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21%
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 10%  [ 5 ]
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Die Linke
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 0%  [ 0 ]
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 0%  [ 0 ]
Stimmen insgesamt : 47

BeitragVerfasst am: Di Okt 07, 2008 9:23 pm


Die Formulierungen für eine Maschinensteuer dieser Art sind doch sehr überspitzt.

Es soll ja nicht in den Summen umgeschachert werden damit der Gefeuerte niewieder arbeiten muss.
Sollte nicht nur die Übergangsphase, welche der Staat finanziert (wenn keine Reserven des Arbeiters mehr vorhanden sind) vom Verursacher mitgetragen werden.


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Die Amerikaner sind das einzige Volk, das den technischen Fortschritt erreicht hat, ohne den Umweg über die Zivilisation zu nehmen.

Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, daß wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen.

SentByGod
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BeitragVerfasst am: Di Okt 07, 2008 9:31 pm


Und wenn die Maschine gar nicht zu Entlassungen führt, sondern nur zu weniger Neueinstellungen? Oder wenn sie zu Mehreinstellungen führt, weil das Produkt billiger wird und mehr Absatz findet?

Wer will denn im vorhinein und pauschal entscheiden, welche Folge die Anschaffung einer Maschine hat?


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Ein_Liberaler
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BeitragVerfasst am: Mi Okt 08, 2008 7:26 am


Ich bin mir sicher, dass extremistische Parteien jetzt von der Finanzkrise profitieren werden. Daran besteht doch gar kein Zweifel. Wenn ich sehe wie hilflos Merken und Steinbrück reagieren, könnten einem ja auch die Tränen kommen. Wie das Kannichen vor der Schlange. Wo ist eigentlich der nette Herr Steinmeier? Von dem habe ich in der ganzen Krise noch nichts gehört. Der ist wohl abgetaucht.

Also wenn jetzt Wahl wäre bin ich mir sicher, dass keine der grossen Parteien eine Mehrheit bekommen würden.


tweety
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BeitragVerfasst am: Mi Okt 08, 2008 9:05 am


Ich fürchte auch, daß die Randparteien (ob nun radikal oder nicht) gewinnen würden, so jetzt Wahlen stattfänden.

Zurecht, könnte man sagen, wenn man ein wenig realistisch ist.

Seit langem bewegt sich an notwendigen Reformen nahezu nichts.
Die vielzitierte Bevölkerungsentwicklung schreit seit den 80er Jahren nach grundsätzlich neuer Altersversorgungs-Finanzierung, die "Volks"Parteien werden nicht müde, das immer wieder zu betonen.

Aber was passiert?

"Selber vorsorgen sollt ihr!" Das wars.
Inkompetenz auf beispielhaftem Niveau - denn an der Durchsetzungskraft der Politiker fehlt es derart eklatant, daß sie genausogut einfach verkünden könnten: wir reden gern drüber, aber machen werden wir nix.

Krankenversicherung - Jaaaa, also das muß dynamischer werden, Wettbewerb muß entstehen, damit die Beiträge sinken. Und nun? Alle KK 15,5%...gleiches Schema, labern und versagen.

Arbeitslosigkeit - "Bildung ist der Schlüssel zum Arbeitsmarkt, ohne die wird es bald unmöglich sein, eine dauerhafte Arbeit zu finden."

ALG-Empfänger-Bildungsangebot: nix
Hartz-4-Bildungsangebot: alles, was nicht länger als 6 Monate dauert und dabei nicht mehr als 2000€ kostet - in der Praxis: Fachpacker, Staplerfahrer, Taxischein, Bewerbertraining. LÄCHERLICH!

Studiengebühren kommen hinzu.

Willenserklärungen hören wir OHNE Ende - Ausführungen dieser Erklärungen finden entweder nicht, oder in jämmerlich kleinen Dimensionen, oder aber in Abwandlungen statt, die dem einst erklärten Willen nicht mehr sehr entsprechen.

Nach einigen Jahrzehnten solcher Stümperei darf man sich nicht wundern, wenn die politischen Alternativen profitieren. Irgendwann hilft nicht mal mehr BILD beim Machterhalt

Greetz!
IMplo


IMplo
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BeitragVerfasst am: Mi Okt 08, 2008 10:16 am


Recht hast du. Die grosse Koalition ist nur noch ne Luftnummer. Anstatt die Mehrheit zu nutzen um mal wirkliche Reformen umzusetzen, kommt da nur heisse Luft. In der Krankenversicherung wird nur gemurkst, bei der Abrbeitslosigkeit tut sich auch nicht viel. Aber die Pendlerpauschale kürzen und dem Bürger den letzten Cent aus der Tasche ziehen, dass ist das einzige was sie können. Manmanmanmanman.....


tweety
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BeitragVerfasst am: Mi Okt 08, 2008 10:41 am


Zitat:

Ich fürchte auch, daß die Randparteien (ob nun radikal oder nicht) gewinnen würden, so jetzt Wahlen stattfänden.


Eigentlich tut sich noch nicht wirklich viel. Das stärkste Wachstum zeigen im Verlauf des letzten Monats FDP und SPD, beide nicht unbedingt "Randparteien".

http://www.wahlrecht.de/umfragen/forsa.htm

Zitat:
Sollte nicht nur die Übergangsphase, welche der Staat finanziert (wenn keine Reserven des Arbeiters mehr vorhanden sind) vom Verursacher mitgetragen werden.


Wenn die Reserven des Arbeitnehmers verbraucht sind, dann bezieht er vom Staat Kohle, die aus dem Topf stammt, in den der "Verursacher" vorher jeden Monat den halben Beitrag des Arbeitnehmers eingezahlt hat. Wenn das nicht mehr zutrifft, dann bekommt er Geld aus dem Steuertopf, in den der "Verursacher" ebenfalls einzahlt und zwar unabhängig davon, ob er einen Arbeitnehmer mehr oder weniger hat.
Abgesehen davon finde ich Verursacher ein komisches Wort in dem Zusammenhang.


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BeitragVerfasst am: Mi Okt 08, 2008 1:40 pm


"Hä? Was ist den das für eine Logik?
Die Versicherung möächte für jeden Arbeitnehmer den Beitrag, weil sie den Arbeitnehmer dafür gegen Arbeitslosigkeit versichert. Den Teilen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Zahlt der Arbeitnehmer nicht mehr, zahlt der Arbeitgeber natürlich auch nciht mehr, weil für einen Arbeitnehmer der nicht arbeitet auch keine Versicherung fällig wird."

Die Logik ist folgende:

Vor der Maschine beschäftigt er den MA und zahlt hälftig auch dessen Sozialabgaben.
Nun ersetzt er den MA durch nen Roboter und zahlt die Sozialabgaben nicht mehr. Logischerweise, da bin ich bei Dir, weil er den MA nicht mehr beschäftigt. Und daher Kosten im Personalsektor senkt, auf Kosten des Arbeitsplatzes. Wenn das nicht logisch wäre, dann hätte es die Rationalisierung kaum gegeben, denn es entfallen ja noch weitere Kosten...Urlaub und Krankheitsbedingte Kosten z.B.

Greetz!
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BeitragVerfasst am: Mi Okt 08, 2008 1:45 pm


Wieso soll ein Arbeitgeber Lohnkosten für Leute zahlen, die er garnicht eingestellt hat?
Ich zahl ja auch keine KfZ Steuern, für Autos die ich nicht besitze.


dkR
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BeitragVerfasst am: Mi Okt 08, 2008 2:11 pm


Zitat:
Und daher Kosten im Personalsektor senkt, auf Kosten des Arbeitsplatzes. Wenn das nicht logisch wäre, dann hätte es die Rationalisierung kaum gegeben, denn es entfallen ja noch weitere Kosten...Urlaub und Krankheitsbedingte Kosten z.B.


Das ist mir schon klar, aber eine Versicherung ist eine Versicherung und da zahlt man so lange Beiträge, bis der Versicherungsfall eintritt, danach bekommt man die Versicherungssumme ausbezahlt und zahlt nicht weiter ein. Und da finde ich dkrs Einwand berechtigt: Wenn ich mein Auto verkaufe, dann spare ich auch Spritgeld und Steuern. Nach deiner Logik müsste ich aber weiter Versicherung zahlen, weil durch meine Schuld nun mein Beitrag in der Versicherung fehlt und ich dadurch auch noch Geld spare.


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BeitragVerfasst am: Mi Okt 08, 2008 2:50 pm


Also ein Auto kann man mit einem Arbeitnehmer nicht vergleichen und eine Risikoversicherung wie Kfz-Versicherung ganz sicher auch nicht mit einer Solidarversicherung.

Gegenüber dem Auto habe ich keine soziale Verantwortung, gegenüber dem MA (und im weiteren Sinne der Gesellschaft) schon.

Ich erwarte nicht, daß der AG die Sozialbeiträge weiterzahlt, wenn er niemanden beschäftigt, sondern, daß er der Gesellschaft dafür, daß er zur Gewinnmaximierung Menschen entläßt, einen Beitrag über bspw. Maschinensteuer leistet, diesen Menschen in der Übergangszeit eine Fortbildung zu finanzieren hilft.

Und nun bitte nicht mit "das ist doch nicht seine Aufgabe" kommen.

Ich, der ich kein Auto besitze, hätte demnach auch nicht die Aufgabe, für den nächsten Autobahnstreifen, den ich nicht nutze, Beiträge zu zahlen...
dennoch tue ich das und jammere auch nicht drüber rum Wink

greetz!
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BeitragVerfasst am: Mi Okt 08, 2008 2:55 pm


Und wenn die neue Maschine zur Folge hat, daß Leute eingestellt werden, weil sie die Produkte so günstig macht, daß mehr davon abgesetzt werden können?

Und wenn niemand entlassen, sondern nur jemand nicht eingestellt wird?

Und wenn gleichzeitig noch andere Sachen passieren, ein Aufschwung oder ein Abschwung oder neue Konkurrenz oder Pleiten bei der Konkurrenz oder neue Gesetze, so daß man gar nicht mehr sagen kann, wie groß der Anteil der neuen Maschine an der Veränderung der Personalstruktur war?


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BeitragVerfasst am: Mi Okt 08, 2008 3:13 pm


Und wenn die Maschinen eingekauft wurden, um Angestellte zu entlasten? Beispiel Bergbau. Anstatt 100 Kleinwüchsige in den Stollen zu schicken, gibt es nun eine Maschine die alles erledigt.

Unter der Maschinensteuer müßte der Unternehmer ja dafür bestraft werden, dass er seinen Mitarbeitern eine leichtere Arbeit ermöglicht.

ws


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BeitragVerfasst am: Mi Okt 08, 2008 4:01 pm


Na dann fragen wir doch mal die Entlassenen, wie die darüber denken?

Mal im Ernst, WENN die Maschine dies und das...WENN es keine Arbeitnehmer gäbe, gäbe es auch niemanden zu entlassen. das finde ich ein wenig einfach gedacht.

Tatsächlich sind massiv Stellen wegrationalisiert worden.

Nehmen wir die Printmedien:

Beispiel "Kölner Stadt-Anzeiger"

Vor "Kollege Computer":
über 70 Schriftsetzer beschäftigt
erste Rationalisierungswelle:
gleiche Arbeitsleistung per elektronischer Anwendung: 30 Angestellte
seit etwa 2000
gleiche Arbeitsleistung durch die Redakteure selber

Verlust an Arbeitsplätzen von 70: 70 entspricht 100%

Die Redakteure haben zuvor zwar Texte entworfen, aber mit dem Satz nichts zu tun gehabt.

Nun die Frage zu stellen, WAS WENN die Maschine neue Arbeitsplätze schafft, WENN nur jemand nicht neu eingestellt wird...scheint eben ein bischen unangebracht in meinen Augen.

Schau mal, wieviel Personal nicht mehr an den Bändern der Autohersteller steht im Vergleich zu den 70ern.

Wir können alles in Einzelfälle zerpflücken, aber klar ist, daß bei negativer Bevölkerungsentwicklung es immer mehr Arbeitslose gibt, und zwar exakt in dem Segment, der eher schlecht ausgebildeten AN. Gleichzeitig ist die Produktivität für die Firmen sehr gestiegen und die Personalkosten deutlich gesunken.
(darum machte man es ja)
Da ist es nicht zuviel verlangt, daß man dem Staat, der einem auch die Infrastruktur für die Fabrik hingestellt hat, die Telefonleitungen etc. pp. auch ein wenig mit dieser Last hilft.

Die gesteigerte Produktivität alleine hätte schon ein paar Euros dafür freisetzen dürfen.

ABER schließlich sitzen die Politiker ja in den entsprechenden Unternehmerlobbies und gehorchen der Wirtschaft gerne sehr willfährig für eine "kleine Spende" im Verborgenen.

Der, der immer beschissen wird, ist der Arbeitnehmer! Der zahlt, wenn die Unternehmen wegen Mißmanagements draufgehen, wenn sie nach China gehen (denn mancherorts sind Kinder billiger als Maschinen), etc.
Der wird auch zahlen, wenn die Finanzkrise (zur Erinnerung: Geld, daß es eigentlich garnicht gibt, sondern letztlich nur das Resultat von Luftnummern ist) zu zahlen ist. Und wieder einmal gehen Unternehmer verantwortungsfrei aus dem Ganzen heraus.

Verzockt? Na und? Ihr habt mich nicht genug kontrolliert, habt mir diese Geschäfte erlaubt und außerdem bin ich viel zu groß, als daß ich einfach pleite gehen kann...

Brave old Capitalism!

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BeitragVerfasst am: Mi Okt 08, 2008 4:03 pm


Zitat:
Da ist es nicht zuviel verlangt, daß man dem Staat, der einem auch die Infrastruktur für die Fabrik hingestellt hat, die Telefonleitungen etc. pp. auch ein wenig mit dieser Last hilft.


Sind dazu nicht Steuern da? Zahlen Unternehmer neuerdings keine mehr?

Was mich an diesem Kapitalismusgewäsch immer so stört, ist dass es offensichtlich nicht einfach reicht womöglich ein wenig mehr Einsatz von Unternehmern zu verlangen (Was grundsätzlich ja vom Landbäcker mit 1 Gesellen und 2 Fachverkäuferinnen bis zum Industriekapitän jeden einschliesst), sondern dass in bester marxistisch-leninistischer Diktion grundsätzlich Unternehmer=menschenverachtendes Ungeheuer gesetzt wird.
Das ist genau die Grabenkampfpolemik, von der in dem anderen Thread die Rede ist. Rolling Eyes


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BeitragVerfasst am: Mi Okt 08, 2008 4:07 pm


Durchaus, die zahlen alle.

es gibt allerdings kaum einen Privatmenschen (hier Arbeitnehmer), der gleichzeitig sowenig Steuern auf sein Vermögen zahlt, wie ein Unternehmen.

Greetz!
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