultimativ zum Rückzug.
UNO-Schutztruppen wurden, mit Billigung beider Seiten, an strategischen Punkten entlang der ägyptisch-israelischen Grenze stationiert.
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