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Verfasst am: Mi Aug 13, 2008 1:46 pm |
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| agentP hat folgendes geschrieben: |
Als ob die Linke oder die NPD eine Lösung für die Probleme der von dir genannten Gruppen hätten.
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Habe ich doch gar nicht behauptet... nur wenn die jahrelang Partei A B C und D gewählt haben und ihre persönliche Situation sich immer mehr verschlechtert, ist es nur logisch das sie mal Partei E und F wählen, in der blinden Hoffnung das sich dann etwas bessert. Zumal die Parteien E und F die tollsten Versprechungen machen.
| Zitat: |
Blabla. Egal ob Spiegel oder Taz, man kann andere Meinungen lesen. Von Zensur keine Spur. Das setzt natürlich voraus, dass man die vorhandenen Medien überhaupt liest.
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Habe ich auch nicht behauptet das es solch eine Zensur gäbe... nur wenn Winstons Forderung, nämlich dass Z.B. die Statements der Linken nicht mehr in der Presse erscheinen dürften, Realität werden würde, dann hätten wir eine Art Zensur. Und auf Winstons Text bezog sich meine Aussage....
| Zitat: |
Das ist, als hätte man einen 2fachen Mörder und einen Serienmörder. Was will man da vergleichen? Beide sind Verbrecher. Dass der eine nicht so schlimm ist wie der andere, ändert nichts daran, dass ich mit beiden keinen Umgang haben will.
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Prima... dann bitte aber auch kein Umgang mit der CDU und FDP mehr.. schließlich sind dort einige Mitglieder die den DDR-Wurststaat samt Mauer mit ermöglicht haben.. einschließlich unserer Kanzlerin.
| Zitat: |
Dass Mitglieder der Linken das Unrechtsregime relativieren oder gar rechtfertigen kommt relativ häufig vor. Das macht die Partei für mich aus den gleichen Gründen unwählbar, wie die Naziapologeten von der NPD.
Und dass mindestens ein Mitglied der "Kommunistischen Plattform", das die Mauer schon mal als "notwendiges Übel" bezeichnet, sogar im Vorstand der Partei zu finden ist, sollte eigentlich bekannt sein. |
Das du diese Parteien aus oben genannten Gründen für unwählbar hälst, interessiert aber von den mir genannten Gruppen keinen. Deswegen werde die Linken bei der nächsten BTWahl weit über 10 Prozentpunkte erreichen.
LG
AoS
_________________ "Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen sie wissen nicht, was sie tun! " |
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Angel of Seven Board Engel
 Anm.Dat: Jul 23, 2002 Beiträge: 2880 Wohnort: Heaven, Earth and Hell

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Verfasst am: Mi Aug 13, 2008 2:23 pm |
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| Zitat: | | Habe ich doch gar nicht behauptet... nur wenn die jahrelang Partei A B C und D gewählt haben und ihre persönliche Situation sich immer mehr verschlechtert, ist es nur logisch das sie mal Partei E und F wählen, in der blinden Hoffnung das sich dann etwas bessert. Zumal die Parteien E und F die tollsten Versprechungen machen. |
Stimmt, hast du so nicht behauptet und so vermutlich auch nicht gemeint.
Aber die die immer A gewählt haben könnten ja genauso gut C wählen, anstatt E oder F.
| Zitat: | | Zumal die Parteien E und F die tollsten Versprechungen machen. |
Ja. Und je doller die Versprechungen, desto misstrauischer sollte man sein.
| Zitat: |
Habe ich auch nicht behauptet das es solch eine Zensur gäbe... nur wenn Winstons Forderung, nämlich dass Z.B. die Statements der Linken nicht mehr in der Presse erscheinen dürften, Realität werden würde, dann hätten wir eine Art Zensur. Und auf Winstons Text bezog sich meine Aussage....
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Da hast du völlig recht, das habe ich überlesen.
| Zitat: | | Prima... dann bitte aber auch kein Umgang mit der CDU und FDP mehr.. schließlich sind dort einige Mitglieder die den DDR-Wurststaat samt Mauer mit ermöglicht haben.. einschließlich unserer Kanzlerin. |
Es dürfte aber äußerst schwer sein bei der CDU oder der FDP (welcher FDP Politiker hatte denn eigentlich in Amt in der DDR inne?) einen zu finden, der die Mauer als "notwendiges Übel" bezeichnet oder gar die DDR als das bessere Deutschland. Bei der Linkspartei findest du solche Leute sogar im Vorstand.
Sollte die Linkspartei sich irgendwann soweit von ihrer Vergangenheit distanzieren, dass sie auch solcherlei Aussagen in ihren Reihen nicht mehr toleriert, so wie die CDU ihre Hohmanns oder die FDP ihre Möllemanns, dann würde ich meine grundsätzliche Meinung womöglich ändern.
| Zitat: | | Das du diese Parteien aus oben genannten Gründen für unwählbar hälst, interessiert aber von den mir genannten Gruppen keinen. Deswegen werde die Linken bei der nächsten BTWahl weit über 10 Prozentpunkte erreichen. |
Ja und? Ich stamme aus einem Bundesland, in dem seit 50 Jahren eine Partei die uneingeschränkte Mehrheit hält, die ich eigentlich für unwählbar halte. Damit kann ich leben.
Das wird mich weder abhalten hier im Forum meine Meinung zu der Partei zu sagen, noch die Herren Wahlkämpfer mit dem Infostand bei mir um´s Eck mit dummen Fragen zu belästigen und ihnen die Meinung zu sagen.
| Zitat: | | War das in der DDR überhaupt Sozialismus? War das nicht ein Begriff den die Diktatur einfach fürs dumme Volk gewählt hat und du fällst immer noch darauf rein... nur gegenteilig?... |
Natürlich war es ein sozialistischer Staat. Nach Marx ist der Sozialismus die Phase der Diktatur des Proletariats in der die Produktionsmittel der kapitalistischen Burgeoisie entrissen und in die Hände der Massen gelegt werden, sprich: verstaatlicht. Dass Marx sich unter "Diktatur des Proletariats" keine "bürgerliche Demokratie" vorstellte, sondern eine Revolution unter Führung einer straffen Führung in Form einer (!) "Partei der Arbeiterklasse" ist auch kein Geheimnis. Was davon wurde in der DDR nicht umgesetzt?
_________________ "Wenn ich sicher wüsste, dass jemand in mein Haus käme, mit der festen Absicht, mir Gutes zu tun, würde ich um mein Leben laufen." - H.D. Thoreau, Walden |
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agentP Grand Poobah
 Anm.Dat: Apr 10, 2002 Beiträge: 8080 Wohnort: Firecracker Lounge

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Verfasst am: Mi Aug 13, 2008 4:05 pm |
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| agentP hat folgendes geschrieben: | | Natürlich war es ein sozialistischer Staat. Nach Marx ist der Sozialismus die Phase der Diktatur des Proletariats in der die Produktionsmittel der kapitalistischen Burgeoisie entrissen und in die Hände der Massen gelegt werden, sprich: verstaatlicht. Dass Marx sich unter "Diktatur des Proletariats" keine "bürgerliche Demokratie" vorstellte, sondern eine Revolution unter Führung einer straffen Führung in Form einer (!) "Partei der Arbeiterklasse" ist auch kein Geheimnis. Was davon wurde in der DDR nicht umgesetzt? | Nicht alles, was sich "Dikatur des Proletariats" nennt, ist dies auch. Es ist ja auch nicht alles christlich oder sozial oder gar christlich-sozial, was sie so nennt - kennst Du ja selber
Ich würde die Ostblockstaaten als VERSUCH beschreiben, eine sozialistische Diktatur zu bauen, die in mehrerer Hinsicht gnadenlos gescheitert ist. So wie eigentlich die katholische Kirche seit vielen Jahrhunderten maximal versucht, eine christliche Kirche zu sein...
Aber es ist doch nicht wichtig, wie sich die Linke bezeichnet, oder wie man die DDR bezeichnet. Tatsache ist, daß die DDR eine unsoziale, unmenschliche Diktatur war, zumindest wenn man "sozial" als menschlich-respektvolles Interesse für einander beschreibt. Wobei unserer Staat nicht sooo viel sozialer ist - er ist nur freier und rechtsstaatlicher. Das Dumme ist nur, daß viele DDR-Fans nicht wahrnehmen, daß die soziale Einstellung vieler einfacher Bürger in der DDR auf Grund der Repressalien der Staatsmacht entstand. Unter einem äusseren Druck, rückt man drinnen zusammen... diesen simplen Mechanismus nicht anzuerkennen oder ihn sich gar zurückzuwünschen... das ist nun ziemlich unsinnig.
gruß
Booth
_________________ Derjenige, der weiss, daß er nichts weiss, weiss mehr, als derjenige, der nicht weiss, daß er nichts weiss. |
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Booth Inventar
 Anm.Dat: Oct 19, 2003 Beiträge: 1951 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: Mi Aug 13, 2008 5:06 pm |
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| Zitat: | | Nicht alles, was sich "Dikatur des Proletariats" nennt, ist dies auch. Es ist ja auch nicht alles christlich oder sozial oder gar christlich-sozial, was sie so nennt - kennst Du ja selber |
Was hat das damit zu tun? Was Marx sich darunter vorgestellt hat, hatte ich bereitsch geschrieben, auf Marx hat man sich in der DDR berufen und auf Marx beruft man sich auch bei der Linkspartei. Warum sollte man in dieser Diskussion also eine andere Definition in´s Spiel bringen?
| Zitat: | | Aber es ist doch nicht wichtig, wie sich die Linke bezeichnet, oder wie man die DDR bezeichnet. Tatsache ist, daß die DDR eine unsoziale, unmenschliche Diktatur war, zumindest wenn man "sozial" als menschlich-respektvolles Interesse für einander beschreibt. |
Ganz ein anderes Thema, denn "sozial" hat zwar die gleiche Wurzel wie "sozialistisch", aber eine ganz andere Bedeutung. Leider scheint es sehr üblich zu sein, das durcheinander zu werfen und sehr unpopulär die Begriffe mal nachzuschlagen, die man so benutzt.
| Zitat: | | Das Dumme ist nur, daß viele DDR-Fans nicht wahrnehmen, daß die soziale Einstellung vieler einfacher Bürger in der DDR auf Grund der Repressalien der Staatsmacht entstand. |
Es ist der Kern sozialistischen Denkens, dass es die Aufgabe der Staatsmacht ist, die Menschen zur "sozialen Einstellung" zu zwingen. Wenn die DDR-Fans das nicht begriffen haben, dann haben sie ihren Marx
jedenfalls nicht gelesen.
Wohlgemerkt: Wir reden hier weder von "Sozialstaat", noch von "Sozialdemokratie" sondern von "Sozialismus" und da sollte man sehr vorsichtig sein und nicht Begriffe durcheinander werfen.
_________________ "Wenn ich sicher wüsste, dass jemand in mein Haus käme, mit der festen Absicht, mir Gutes zu tun, würde ich um mein Leben laufen." - H.D. Thoreau, Walden |
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agentP Grand Poobah
 Anm.Dat: Apr 10, 2002 Beiträge: 8080 Wohnort: Firecracker Lounge

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Verfasst am: Mi Aug 13, 2008 5:17 pm |
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| agentP hat folgendes geschrieben: | | Was hat das damit zu tun? Was Marx sich darunter vorgestellt hat, hatte ich bereitsch geschrieben, auf Marx hat man sich in der DDR berufen und auf Marx beruft man sich auch bei der Linkspartei. Warum sollte man in dieser Diskussion also eine andere Definition in´s Spiel bringen? | Weil diese Definition einen kleinen Bruchteil eines gesamten Staates beschreibt. Die Aussage "Produktionsmittel sind verstaatlicht" ist doch keine ausreichende Beschreibung der DDR oder irgendeines anderen Ostblockstaates.
| Zitat: | | Ganz ein anderes Thema, denn "sozial" hat zwar die gleiche Wurzel wie "sozialistisch", aber eine ganz andere Bedeutung | Nur prallen beide Begriffe doch bei der Linken ständig aufeinander...
| Zitat: | | Leider scheint es sehr üblich zu sein, das durcheinander zu werfen und sehr unpopulär die Begriffe mal nachzuschlagen, die man so benutzt | Keine Ahnung, ob Du mich damit ansprechen willst... wenn ja, solltest Du das auch tun.
| Zitat: | | Es ist der Kern sozialistischen Denkens, dass es die Aufgabe der Staatsmacht ist, die Menschen zur "sozialen Einstellung" zu zwingen. | Wie sagtest Du oben noch? Sozial hat "aber eine ganz andere Bedeutung"
Für mich ist das der Kern von Lenins Sozialismus. Ob von Marx' Sozialismus würde ich mindestens bezweifeln. Aber für mich gibt es gar nicht "den Sozialismus", wie für Dich.
| Zitat: | | Wenn die DDR-Fans das nicht begriffen haben, dann haben sie ihren Marx jedenfalls nicht gelesen | Selbst wenn... ist es zwar ganz nett zu sehen, wenn sie manche der ursprünglichen Gedanken von Marx oder/und Lenin (oder welchen Sozialismus-Onkel auch immer) anders sehen... aber verboten ist dies doch nicht
Genauso wie "Christentum" ständig neu erfunden und benutzt wird, so wird auch "Sozialismus" ständig neu erfunden. Ich versuche mich weniger an Worthülsen, als an Inhalten zu orientieren... die Begriffe nachzuschlagen, wie sie von dem einen und dem anderen gemeint waren... und zur Zeit im "allgemeinen Sprachgebrauch" benutzt werden... tue ich ständig. Aber gerade bei politischen Parteien ist es meines Erachtens ziemlich wichtig, HINTER die Worthülsen auf den tatsächlich oder vielleicht gar nicht vorhandenen Inhalt zu schauen.
Nichts weiter wollte ich zum Ausdruck bringen.
edit:
| Zitat: | | Wohlgemerkt: Wir reden hier weder von "Sozialstaat", noch von "Sozialdemokratie" sondern von "Sozialismus" und da sollte man sehr vorsichtig sein und nicht Begriffe durcheinander werfen. | Wenn jemand jedoch für sich reklamiert, einen solchen zentralen Begriff neu zu definieren... wieso nicht? Nennen wir sie halt "Neo-Sozialisten" - Für mich einerlei...
edit2: Um aber nochmal auf die ursprüngliche Herkunft der Diskussion zu kommen... ich halte Diskussionen, wie "DDR war definitiv ein sozialistischer Staat" ... "Ja - Nein - Abbrechen" letztlich für übertrieben. Man kann den Standpunkt einnehmen... man kann aber auch den gegenteiligen Standpunkt einnehmen... ich halte das für eine inhaltliche Diskussion gar nicht entscheidend.
gruß
Booth
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Booth Inventar
 Anm.Dat: Oct 19, 2003 Beiträge: 1951 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: Do Aug 14, 2008 9:37 am |
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| Zitat: | | agentP hat folgendes geschrieben: | | Zitat: | | Das halte ich jetzt mal schlichtweg für Erbsenzählerrei. |
Ja ne is klar. Es wird mal wieder ein furchtbar schwammiger Begriff verwendet und wenn man nachfragt, dann wird die Erbsenzählerkeule geschwungen.
| Zitat: | Der Begriff Politik wird aus dem griechischen Begriff Polis für Stadt oder Gemeinschaft abgeleitet. Er bezeichnet ganz allgemein ein vorausberechnendes, innerhalb der Gesellschaft auf ein bestimmtes Ziel gerichtetes Verhalten.
http://de.wikipedia.org/wiki/Politik
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Politik ist also ein gesellschaftliches Verhalten und damit eben nicht nur"das, was Politiker ständig an uns ausprobieren", da "wir" und "die Leute" auch Teil der gleichen Gesellschaft sind.
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Alles klar. Ich bin davon ausgegangen, dass du verstehst, was ich meine, wenn ich von dem "Vertrauen in die Politik" rede. Schliesslich werden Politiker, wegen dem gewählt, was sie versprechen bzw schlussendlich auch in die Tat umsetzten. Für mich persönlich ist das in die Tat umgesetzte eben "Politik". Wenns für dich, entgegen der Umgangssprache, verständlicher ist, ziehe ich das "Vertrauen in die Politik" zurück und ersetze es durch "Vertrauen in die Politiker".
| Zitat: |
Wer ist den wir? Ich kann nur für mich sprechen und ich persönlich bin skeptisch, was die Stabilität der freiheitlich-demokratischen Gesinnung der Genossen anbelangt (das speist sich aus diversen Aussagen und Zitaten von Parteimitgliedern und zwar mir persönlich bekannten und prominenten). Darüber hinaus halte ich die Genossen, die hier in Berlin mitregieren für planlos bis inkompetent und ich wüsste nicht, warum ich annehmen sollte, dass sie auf Bundesebene plötzlich bessere Leute und Konzepte aus dem Hut zaubern können. |
Das anzunehmen ist dein gutes Recht - genauso wie es meins ist, etwas anderes anzunehmen. Schliesslich leben wir in einer Demokratie und ich bin mir sicher, dass sich das auch mit einer starken Linken nicht ändern wird.
In jeder Partei gibt es Leute, die hin und wieder durch Querschüsse auffallen - sei es, weil sie mediale Aufmerksamkeit brauchen oder sei es, weil sie einfach inkompetent sind. Aus allen Parteien kamen schon die dümmsten Vorderungen bzw Äusserrungen, aber nur in den seltensten Fällen hat dies zu einem Rücktritt geführt.
| Zitat: | | Zitat: | | Und das viele Leute ungefiltert glauben, was geschrieben steht, ist wohl auch nix neues. |
Genau. Und sie glauben auch, was in der taz oder im Neuen Deutschland zu lesen ist und auf der Homepage der Linken oder in irgendwelchen linken Blogs. Und wenn der Oskar ihnen mal wieder das Himmelreich auf Erden verspricht, dann glauben sie das auch.
| [/quote][/quote]
Eben, und darum ists wohl wichtig, sich nicht einseitig zu informieren. Ich habe nie geschrieben, dass die Linke ein Allheilmittel für dieses immer unsozialer werdende Land ist. Aber für mich ist sie zur zeit die einzige Partei, die wirklich linke Politik macht, bzw dies auf ihre Fahne geschrieben hat - unzwar ohne gleich "die Diktatur des Proletariats" auszurufen.
Ich sehe nicht ein, warum eine Partei, die sich verfassungsrechtlich absolut im grünen berreich befindet, nicht auch eine Chance erhalten sollte, wenn es eine Mehrheit der Bürger wünscht.
_________________ Der Mensch findet eigentlich immer, wonach er sucht.
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morgenroth Inventar
 Anm.Dat: Sep 06, 2003 Beiträge: 806 Wohnort: hab ich
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Verfasst am: Do Aug 14, 2008 9:40 am |
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| Zitat: | | Weil diese Definition einen kleinen Bruchteil eines gesamten Staates beschreibt. Die Aussage "Produktionsmittel sind verstaatlicht" ist doch keine ausreichende Beschreibung der DDR oder irgendeines anderen Ostblockstaates. |
Es ging ja auch nicht darum zu beschreiben, was den "gesamten Staat" beschreibt, sondern ob dieser Staat das Label "sozialistisch" verdient und ich behaupte ja, weil er die wesentlichen Merkmale eines sozialistischen Staates im Sinne von Marx´Theorie umgesetzt hat.
| Zitat: | | Nur prallen beide Begriffe doch bei der Linken ständig aufeinander... |
Ja und? Deswegen bedeuten sie noch lange nicht das gleiche. Und das wort "sozial" führen auch andere gerne im Mund und manche Parteien, die nun mit Sozialismus gar nix am Hut haben sogar im Namen.
| Zitat: | | Für mich ist das der Kern von Lenins Sozialismus. Ob von Marx' Sozialismus würde ich mindestens bezweifeln. |
Begründung?
| Zitat: | Nach Karl Marx ist die Aufhebung des Privateigentums an Produktionsmitteln in der Diktatur des Proletariats (Sozialismus) die ökonomische Voraussetzung der klassenlosen Gesellschaft (Kommunismus). Im Manifest der Kommunistischen Partei fordern Marx und Engels die Verstaatlichung aller Produktionsinstrumente: „Das Proletariat wird seine politische Herrschaft dazu benutzen, der Bourgeoisie nach und nach alles Kapital zu entreißen, alle Produktionsinstrumente in den Händen des Staats, d.h. des als herrschende Klasse organisierten Proletariats, zu zentralisieren und die Masse der Produktionskräfte möglichst rasch zu vermehren.“ (Manifest der Kommunistischen Partei, MEW4: 481)
http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialismus#Marxistischer_Sozialismus
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| Zitat: | Selbst wenn... ist es zwar ganz nett zu sehen, wenn sie manche der ursprünglichen Gedanken von Marx oder/und Lenin (oder welchen Sozialismus-Onkel auch immer) anders sehen... aber verboten ist dies doch nicht Wink
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Und was hat das mit dem Selbstverständnis der DDR oder der Linkspartei zu tun?
| Zitat: | | Aber für mich gibt es gar nicht "den Sozialismus", wie für Dich. |
Es gibt viele unterschiedliche Ausprägungen und Vorstellungen von Sozialismus, aber es ist anzunehmen dass ein paar Dinge allen Vorstellungen gemein ist, sonst wäre das Wort eine bedeutungsleere Hülse.
Genauso, wie es keine christliche Konfession gibt, die nicht an Gott glaubt.
Ist aber wie gesagt völlig irrelevant, denn wir reden über die DDR und den Sozialismus da und nicht über irgendwelchen Sektensozialismus.
Abgesehen davon: Wenn es "den" Sozialismus nicht gibt, dann ist der Begriff ohnehin beliebig zu verwenden und dann könnte man ihn auch auf die bundesrepublikanische Sozialdemokratie anwenden. Bloss welchen Sinn haben dann solche Begriffe überhaupt, wenn sie alles und nichts beschreiben?
_________________ "Wenn ich sicher wüsste, dass jemand in mein Haus käme, mit der festen Absicht, mir Gutes zu tun, würde ich um mein Leben laufen." - H.D. Thoreau, Walden |
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agentP Grand Poobah
 Anm.Dat: Apr 10, 2002 Beiträge: 8080 Wohnort: Firecracker Lounge

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Verfasst am: Do Aug 14, 2008 10:30 am |
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| agentP hat folgendes geschrieben: | | Es ging ja auch nicht darum zu beschreiben, was den "gesamten Staat" beschreibt, sondern ob dieser Staat das Label "sozialistisch" verdient und ich behaupte ja |
| Zitat: | | Nach Karl Marx ist die Aufhebung des Privateigentums an Produktionsmitteln in der Diktatur des Proletariats (Sozialismus) |
Das bedeutet nicht, daß die Aufhebung des Privateigentums die Diktatur des Proletariats IST.
Die Frage ist nun... war die Diktatur in der DDR eine Diktatur des Proletariats?
| Zitat: | | „Das Proletariat wird seine politische Herrschaft dazu benutzen, der Bourgeoisie nach und nach alles Kapital zu entreißen, alle Produktionsinstrumente in den Händen des Staats, d.h. des als herrschende Klasse organisierten Proletariats, zu zentralisieren und die Masse der Produktionskräfte möglichst rasch zu vermehren.“ (Manifest der Kommunistischen Partei, MEW4: 481) |
Ich sehe nicht, daß dies in der DDR so passiert wäre. Ich wüsste nicht, daß in der DDR "das Proletariat" die Diktatur ihresgleichen umgesetzt hätte...
| Zitat: | | Zitat: | | Selbst wenn... ist es zwar ganz nett zu sehen, wenn sie manche der ursprünglichen Gedanken von Marx oder/und Lenin (oder welchen Sozialismus-Onkel auch immer) anders sehen... aber verboten ist dies doch nicht Wink | Und was hat das mit dem Selbstverständnis der DDR oder der Linkspartei zu tun? | Ja eben - wobei... was ist "das Selbstverständnis" einer Vielzahl von Menschen? Das offiziell verkündete? Das offiziell gelebte? Das real gelebte? Das inoffiziell ständig wahrgenommene?
Ach... mir sind diese Versuche, die Realität mit ein paar theoretischen Worthülsen zu stopfen nicht ausreichend - insbesondere, wenn die Worthülsen aus einer Epoche stammen, welche eine völlig andere gesellschaftliche Realität hatte. Für mich war die DDR maximal ein VERSUCH sozialistisch zu sein... ein verdammt schlechter Versuch und meines Erachtens nichtmal ein Versuch "des Proletariats" - weil es "das Proletariat", wie es Marx gesehen hat, schon seit vor dem 1. Weltkrieg nicht mehr in der Éinheitlichkeit gab.
| Zitat: | | Es gibt viele unterschiedliche Ausprägungen und Vorstellungen von Sozialismus, aber es ist anzunehmen dass ein paar Dinge allen Vorstellungen gemein ist, sonst wäre das Wort eine bedeutungsleere Hülse | Das Wort Sozialismus IST für mich eine relativ... sagen wir... bedeutungsarme Hülse. Denn er geht von "dem Proletariat" aus. Doch das gibts doch seit Ende des 19. Jahrhunderts gar nicht mehr in der Form, wie Marx es erlebt hat.
| Zitat: | | Ist aber wie gesagt völlig irrelevant, denn wir reden über die DDR und den Sozialismus da | Meine gedankliche Korrektur: Den versuchten oder vielleicht auch nur behaupteten Sozialismus. Vor allem war für mich die DDR eine Diktatur... und ganz sicher nicht "des Proletariats"... sondern militärisch-geheimdienstlich geprägt... ob da auch ein wenig Sozialismus... offiziell oder auch real... drinsteckte, ist für mich nicht wirklich eindeutig. Und... um die DDR zu charakterisieren doch auch gar nicht so wichtig. Wieso Du dermassen darauf beharrst, der Diktatur der DDR das Wort "Sozialismus" aufzupropfen ist mir nicht ganz klar... aber... OK... ich nehme es hin, habe aber hierzu eine deutlich andere Meinung.
| Zitat: | | und nicht über irgendwelchen Sektensozialismus | Die Regierungen der Ostblockstaaten waren meines Erachtens eine Art Sekte.
| Zitat: | | Wenn es "den" Sozialismus nicht gibt, dann ist der Begriff ohnehin beliebig zu verwenden | Beliebig würde ich nicht sagen... aber... sicherlich unterschiedlich. Aber wieso hängst Du Dich so sehr an diesem Wort auf?
| Zitat: | | Bloss welchen Sinn haben dann solche Begriffe überhaupt, wenn sie alles und nichts beschreiben? | Die Frage stelle ich Dir. Der Begriff entstammt einer Epoche, welche für einen Großteil der Menschen ein Leben darstellten, wie es für uns heute nicht mehr nachvollziehbar ist. Wir müssten nach China gehen, um zu verstehen, was ein Marx gemeint hat (ein lustiger Treppenwitz der Geschichte, wie ich finde). Und das war auch schon vor der Weimarer Republik so, daß "der Sozialismus" als Paradigma von Marx keine große, reale Grundlage in einem einheitlichen "Proletariat" mehr hatte.
Das einzige, was ich versuche hier mitzuteilen: Der Begriff ist für mich nicht wichtig bei der Betrachtung der DDR - insbesondere auch wenn man mit den Linken diskutiert. Eher dann, wenn sie den Sozialismus als Ziel definieren, müsste man sie fragen, was sie unter Sozialismus verstehen. Die wenigsten werden sich auf Marx berufen, sondern Du wirst wohl wirklich bei 5 Befragten, 6 verschiedene Antworten kriegen
Diejenigen, die es aber tun, würde ich (so wie Dich) fragen, was Marx' Wahrnehmung der damaligen Realität, auf der seine Annahmen und Theorien basierten, noch mit der heutigen Welt zu tun hat. Die große Masse des Volkes = Proletariat - ausgebeutet von einem kleinen Bürgertum... das hat mit dem heutigen Mitteleuropa herzlich wenig zu tun, oder?
Aber... ich hoffe, daß ich mich ab nun aus dieser theoretischen Diskussion wieder zurückziehen kann... es lenkt von dem Thema der Linken ja letztlich nur ab und ich denke, ich habe meinen Standpunkt klar gemacht, und kann akzeptieren, daß für Dich die DDR "sozialistisch" war... auch wenn ich das anders sehe
Übrigens... sind die Linken in Berlin wirklich so schlecht? Ich habe letzthin bei meinem Vater im TV mal eine kurze Doku oder einen Bericht über den Berliner Wirtschaftsverantwortlichen (heissen die dort Minister oder Senator?!) gesehen... und viele Wirtschaftsleute sagten, daß sie mit dem sehr zufrieden seien...?!
gruß
Booth
_________________ Derjenige, der weiss, daß er nichts weiss, weiss mehr, als derjenige, der nicht weiss, daß er nichts weiss. |
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Booth Inventar
 Anm.Dat: Oct 19, 2003 Beiträge: 1951 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: Do Aug 14, 2008 10:44 am |
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| Zitat: | | Wir müssten nach China gehen, um zu verstehen, was ein Marx gemeint hat |
Ihn zu lesen würde denke ich genügen. Ich dachte immer Chinas Sozialismus wäre maoistisch geprägt, und insofern eher weniger geeignet marxistisch-leninistische Ideen in Reinkultur zu beobachten?
Ich fasse also zusammen: Deiner Meinung nach gibt es zwar keine allgemein gültige Definition von "Sozialismus", aber trotzdem ist klar, dass das System in der DDR maximal ein der Versuch war aber kein echter "Sozialismus"
Das nenne ich mal eine dialektische Volte.
Aber genau das macht mir diese Diskussion zu mühsam. Viel Spaß noch.
_________________ "Wenn ich sicher wüsste, dass jemand in mein Haus käme, mit der festen Absicht, mir Gutes zu tun, würde ich um mein Leben laufen." - H.D. Thoreau, Walden |
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agentP Grand Poobah
 Anm.Dat: Apr 10, 2002 Beiträge: 8080 Wohnort: Firecracker Lounge

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Verfasst am: Do Aug 14, 2008 10:53 am |
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die frage ist doch eher, ob man heutige linksgerichtete Politik mit diesem Gescheiterten Versuch des Sozialismus gleichsetzen kann. Kann man nicht, wenn man in betracht zieht, dass der Begriff "Sozialismus" von der DDR-Obrigkeit bis übers erträglich maß hinaus pervertiert wurde.
Mir gefällt Booths Begriff "Neo-Sozialismus". "Neu" ist da mit drin, und mit abstrichen haben wir es ja von Volkes seite aus zumindest mit einer neuen Art des "sozialismus" zu tun, was nicht unbedingt heisst, das die Linke diesen neuen Sozialismus vertritt.
_________________ -Ich habe das Herz eines kleinen Romantikers. Es steht in einem Glas auf meinem Schreibtisch-
"Der Nachteil am pessimistischen Weltbild ist bekanntermaßen, dass es wenig Freude bereitet, mit seinen Schätzungen richtig zu liegen."
-hives |
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ConspirIsee Forensianer
 Anm.Dat: Jan 16, 2005 Beiträge: 480 Wohnort: Colonia Claudia Ara Agrippinensium
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Verfasst am: Do Aug 14, 2008 10:58 am |
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Omg - ich wollte zwar nicht mehr reagieren... aber... wenn Du so kommst... | agentP hat folgendes geschrieben: | Ich fasse also zusammen: Deiner Meinung nach gibt es zwar keine allgemein gültige Definition von "Sozialismus", aber trotzdem ist klar, dass das System in der DDR maximal ein der Versuch war aber kein echter "Sozialismus"
Das nenne ich mal eine dialektische Volte. | Was soll ich dazu sagen... wer krampfhaft versucht, den Inhalt eines Diskussionspartners mißzuverstehen, wird es ganz sicher schaffen - wo ist Dein Problem. Grabe ich an irgendeinem Weltbild?
Ich sprach nie von "echtem" Sozialismus. Ich sprach ganz sicher davon, daß es "den Sozialismus" nicht gäbe... es gibt ganz sicher eine "allgemein gültige" Definition bei Marx... und wieder eine andere bei Lenin... und wieder eine andere bei anderen Theoretikern... und das schönste daran... die "allgemein gültige" Definition von Marx beinhaltet einen Gesellschaftsbegriff den Du heute in der Realität gar nicht mehr findest.
Verdammt blöd, wenn da jemand herkommt, und eine "allgemein gültige" Definition eines Gesellschafts-Begriffes an Hand der Realität untersucht und die uns einen Strich durch die Rechnung macht... PAH!... wen interessiert schon die Realität, wenn er eine "allgemein gültige" Definition eines Begriffes hat. Zudem von Marx: Das Bewusstsein bestimmt das Sein... jawoll
| Zitat: | | Aber genau das macht mir diese Diskussion zu mühsam. Viel Spaß noch. | Dito... Du hast mir eine Definition des Sozialismus genannt. Deine implzite Behauptung: Dies ist die "allgemein gültige" Definition. Meine Reaktion: Ein wesentlicher Begriff in dieser Definition hat mit der heutigen Realität (und der Realität vor der Entstehung der DDR) wenig zu tun, und lässt sich gar nicht mehr abbilden. Was an dieser Definition dann "allgemein gültig" sein soll, erschließt sich mir nicht... die Menschen und die menschliche Gesellschaft sind nunmal nicht "allgemein gültig" - sie verändern sich. Glücklicherweise.
gruß
Booth
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Booth Inventar
 Anm.Dat: Oct 19, 2003 Beiträge: 1951 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: Do Aug 14, 2008 12:01 pm |
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| Zitat: | | Ich sehe nicht ein, warum eine Partei, die sich verfassungsrechtlich absolut im grünen berreich befindet, nicht auch eine Chance erhalten sollte, wenn es eine Mehrheit der Bürger wünscht. |
Sehe ich genauso, wobei ich bezweifle dass eine Mehrheit der Bürger sich das wünscht. Lass uns von 15% der Bürger reden, dann bleiben wir realistisch.
Abgesehen davon gehört es aber eben auch zu einer Demokratie, dass sich mit einer Partei lautstark und kritisch auseinandergesetzt wird.
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agentP Grand Poobah
 Anm.Dat: Apr 10, 2002 Beiträge: 8080 Wohnort: Firecracker Lounge

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Verfasst am: Do Aug 14, 2008 1:05 pm |
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Ach, das ist ja fast schon putzig.
Irgendwie ist es merkwürdig, dass jedes mal sobald der Sozialismus und seine Ableger nur schlechtes für die Menschen bringt, es gar kein Sozialismus gewesen sein soll.
DDR: Naja. Ein bißchen Sozialistisch war das schon. Aber irgendwie auch nicht. Da war ja noch die Unterdrückung.
Kuba, Nordkorea, der gesamte Ostblock, diverse Staaten in Afrika und Südamerika. Alle hat nichts mit "dem Sozialismus" zu tun. (Kommunismus etc. hat da auch nicht richtig funktioniert.)
Der Nationale-Sozialismus im 3. Reich? Nene, die haben den Begriff Sozialismus nur "geklaut".
Ich fasse zusammen: Ist der Sozialismus mal wieder gescheitert, war es gar kein Sozilalismus.
Wieso nur hat es in den letzten 100 Jahren niemand geschafft, den Sozilalismus richtig umzusetzen! Wenn das doch so toll sein soll...
Es kommt mir vor, als wolle eine Kuh fliegen. Scheitert sie, hat sie es nur nicht richtig gemacht. Aber in der Theorie sollte es doch funktionieren.
ws
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Winston_Smith Inventar
 Anm.Dat: Mar 15, 2003 Beiträge: 3886 Wohnort: Paris - Im weißen FIAT UNO...

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Verfasst am: Do Aug 14, 2008 1:12 pm |
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Weil der Sozialismus nur mit intelligenten Leuten funktioniert.
Und wie wir alle wissen, muß das in der Realität böse scheitern.
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dkR Moderator

 Anm.Dat: Apr 10, 2002 Beiträge: 4893
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Verfasst am: Do Aug 14, 2008 1:13 pm |
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@winston:
ist das mit dem kapitalismus denn anders?
_________________ d(>_<)b |
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antimagnet Moderator

 Anm.Dat: Apr 10, 2002 Beiträge: 8967
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