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Verfasst am: Mi Sep 28, 2011 6:21 pm |
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Wer wird wohl in den nächsten US-Präsidentschaftswahlen Obama herausfordern dürfen? Palin und auch Bachman spielen zumindest derzeit keine zentrale Rolle. Der mitunter etwas verpeilt wirkende (aber medial so langsam halbwegs professionalisierte) Ron Paul scheint sich inzwischen mit immerhin ca. 10-15% noch vor Gingrich etabliert zu haben. Die zwischenzeitlichen Favoriten Perry (der auf die Frage nach etwaigen Gewissensbissen wegen möglicher unschuldig zum Tode verurteilter Menschen in Texas verkündete: “No, sir. I’ve never struggled with that at all”) und Romney (der sich für seine Gesundheitspolitik "Romneycare" in Massachusetts aus republikanischer Sicht schämen muss) liegen, wie auch Santorum, aktuell in einer Umfrage in Florida weit hinter Cain...
Wie seht ihr die Chancen von Cain? Was wird sich noch verändern? Und müssen wir doch noch mit Palin rechnen?
_________________ Not only does paranoia endanger us epistemically, making both error and ignorance more likely, it can also undermine our happiness. On the other hand, naivety entails the same epistemic dangers, and its own distinctive moral danger. - David Coady |
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hives Eröffner des Threads
 Redakteur

 Anm.Dat: Mar 20, 2003 Beiträge: 3329
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Verfasst am: Fr Sep 30, 2011 5:44 am |
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Meinetwegen könnte man die Spinner von der Tea-Party alle ins Meer werfen. Die würden für Rendite und noch reicher werden ihre eigenen Kinder verkaufen!
Ich hoffe es gibt noch genügend intelligente Amerikaner die Obama wählen, aus der Vernunft heraus.
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wintrow Inventar
 Anm.Dat: Jul 11, 2007 Beiträge: 1057
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Verfasst am: Fr Sep 30, 2011 10:17 am |
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Man könnte den Eindruck bekommen, dass die Kandidaten sich gar nicht mal so große reale Chancen ausrechnen, sondern den Wahlkampf allenfalls dazu benutzen, sich selbst und die republikanische Partei mal ordentlich zu feiern. Und das Publikum ist auch immer entsprechend aufgelegt. Bei einer Debatte mit Rick Perry hat das Publikum schon wie wild gejubelt, als nur erwähnt wurde, dass er mehr Leute exekutiert hat, als jeder andere Gouverneur der jüngeren Geschichte.
Bei Rick Santorum wurde auf die Frage eines schwulen Soldaten (per Videoclip) dieser demonstrativ ausgebuht, und Santorum bejubelt, als er ankündigte, die Don't-Ask-Don't-Tell Politik wieder einzuführen. http://www.huffingtonpost.com/2011/09/22/republican-debate-dadt-repeal-rick-santorum_n_977105.html
Diese und ähnliche Darbietungen wurden ja auch auf Youtube schon entsprechend ausgeschlachtet.
Was Obama angeht: Ich denke, dass er 2012 quasi definitiv gewinnen wird, und man könnte dazu fast sagen: schade, denn es hat sich in den letzten 2,7 Jahren herausgestellt, dass Barack Obama, um es mal vorsichtig zu formulieren, nicht die Werte vertritt, die ich für wichtig halte und von denen ich gehofft hatte, das er sie teilt. Gefühlsmäßig würde ich sagen, er hat eine Abreibung verdient; und wenn ich ihm nicht wenigstens eine etwas vernünftigere Außenpolitik zutrauen würde als den Republikanern, dann wäre es mir sogar fast egal, wer die nächste Wahl gewinnt.
_________________ ¿Y usted es? – Benson Señora. – Gracias, Benson. – No, me llamo Benson Señora.
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Mr. Anderson Foren-Admin

 Anm.Dat: Feb 24, 2004 Beiträge: 2866 Wohnort: Bates Motel

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Verfasst am: Sa Okt 01, 2011 9:18 am |
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| Mr. Anderson hat folgendes geschrieben: | | Man könnte den Eindruck bekommen, dass die Kandidaten sich gar nicht mal so große reale Chancen ausrechnen, sondern den Wahlkampf allenfalls dazu benutzen, sich selbst und die republikanische Partei mal ordentlich zu feiern. |
...und ihre Bücher zu verkaufen...
| Zitat: | Und das Publikum ist auch immer entsprechend aufgelegt. Bei einer Debatte mit Rick Perry hat das Publikum schon wie wild gejubelt, als nur erwähnt wurde, dass er mehr Leute exekutiert hat, als jeder andere Gouverneur der jüngeren Geschichte.
Bei Rick Santorum wurde auf die Frage eines schwulen Soldaten (per Videoclip) dieser demonstrativ ausgebuht, und Santorum bejubelt, als er ankündigte, die Don't-Ask-Don't-Tell Politik wieder einzuführen. http://www.huffingtonpost.com/2011/09/22/republican-debate-dadt-repeal-rick-santorum_n_977105.html
Diese und ähnliche Darbietungen wurden ja auch auf Youtube schon entsprechend ausgeschlachtet. |
Eine weitere interessante Reaktion des Publikums gab es bei Ron Paul. Allerdings kann ich schwer beurteilen, inwieweit sowas überhaupt wirklich als authentisches grassroots-statement betrachtet werden kann und inwiefern es von Interessengruppen inszeniert wird, da es ja jeweils nur ein doch eher kleiner Teil des Publikums war.
| Zitat: | | Was Obama angeht: Ich denke, dass er 2012 quasi definitiv gewinnen wird, und man könnte dazu fast sagen: schade, denn es hat sich in den letzten 2,7 Jahren herausgestellt, dass Barack Obama, um es mal vorsichtig zu formulieren, nicht die Werte vertritt, die ich für wichtig halte und von denen ich gehofft hatte, das er sie teilt. Gefühlsmäßig würde ich sagen, er hat eine Abreibung verdient; und wenn ich ihm nicht wenigstens eine etwas vernünftigere Außenpolitik zutrauen würde als den Republikanern, dann wäre es mir sogar fast egal, wer die nächste Wahl gewinnt. |
Zwei Gedanken dazu:
1. Obama wird von den Republikanern und ähnlich gelagerten Kräften in jeder Anstrengung blockiert und schlecht geredet. Das geht so weit, dass selbst eindeutige pro-republikanische Haltungen nicht als Entgegenkommen gewürdigt, sondern mit dem Verweis auf eine gezielte Verwirrungstaktik, um den totalen Sozialismus 2012 einführen zu können, als Indiz für die große Bedrohung gewertet werden (in der Daily Show hat man sich jüngst über ein Beispiel amüsiert). Trotzdem versucht Obama weiterhin, in fast jedem Schritt möglichst entgegenkommend zu bleiben. Ob das allein als Vorbereitung auf 2012 gewertet werden kann, oder ob es auch die wirkliche Haltung zeigt, wage ich derzeit noch nicht abschließend zu beurteilen.
2. Trotz der genannten Punkte, zahlreicher Enttäuschungen und Beispielen inkompetenter Entscheidungen (von dem Umstand, dass Obamas Politik durch fehlgeleitetes Vertrauen teils auf unterer Ebene verschleppt wurde bis hin zu Fällen wie Solyndra) sehe ich sowohl außen- als auch innenpolitische Unterschiede zwischen Obama und möglichen Kontrahenten, wie auch scheinbare Kompetenz- und Wertegefälle, die es für mich nahezu unmöglich machen, Republikaner derzeit als gleichwertige Alternative zu beurteilen.
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hives Eröffner des Threads
 Redakteur

 Anm.Dat: Mar 20, 2003 Beiträge: 3329
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Verfasst am: Do Okt 13, 2011 8:57 pm |
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Republican Endorsements? Romney Leads But The Party Has Not Decided
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hives Eröffner des Threads
 Redakteur

 Anm.Dat: Mar 20, 2003 Beiträge: 3329
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Verfasst am: Mi Nov 23, 2011 9:50 pm |
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Laut einer Umfrage für den bevorstehenden "Caucus" der Republikaner in Iowa:
Herman Cain: 20%
Ron Paul: 19%
Mitt Romney: 18%
Newt Gingrich: 17%
Rick Perry: 7%
Michele Bachmann: 5%
Rick Santorum: 3%
Jon Huntsman: 1%
http://www.bloomberg.com/news/2011-11-15/romney-two-way-race-is-now-four-way-republican-dead-heat-in-iowa-caucuses.html
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Mr. Anderson Foren-Admin

 Anm.Dat: Feb 24, 2004 Beiträge: 2866 Wohnort: Bates Motel

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Verfasst am: Di Dez 06, 2011 6:46 pm |
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Mit Cain wird das doch nix: Kosistente Unwissenheit und verschiedene Vorwürfe wegen sexueller Belästigung haben ihm zwar laut Umfragen nicht geschadet, aber nach Bekanntwerden einer Affäre war es dann wohl zuviel.
http://www.thedailyshow.com/watch/mon-december-5-2011/indecision-2012---the-sh-t-s-gettin--real
Schade eigentlich - unterhaltsam war der Pizza-King auf jeden Fall 
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hives Eröffner des Threads
 Redakteur

 Anm.Dat: Mar 20, 2003 Beiträge: 3329
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Verfasst am: Mi Dez 07, 2011 11:31 am |
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Die Kandidaten sind doch keine herausforderung für Obama. Was mich wirklich erschreckt is der mangelnde Inhalt, bzw. der Realitätsverlust der Wahlkampfthemen.
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wintrow Inventar
 Anm.Dat: Jul 11, 2007 Beiträge: 1057
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Verfasst am: Mi Dez 07, 2011 11:58 am |
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Ich finde es immer wieder erschreckend, dass die Vorwürfe sexuellen Mißbrauchs keinen Einfluß auf seinen "guten Ruf" hatten, aber eine Affäre schon. Was ist das denn für eine Einstellung?
Meiner Meinung nach ist bisher keiner der republikanischen Kandidaten qualifiziert für eine Präsidentschaftskandidatur. Man muss allerdings sagen: bei der letzten Wahl war das nicht anders 
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Netiw Neuzugang
 Anm.Dat: Dec 07, 2011 Beiträge: 1 Wohnort: Berlin
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Goatboy Forensianer
 Anm.Dat: Nov 18, 2009 Beiträge: 1322
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Verfasst am: Fr Dez 09, 2011 1:25 pm |
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Ein Wahlwerbespot von Rick Perry:
http://www.youtube.com/watch?v=0PAJNntoRgA
Finde ich eigentlich nur aufgrund der Dreistigkeit erwähnenswert.
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Mr. Anderson Foren-Admin

 Anm.Dat: Feb 24, 2004 Beiträge: 2866 Wohnort: Bates Motel

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Verfasst am: Fr Dez 16, 2011 4:23 pm |
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Ein bisschen zum Durchspielen möglicher Wahlergebnisse: http://www.270towin.com/
(man siehe auch Polls -> 2012 Presidential Election Polls als Hinweis, wo welcher Kandidat vorne liegen könnte)
Weitere Umfragen für Primaries, Caucuses, General Election etc. u. a. hier: http://www.politico.com/2012-election/presidential-polls/
Edit: Dabei muss man z. Zt. wohl feststellen, dass es für die Republikaner ziemlich übel aussieht. Ich habe das ganze mal sehr großzügig zugunsten der Republikaner ausgefüllt, und zwar von allen Umfragen diejenige genommen, bei denen zumindest irgendein Republikaner vor (oder gleichauf mit) Obama lag und diesen Staat dann rot (republikanisch) markiert. (Also quasi davon ausgehend, dass sich der republikanische Präsidentschaftskandidat für jeden einzelnen Staat in den jeweils beliebtesten Kandidaten dort "verwandeln" kann).
Alle Staaten, für die keine Umfragen vorlagen, habe ich anhand der letzten 3 Wahlen (2000, 2004, 2008) "ausgefüllt", und zwar habe ich immer dann einen als "republikanisch" markiert, wenn der Staat zumindest irgendwann mal republikanisch abgestimmt hat.
Und Obama gewinnt trotzdem 276:262.
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Mr. Anderson Foren-Admin

 Anm.Dat: Feb 24, 2004 Beiträge: 2866 Wohnort: Bates Motel

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Verfasst am: Fr Dez 23, 2011 1:03 am |
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Am 3. Januar findet der republikanische Caucus in Iowa statt. Ein relativ kleiner Staat, in dem es "nur" 28 der 2288 republikanischen Delegierten zu verteilen gibt, aber ihm kommt insofern eine gewisse Bedeutung zu, dass er der erste auf der Liste von 56 Veranstaltungsorten ist (50 Staaten + D.C. + 5 Überseeterritorien) und dem Gewinner zum Auftakt einen gewissen Schwung verleiht. Auch George W. Bush und Barack Obama hatten 2000 bzw. 2008 zunächst die Abstimmung ihrer jeweiligen Partei in Iowa gewonnen.
Bis Anfang Dezember lag hier in den Umfragen der inzwischen ausgeschiedene Herman Cain vorne, danach eine Weile lang Newt Gringrich, dessen Popularität inzwischen (in Iowa zumindest) wieder deutlich abgesunken ist.
Laut den letzten zwei Umfragen hat sich nun der berüchtigte Ron Paul nach vorne gemogelt:
ISU/Gazette/KCRG Poll
1) 27,5% : Ron Paul
2) 25,3% : Newt Gingrich
3) 17,5% : Mitt Romney
4) 11,2% : Rick Perry
5) 7,2% : Michelle Bachmann
(...)
Hierbei gilt allerdings zu beachten, dass die Daten vom 6. bis zum 18. Dezember gesammelt wurden, also in einem Zeitraum, in dem z. T. Gingrich noch etwas populärer war.
Public Policy Polling
1) 23% : Ron Paul
2) 20% : Mitt Romney
3) 14% : Newt Gingrich
4) 10% : Michele Bachmann
10 %: Rick Perry
(...)
Quelle hier, aber Vorsicht! Das ist ein 313 Seiten langes PDF-Dokument mit etlichen nicht ganz interessanten Tabellen, u. a. auch mit Daten aus dem Jahr 2008.
http://www.publicpolicypolling.com/pdf/2011/PPP_Release_IA_1218925.pdf
Interessant allerdings die Frage: Wurde Obama in den USA geboren? Antwort: 47% ja, 31% nein, 21 % weiß nicht. 
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Mr. Anderson Foren-Admin

 Anm.Dat: Feb 24, 2004 Beiträge: 2866 Wohnort: Bates Motel

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Verfasst am: Sa Dez 24, 2011 2:14 pm |
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Danke für die Infos!
Hier noch ein paar aktuelle Meldungen:
| Zitat: | "After verification, RPV has determined that Newt Gingrich did not submit required 10K signatures and has not qualified for the VA primary," the Republican Party of Virginia announced early Saturday on its Twitter website.
Perry also fell short of the 10,000 signatures of registered voters required for a candidate's name to be on the primary ballot, but former Massachusetts Gov. Mitt Romney and Texas Rep. Ron Paul will be on the ballot. |
http://www.cbsnews.com/8301-250_162-57348112/gingrich-perry-fail-to-make-va-ballot/
| Zitat: | | Newt Gingrich turned his fire on Representative Ron Paul of Texas on Friday, saying that his Republican opponent had to answer for political and investment newsletters that included racist, anti-gay and anti-Israel passages that Mr. Paul has disavowed. |
http://www.nytimes.com/2011/12/24/us/politics/gingrich-goes-after-paul-over-newsletters.html
| Zitat: | | Newt Gingrich has become the first top candidate in the presidential campaign to feel the full bite of the Super PAC, a fundraising tool that is reshaping the way American political campaigns are run. |
http://www.reuters.com/article/2011/12/24/us-usa-campaign-superpacs-idUSTRE7BN00P20111224
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 Anm.Dat: Mar 20, 2003 Beiträge: 3329
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Verfasst am: Fr Dez 30, 2011 2:11 am |
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Noch ein paar Umfragewerte für Iowa:
American Research Group (19. bis 22. 12). :
1.) 21 % : Ron Paul
2.) 20 % : Romney
3.) 19 % : Gingrich
4.) 09 % : Perry
5.) 08 % : Bachmann
6.) 06 % : Huntsman
7.) 04 % : Santorum
8.) 01 % : Roemer
Undecided : 12%
Auf deren Seite kann man irgendwie nicht direkt zugreifen, zumindest klappt's bei mir nicht. Hab das aus dem Google Cache
Ron Pauls Führung scheint auf wackligen Füßen zu stehen. Am 27. 12. kamen zwei widersprüchliche Umfragen raus, was die Spitzenposition angeht:
CNN/TIME/ORC Poll (21. bis 27. 12.) :
1) 25 % : Mitt Romney
2) 22 % : Ron Paul
3) 16 % : Rick Santorum
4) 14 % : Newt Gingrich
5) 11 % : Rick Perry
6) 09 % : Michele Bachmann
7) 01 % : Jon Huntsman
no opinion / undecided : 2%
http://i2.cdn.turner.com/cnn/2011/images/12/28/topstate3.pdf (40 Seiten PDF)
Public Policy Polling (26. bis 27. 12.)
1.) 24 % : Ron Paul
2.) 20 % : Mitt Romney
3.) 13 % : Newt Gingrich
4.) 11 % : Michele Bachmann
5.) 10 % : Rick Perry
5.) 10 % : Rick Santorum
7.) 04 % : Jon Huntsman
8.) 02 % : Buddy Roemer
Undecided: 10%
http://www.publicpolicypolling.com/pdf/2011/PPP_Release_IA_1227925.pdf (305 Seiten PDF)
Anhand der Anteile der Unentschlossenen in den verschiedenen Umfragen könnte man eventuell folgern, dass letztere eher für Romney stimmen würden. (Oder auch ganz kürzlich von Romney abgefallen sind)
Die "Primary" in New Hampshire rückt ebenfalls immer näher. Sie findet am 10. Januar statt. Allerdings gibt es dort noch weniger zu holen, nämlich nur 12 Delegierte. Ursprünglich waren es 23, allerdings hatte die GOP auf nationaler Ebene beschlossen, NH abzustrafen, weil der Verband seine Wahl unerlaubt vorverlegt hatte.
Auch vor 4 Jahren gab es solche Fälle, z. B. hatte der lokale Verband der Demokratischen Partei in Florida und jener in Michigan ebenfalls seine Wahl vorverlegt und wurde mit einer Halbierung der Delegierten abgestraft. Die Halbierung war sogar nur eine Kompromisslösung, weil man ursprünglich alle Delegierten dort löschen wollte. (Das hatte damals übrigens dazu geführt, dass Obama nicht an der Abstimmung in Michigan teilnahm; Hillary Clinton aber schon, und sie somit die Führung zumindest in der "popular vote" übernehmen konnte. Dass sie am Ende trotzdem nicht nominiert wurde, ärgerte sie dann natürlich gewaltig.)
Der Grund, warum sowas überhaupt passiert, also dass die Staaten ihre Wahl "illegal" vorverlegen, ist, dass sie ihrer Wahlveranstaltung somit einfach mehr Bedeutung zukommen lassen wollen.
Zurück zur Republikanischen Primary in New Hampshire: Hier sieht die Sache eher eindeutig aus; Romney führt:
CNN/Time/Opinion Research Corporation Poll (veröffentlicht: 27. 12.)
1) 44 % : Romney
2) 17 % : Paul
3) 16 % : Gingrich
4) 09 % : Huntsman
5) 04 % : Santorum
6) 03 % : Bachmann
7) 02 % : Perry
Undecided: 4%
Ursprüngliche Quelle finde ich gerade nicht. Das Umfrageergebnis wurde jedoch auf mehreren Seiten gepostet, z. B. hier. Hoffentlich ist es noch da.
Am kürzlichen "Niedergang" von Newt Gingrich dürfte übrigens das Aufkommen gewisser Kritik seiner Gegenkandidaten sein, und zwar darüber, wie sich Gingrich in seiner Zeit als "Speaker of the House" damals verhalten hatte. Ron Paul hat hierzu auch einen Negativ-Wahlwerbespot erstellt: "Selling Access"
http://www.youtube.com/watch?v=hRdqGKA782A
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