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Religion - Ein Krebsgeschwür?
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Neue Antwort erstellen    Ask1.org Foren-Übersicht -> Religion und Glauben
BeitragVerfasst am: Do Apr 09, 2009 12:50 pm


Lazarus hat folgendes geschrieben:
Es besteht kein Grund abwertend oder beleidigend zu werden nerv


Och also ein Grund besteht schon, aber höflich ist es nicht.

Ich entschuldige mich also hiermit für meine Beleidigungen.


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Malakim
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BeitragVerfasst am: Do Apr 09, 2009 1:00 pm


Malakim hat folgendes geschrieben:

3. Das Christentum baut sehr stark auf einen rational Durchdachten Glauben auf, anders als der Islam z.B. das könnte z.B. an den unterschiedlichen Kulturräumen liegen.


Rein interresse halber: In wie fern ist der christlich Glauben 'rationaler' als der islamische ?


Gammel
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BeitragVerfasst am: Do Apr 09, 2009 1:21 pm


Gammel hat folgendes geschrieben:

Rein interresse halber: In wie fern ist der christlich Glauben 'rationaler' als der islamische ?


Aus der Hüfte geschossen und mit meiner nicht allzu qualifizierten Meinung vermischt:
Das Christentum war von Anfang an damit Beschäftig den glauben zu rationalisieren und zu erklären (bis eben runter zu den Dogmen). Dies beruht wohl zum Teil darauf das sich die Urchristen mit dem Problem konfrontiert sahen, das ein versprochenes Königreich nicht eintraf. Der Heiland war gekreuzigt aber geändert hat sich nichts. So mußte man recht früh rational nachvollziehbare Gründe finden warum dies nicht oder eben doch der Fall ist (Paulus).
Jedenfalls ist der Christliche Glaube recht geprägt davon eine theologisch/wissenschaftliche Grundlage zu finden. Dies spiegelt sich in den großen Denkern die sich im Christlichen Umfeld mit diesem Thema befasst haben (Origenes, Cusaner, ..)

Im Unterschied dazu wird diese Art des Umgangs mit dem Glauben im Islam etwas gebremst, bereits im Gebetsruf wird auf das allseitsbekannte "Allahu akbar" = "Gott ist groß (größer als alles und mit nichts vergleichbar)" verwiesen. Da man sich der Gottesfrage jedoch nur schwer ohne vergleiche nähern kann wird damit ein Großteil der wissenschaftlichen Auseinandersetzung unterdrückt. Ich will nicht sagen das es weniger Denker im Islam gab, aber das islamische Denken hat sich weniger um die reine Gottesfrage und die rationalisierung des Glaubens gedreht.

Das "Du sollst Dir kein Bildnis machen" schießt natürlich auch in diese Richtung, das wurde aber meines wissens nach günstiger ausgelegt. Das Christentum traf aber auch auf einen etwas anders gearteten Kulturraum (über Rom nach Europa) als der Islam, was ebenfalls zu dieser stärkeren Rationalisierung geführt hat.

Wenn ich es belegen soll kann das dauern, ich sitz im Büro und hab nicht meine Bibliothek im Hintergrund.

Dazu ist aber Abendländische Eschatologie von Jacob Taubes
Untergang des Abendlandes von Spengler
und
Sphären Bde.1-3, besonders Band 2 von Peter Sloterdijk (Autor)
interessant.


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Malakim
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BeitragVerfasst am: Do Apr 09, 2009 1:22 pm


Lazarus hat folgendes geschrieben:
Es besteht kein Grund abwertend oder beleidigend zu werden nerv...

Aber 4 Mrd. Menschen als Geisteskrank hinzustellen is OK? Grummel

Gammel hat folgendes geschrieben:
Malakim hat folgendes geschrieben:

3. Das Christentum baut sehr stark auf einen rational Durchdachten Glauben auf, anders als der Islam z.B. das könnte z.B. an den unterschiedlichen Kulturräumen liegen.


Rein interresse halber: In wie fern ist der christlich Glauben 'rationaler' als der islamische ?


Weil er nicht aus den Wertvorstellungen und Träumen einer Person besteht, über die es ohnedies eine kritische Geschichtliche Betrachtung gibt.


Edo
Inventar


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BeitragVerfasst am: Do Apr 09, 2009 3:16 pm


Edo hat folgendes geschrieben:

Aber 4 Mrd. Menschen als Geisteskrank hinzustellen is OK? Grummel


Hab ich eine Seite direkt angesprochen?

Schön das wir drüber gesprochen haben!

Grüss Gott!


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But we don't even know what the tactical situation is out there!

Lazarus
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BeitragVerfasst am: Do Apr 09, 2009 3:21 pm


Malakim hat folgendes geschrieben:

Das Christentum war von Anfang an damit Beschäftig den glauben zu rationalisieren und zu erklären (bis eben runter zu den Dogmen). Dies beruht wohl zum Teil darauf das sich die Urchristen mit dem Problem konfrontiert sahen, das ein versprochenes Königreich nicht eintraf. Der Heiland war gekreuzigt aber geändert hat sich nichts. So mußte man recht früh rational nachvollziehbare Gründe finden warum dies nicht oder eben doch der Fall ist (Paulus).

Ich frag mich nur, was genau mit 'rational' gemeint ist? Fuer mich (Atheisten) klingt das so, als habe das Christentum von Anfang an mit Widerspruechen zu kaempfen gehabt. Heisst 'rational' jetzt, dass ein groesserer geistiger/theologischer Aufwand betrieben werden musste, um dieses inkonsistente widerspruechliche Konstrukt zu stuetzen ?

Dies wuerde ich dann aber eher als 'irrational' bezeichnen ? Wenn ich gegen offensichtlicher Widersprueche zu argumentieren versuche?

Zitat:

Jedenfalls ist der Christliche Glaube recht geprägt davon eine theologisch/wissenschaftliche Grundlage zu finden. Dies spiegelt sich in den großen Denkern die sich im Christlichen Umfeld mit diesem Thema befasst haben (Origenes, Cusaner, ..)

Ich hab leider nicht die geringste Ahnung, was ich mir unter einer theologisch/wissenschaftliche Grundlage vorzustellen habe (und wie die sich bei Christentum und Islam unterscheiden )?

Zitat:

Im Unterschied dazu wird diese Art des Umgangs mit dem Glauben im Islam etwas gebremst, bereits im Gebetsruf wird auf das allseitsbekannte "Allahu akbar" = "Gott ist groß (größer als alles und mit nichts vergleichbar)" verwiesen. Da man sich der Gottesfrage jedoch nur schwer ohne vergleiche nähern kann wird damit ein Großteil der wissenschaftlichen Auseinandersetzung unterdrückt.

Heisst 'rational' hier im Sinne, dass sich das christliche Gottesbild leichter/schneller aendern kann, weil eine Diskussion darueber stattfindet?

Edo hat folgendes geschrieben:
Aber 4 Mrd. Menschen als Geisteskrank hinzustellen is OK?

Aber x Mrd. Menschen als unwert hinzustellen, in dem Sinne, dass sie mal in der Hoelle landen werden, is OK ?


Gammel
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BeitragVerfasst am: Do Apr 09, 2009 4:41 pm


Toll so gesehn ist Wissenschafft auch nciht rational, oder hast du mitgezählt wie oft Wissenschaftler diverse Thesen Wiederlegt haben. Genau so ist es in der Theologie, es ist eine ständige Disskusion und Weiterentwicklung.

Und wer genau bezeichnet X Mrd. Menschen als "unwert". Man wird nicht "unwert" nur weil man kein Christ ist.


Edo
Inventar


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BeitragVerfasst am: Do Apr 09, 2009 5:32 pm


Edo hat folgendes geschrieben:
Toll so gesehn ist Wissenschafft auch nciht rational, oder hast du mitgezählt wie oft Wissenschaftler diverse Thesen Wiederlegt haben. Genau so ist es in der Theologie, es ist eine ständige Disskusion und Weiterentwicklung.

Ja, sie widerlegen Thesen, stelle neue auf und überprüfen sie.
Wo wurden die Thesen der Theologen überprüft?


Zitat:

Und wer genau bezeichnet X Mrd. Menschen als "unwert". Man wird nicht "unwert" nur weil man kein Christ ist.

Nehmen wir z.b. den Koran. Da steht recht deutlich drin, welchen 'Wert' Gott Menschen am jüngsten Tag zumisst, welche nicht an ihn geglaubt haben.
Oder welchen 'Wert' hat ein Mensch, den man foltern darf bzw. den man wenn er gefoltert wird statt ihm zu helfen nur verhöhnt?
Ich weiss nicht welchen offiziellen Stand ich derzeit bei den Christen hab? Was passiert denn nun am jungsten Tag laut Benedikt mit mir?


Gammel
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BeitragVerfasst am: Do Apr 09, 2009 6:49 pm


Namaste!
Gammel hat folgendes geschrieben:
Ich weiss nicht welchen offiziellen Stand ich derzeit bei den Christen hab? Was passiert denn nun am jungsten Tag laut Benedikt mit mir?

Eine sehr interessante Frage!

Ich habe mal bei Wiki nachgeschaut und folgendes unter Hölle gefunden:
Ansicht moderner Theologen und des Mainstreams hat folgendes geschrieben:
Manche modernen Theologen sehen die Hölle nicht mehr als körperliche Qual (Sinnenstrafe), sondern eher als Abstraktum, welche sich durch „Ferne von Gott“ umschreiben lässt, so etwa Papst Johannes Paul II. Sie halten aber an der traditionellen Lehre von der Hölle fest. Einige katholische Theologen wie (undeutlich) Hans Urs von Balthasar oder (schärfer) Gisbert Greshake versuchten eine theologische Vermittlung zwischen Allerlösungstheorie und definitivem Höllendogma (vgl. die Bulle Benedictus Deus, 1336 ex cathedra): Demnach gibt es zwar die Hölle als „reale Möglichkeit“ (Karl Rahner), aber sie könnte am Ende leer sein, denn niemals wurde die ewige Verdammung eines bestimmten Menschen verbindlich gelehrt.

Nachdem in der Vergangenheit der Begriff „Hölle“ und die damit verbundenen Drohungen und Ängste häufig für unterschiedlichste Zwecke missbraucht wurden, wird im derzeitigen theologischen Mainstream gegen die Angstdrohung einer Strafe oder Verdammung Position bezogen, weil sie nicht mit Aussagen der Bibel oder mit den Eigenschaften Gottes wie Liebe, Barmherzigkeit und Gerechtigkeit vereinbar sei. Nach dieser Anschauung verkünde das Neue Testament statt wie auch immer gearteter Höllenqualen die Frohe Botschaft der Versöhnung aller oder zumindest der meisten Menschen mit Gott.


Ansicht S. E. des Papstes Benedikt XVI hat folgendes geschrieben:
Andere Theologen wiederum meinen, es sei nicht vertretbar, die Existenz einer Hölle zu leugnen. Sie müsse ebenso gelehrt werden wie die Möglichkeit des Menschen, durch Hinwendung zu Jesus Christus gerettet zu werden. In dieser Tradition steht auch die Aussage des derzeitigen Papstes Benedikt XVI., der 2007 in seinem stark beachteten Jesusbuch sagte, dass Jesus Christus gekommen sei, um uns zu sagen, dass er uns alle im Paradies haben wolle und dass die Hölle, von der man in unserer Zeit so wenig spräche, existiere und ewig sei für jene, die ihre Augen vor seiner Liebe verschließen.[8] Bereits in seinem Buch Einführung in das Christentum aus dem Jahr 1968 befasst sich Ratzinger mit der christlichen Definition des Begriffes „Hölle“ als Ort der Einsamkeit, an den keine Liebe mehr dringen kann. Auch in seinem Buch über die Eschatologie befasst er sich mit den "letzten Dingen".


Ich denke nicht einmal in der katholischen Kirche gibt es einen "allgemein gültigen Höllenbegriff". Naja, was soll's?

Getreu dem Motto: "Nichts ist so beständig wie die Unbeständigkeit!", bin ich sehr zuversichtlich, dass es so etwas wie eine ewige Verdammnis nicht geben kann. Nichts wärt ewig - auch die Hölle nicht; selbst das heißeste Feuer wird irgendwann abgebrannt sein.

Einen schönen Abend noch & Verzeihung wegen diesem kleinen OT-Exkurs.
< gasshô >

Benkei


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"Der Große WEG ist ohne Tor.
Tausend verschiedene Straßen gibt es.
Wer einmal diese Schranke durchschritt,
spaziert in Freiheit im Weltall umher."
aus "Mumonkan-Die torlose Schranke", Mumon Roshi

Benkei
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BeitragVerfasst am: Do Apr 09, 2009 8:34 pm


virgel hat folgendes geschrieben:
Redet euch den ganzen Quatsch ruhig schön. Wenn das "Armageddon" kommt und wir alle im Atompilz bzw. den Nachwirkungen drauf gehen, kann man ja noch schnell behaupten, "Es war Gottes Wille" ... dabei war es nur die Dummheit einiger weniger Oberhäupter die sich im Namen der Religion kurz vorher den Namen frei gewaschen haben.




Da ich direkt zitiert wurde , antworte ich nochmal... ansonsten hat Malakim das ja alles sehr gut gekontert...... schön auch das die Diskussion wieder im Schwung kommt... auch mit anderen Atheisten...
Ich antworte nur noch kurz da mir die Zeit zu schade ist......

Falls es zu einen Atomkrieg kommen sollte ist dieser auf keinen Fall religiös gesteuert... eine totale Fehleinschätzung der Realität deinerseits... du bist verblendet, genauso wie es du den "Religösen" unterstellst..


Zitat:

Also mir ist es lieber, diese Leute haben diesen Grund (den im übrigen schon alle Kriege verwendeten) nicht....



das ist definitiv falsch.. erster Weltkrieg, zweiter Weltkrieg, Vietnamkrieg..usw... haben überhaupt keinen religiösen Hintergrund..



Zitat:

und wenn dafür eben keiner mehr zur Kirche gehen kann, dann nehm ich das gerne in Kauf. Wie gesagt, für mich ist Religion ein Mittel zur Massenverdummung und kein Versuch der Aufklärung oder Meinungsfreiheit.




Also wie ich es sehe, ist deine Lösung genau die der Stalinisten, wie in jüngster Vergangenheit... ? Du argumentierst genauso wie sie und bist dir dessen noch nichtmals bewußt... traurig... einen Glauben zu praktizieren gehört also nicht zur Meinungsfreiheit... ? Als nächstes werden Bücher verbrannt und so dreiste Burschen wie du finden das voll OK. .... nicht ganz dicht....



Zitat:

Achja nicht das jemand auf die Idee kommt zu glauben ich würde an ein "jungstes Gericht" glauben... ich bin mir nur der idiotie von Menschen bewusst, die doch schlau genug sind, viele mit in den Wahn zu reißen.



Ach so.... Leute wie Hitler meinst du...? welcher Religion gehörte der nochmal an und wieviele "Religiöse" sind unter seinem Regime in die Gaskammer gekommen ???


Zitat:

Anscheinend haben sie sich keine Gedanken gemacht, sonst würden sie von ihrem Wahn (der ja auch schon als Geistenkrankheit bezeichnet wurde) wegkommen. Meine Meinung ist vor allem rationaler als die Meinung an ein Gespenst zu glauben. Da kann ich genausogut meine Wand anbeten und hoffe, das sie nachts nicht auf mich drauf fällt.



Deine Meinung ist also rationaler...? Die Vorstellung die du hier ablieferst lässt auf so einiges schließen, aber nicht auf Rationalität.... Ratio=Vernunft was du hier schreibst ist alles andere als vernünftig Rolling Eyes


Zitat:

Nun, das 80% der Menschheit lieber an eine fiktive Gestalt glauben, anstatt sich einfach mit der Realität auseinander zu setzen die sie nun wirklich umgibt, das finde ich schon unheimlich... Wie das Funktionieren soll? Naja zur Not genauso wie es begonnen hat Wink und da euch das ja heute nicht mehr stört, kann es ja so schlimm nicht werden.



Die Wahrheit ist: das du dir vorher gar nicht über die Zahlen bewusst warst bis ich sie gepostet habe, genauso wenig wie du in der Lage bist "Religionen" als Solches zu beurteilen. Für dich sind alle Religionen gleich monotheistisch.. weil du nichts anderes kennst.. nur die Märchen die du mit deinen Großvater besprochen hast......


Zitat:


In dem Sinne, führt euer Leben im Glaube an Gott... wir haben ja nichts anderes zu tun als fiktive Gestalten aus Büchern anzuflehen uns morgen noch am Leben zu lassen.



Es ist falsch anzunehmen dass ein "Glaube an Gott" nur aus Büchern resultiert... und wen flehst du an.. wenns dir mal richtig schlecht geht... an der Todesgrenze z.B... ? Ich sage es dir: du flehst etwas an was du vielleicht nicht Gott nennst... es ist aber dasselbe...



Zitat:

"Herr im Himmel, wir danken dir für gar nichts, denn wir haben alles selbst bezahlt" ... "Da oben sitzt einer? Ach du scheiße! Ein Vojeur?" ... "Nein, es ist derjenige der uns alle Platt macht, wenn wir nicht machen was er will!" ... "Achso ein Psychopath!"



Super... echt beeindruckend ... wie Arroganz es immer wieder schafft sich selbst zu entlarven und genau das Gegenteil von dem hervorbringt was eigentlich beabsichtig war...


LG


AoS


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BeitragVerfasst am: Do Apr 09, 2009 9:32 pm


Gammel hat folgendes geschrieben:

Ich frag mich nur, was genau mit 'rational' gemeint ist? Fuer mich (Atheisten) klingt das so, als habe das Christentum von Anfang an mit Widerspruechen zu kaempfen gehabt. Heisst 'rational' jetzt, dass ein groesserer geistiger/theologischer Aufwand betrieben werden musste, um dieses inkonsistente widerspruechliche Konstrukt zu stuetzen ?


Hier meine Meinung, ich bin kein Theologe es ist also möglich das es Unfuig ist was nun folgt:
Naja optimaler Weise widerspricht ein Glaubenssatz nicht dem was man in der Natur beobachten kann. Das führt i.a. dazu das Leute skeptisch werden. Wenn man nun etwas spirituelles einer großen Masse von Menschen zugänglich machen möchte, so muß das ganze zwei Dinge erfüllen:
1. es muß eingängig sein
2. es darf nicht im offenen Widerspruch zur Welt stehen
In den 2000 Jahren des Christlichen Glaubens wurde die Sicht auf die Welt
ständig verbessert und somit stand der ausformulierte Glaube desöfteren im Widerspruch mit der beobachtbaren Welt. Der Kern des ganzen nicht, denn dieser ist ja ausserhalb der Ratio, jedoch das (Lehr)Gebäude was um diesen Kern aufgebaut wurde (um es möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen, oder wenn wir böswillig sein wollen um möglichst viele Menschen zu unterdrücken). Ziel der Übung ist ja ein funktionierendes Weltbild zu denken MIT Gott (und Jesus an zentraler Stelle).

Im Islam wurde mit der ganzen Sache wenn man so will ehrlicher umgegangen, aber was wissenschaftliches oder gar Aufgeklärtes Denken betrifft fataler, man hat nämlich gleich gesagt "Gott ist undenkbar, unvergleichbar, unrationalisierbar". Mit dem Koran welcher von Gott direkt diktiert wurde hat man dann ein schickes festes Gebäude an dem man kaum rütteln kann. Die einzige Stelle an der gerüttelt wird ist soweit mir bekannt an den Kommentaren zur Koranauslegung. Es wird aber nicht damit versucht Gott in ein rationales Weltbild einzugliedern.

Gammel hat folgendes geschrieben:

Dies wuerde ich dann aber eher als 'irrational' bezeichnen ? Wenn ich gegen offensichtlicher Widersprueche zu argumentieren versuche?


Das müsstest Du als Atheist genauso, diese unsere Welt ist nämlich auch ohne Gott nicht schlüssig zu denken. Das liegt unter anderem daran das wir nur mit Anfang und Ende denken können, aber sofort die Frage danach entsteht was wohl VOR dem Anfang war.

Letztlich geht der Streit zwischen Theisten und Atheisten nur darum ob man einem unvorstellbaren Abstraktum irgendwelche Eigenschaften zuordnen darf um es leichter denken und leben zu können oder nicht. Mehr ist das alles nicht.
Interessanterweise tun Atheisten meinen Beobachtungen zufolge oft genau das
nicht, nämlich versuchen ein schlüssiges Weltbild mit Beginn und Ende oder meinetwegen auch mit ewigem Kreislauf ohne Gott zu denken. Von daher ist der Vorwurf an die Theisten sie würden sich das denken abnehmen lassen meist recht drollig, die machen sich ja nen ganz schönen Kopf darum.


Zitat:

Heisst 'rational' hier im Sinne, dass sich das christliche Gottesbild leichter/schneller aendern kann, weil eine Diskussion darueber stattfindet?


Der festgelegte Kern des Gottesbildes liegt meines erachtens in einem Bereich wo Änderungen nicht mehr nötig sind. Was sich ändert sind Dinge die darum herum gedacht wurden.

Übrigens glaube ich das es eine Religio Duplex gibt. Damit meine ich das es sowas wie einen (primitiven) Volksglauben gibt (mit Marienkult und sowas) und einen durchdachten (für wenige zugänglichen) Glauben.
Eine Religion will ja etwas spirituelles Vermitteln, dazu werden unterschiedliche Dinge genutzt (Ritual, Lehre, Lebensanweisungen, ...) alles in der Hoffnung das Göttliche für die Gläubigen erfahrbar zu machen. Der größere Teil der Menschheit will garnicht tiefer über das Sein nachdenken und darum gibt es sowas wie einen primitiven Volksglauben. Wenige können damit garnichts anfangen und die haben dann mal darüber Nachgedacht, bestenfalls haben sie aber erst Gott erfahren und dann darüber sinniert.


Edo hat folgendes geschrieben:

Aber x Mrd. Menschen als unwert hinzustellen, in dem Sinne, dass sie mal in der Hoelle landen werden, is OK ?


Ein Teil des Konstrukts das sich ändert. Wie ja bereits ausgeführt wurde hat sich die Vorstellung von der Hölle deutlich verändert. Himmel oben, Hölle unten führt bei genauer betrachtung zu einem interessanten "infernozentrischen" Weltbild wo Gott die Schale einer Kugel sein müsste und die Hölle der Kern.



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Malakim
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BeitragVerfasst am: Do Apr 09, 2009 9:48 pm


Gammel hat folgendes geschrieben:

Edo hat folgendes geschrieben:
Aber 4 Mrd. Menschen als Geisteskrank hinzustellen is OK?

Aber x Mrd. Menschen als unwert hinzustellen, in dem Sinne, dass sie mal in der Hoelle landen werden, is OK ?


Also Gammel... in welchen Schriften werden Menschen als "Unwert" hingestellt...? z.B wieviele Male steht "Liebe" im neuen Testament und wieviele mal "Hölle"?
Es kommt auf die Fokussierung des Bewußtseins an. Wer auf Strafe, Rache usw. seinen Fokus legt, wird auch nur noch das in den Schriften rauslesen.... und die Kernaussage (Nämlich: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!) immer weiter verdrängen...

LG

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BeitragVerfasst am: Do Apr 09, 2009 9:53 pm


Angel of Seven hat folgendes geschrieben:
... und die Kernaussage (Nämlich: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!) immer weiter verdrängen...


Ich muß sagen ich finde die Sache mit dem "ersten Stein" eindrucksvoller, das mit dem nächsten den man wie sich selbst lieben soll kann beliebig in die Hose gehen. Die meisten Menschen können sich selbst garnicht leiden, leicht zu sehen an den Masken die sie tragen.


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Malakim
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BeitragVerfasst am: Do Apr 09, 2009 10:11 pm


Es hat überhaupt keinen Sinn, sich mit Leuten über Religion zu unterhalten, welche diese befürworten. Sie kommen immer mit den selben Argumenten und umschreiben diese jedesmal anders. Aber was solls, ich bin ja auch ein Befürworter des Nazionalsozialismus, nur weil ich keiner von diesen Befürwortern für die Kirche bin (geschrieben von Edo). Das sind dann Zitate von Menschen, die nicht mehr wissen, wie sie das woran sie glauben rechtfertigen sollen. Ich will und werde mich dazu nicht weiter äußern.

Es werden Themen besprochen, die keinen Weltlichen bezug haben und wenn man dann mal fragt, wieso Religionen mehr Zuspruch gemacht wird als Themen die wirklich von Bedeutung sind, dann wird das auch noch als Zusammenhanglos dar gestellt.

Ich kann nur all denjenigen die sich hier gegen Religion ausprechen wollen, den sinnvollen Rat geben "Behaltet eure Meinung für Euch, ihr seit diejenigen die als Idioten dar gestellt werden". Kommt auch ja nicht auf die Idee, auch nur Ansatzweise eine eigene Meinung zu besitzen (schon gar nicht wenn diese nicht dem Wissenstand von Malakim entspricht), ihr habt gar keinen Anspruch darauf. Im Prinzip, glaubt einfach alles was man euch erzählt und hofft am Ende das es wahr wird. Achja nicht zu vergessen, das wir die Wissenschaft verteufeln müssen... Wenn man richtig hinschaut ist die Erde doch noch immer eine Scheibe. Und selbst wenn Menschen abgeschlachtet, verbrannt und versklavt werden, schaut einfach weg... in 2000 Jahren schreit kein Hahn mehr danach!

Lieber Malakim, "Rational" steht für das vernunftbegabte und somit rationale Handeln.

Zitat:
Nämlich: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!

Nunja das zb. die Kirche schon mehrere Male nicht so gehandelt hat, ist ja nun kein Geheimnis. Ach nein, sie haben ja nur Ungläubige bekehren wollen... das ist ja in den Augen des Gottes wieder legitim. Aber, selbst ein auf den ersten Blick guter Mensch, wird für schlimme Taten hart bestrafft... (zb. Ungläubig = ab in die Hölle)



So das wars hier für mich... endgültig.


virgel
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BeitragVerfasst am: Do Apr 09, 2009 10:16 pm


Tschüssi virgel.

Es tut mir übrigens leid das ich mich zu einer derart blöden Ausweich Taktik versteigen mußte indem ich nach dem tiefern zusammenhang vom Gorilla aussterben und Religion fragte. Das ist ja derart offensichtlich, JEDER ausser mir sieht das sofort.

Illu

Du lässt uns alle nun beeindruckt von Deinen rationalen Fähigkeiten und Deiner Bildung stumm und staunend zurück.




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Malakim
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