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| Burkina Faso/Ghana (Grenzkonflikt) | | 01.01.1963 - 31.12.1966 | | Klassifizierung: |
zwischenstaatlicher Konflikt |
| Angreifer: |
Ghana |
| Verteidiger: |
Burkina Faso |
| Kriegschauplatz/-plätze: Afrika |
Die Differenzen und Konkurrenzen zwischen den ehemals britischen und ehemals französischen Kolonien West-Zentralafrikas führten zu einer leichten Blockbildung, in der Burkina Faso, damals noch unter dem Namen Obervolta, eine starke politische Annäherung an die Elfenbeinküste unternahm, was den Präsidenten Ghanas aufgrund seiner panafrikanischen Vorstellungen sehr verärgerte. Im Frühling 1963 ließ er daraufhin einen 80km langen Streifen des Nachbarstaates von seinen Truppen besetzen. Die OAU forderte daraufhin Ghana an, die seit Kolonialzeiten bestehenden Grenzen anzuerkennen. Ghana machte das Gegenangebot, seine Truppen zurückzuziehen, wenn über eine Neuzeichnung des Grenzverlaufes verhandelt werden würde. Der Konflikt eskalierte jedoch auch nicht weiter, da Ghana eine Intervention Frankreichs und damit eine Destabilisierung der Region fürchtete. 1965 verschlechterte sich die Lage jedoch noch einmal, weshalb die sich Grenzstreitigkeiten erst mit dem Tod des ghanaischen Präsidenten 1966 von selbst beilegten.
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