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luisz Eröffner des Threads
 Inventar
 Anm.Dat: Apr 29, 2004 Beiträge: 478
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Verfasst am: So Feb 03, 2008 3:14 pm Titel: Teile Asiens vom Internet getrennt
Zuletzt bearbeitet von luisz Eröffner des Threads
am So Feb 03, 2008 4:16 pm, insgesamt 4-mal bearbeitet |
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Ich habe gestern abend mehr oder weniger durch Zufall aufgeschnappt, dass Teile Asiens und der komplette Iran vom Internet getrennt wurden.
Als Beweis gilt diese Seite:
http://www.internettrafficreport.com/asia.htm
Google spuckt ansich auch keine astreinen Quellen oder Informationen aus, lediglich ein paar Foren und Blogs die das Thema aufgegriffen haben.
Die Frage die sich natürlich stellt ist, wie es dazukommen kann, dass in der Tiefe der See Kabel gekappt werden können und für wen es von Vorteil wäre (an einen Unfall glaube ich nicht)
Der Aspekt ansich im Kriegsfall z.B. Internetleitungen zu kappen und somit ein Nachrichtenmonopol erschaffen zu können ist natürlich politisch und militärisch von enormer Bedeutung.
Und warum ist gerade der Iran zu 100% (laut oben genannter Seite) vom Internet getrennt?
Zwar sind irgendwie (Landwege, Satelliten ? ) noch Datenströme in und aus dem Iran möglich, aber ich weiss nicht inwiefern diese technische Möglichkeit für den Einzelnen im Iran nützlich ist.
Hier zwei Foren die ich ber Google gefunden habe:
http://www.ignoranz.ch/forum/7_2725_0.html
http://www.ronpaulforums.com/showthread.php?s=1f50a5f6efdb617e96200f3127e05539&t=108494
Daher habe ich dann auch diese Nachricht:
| Zitat: |
Indien und Naher Osten sind offline
Datenkabel vor Alexandria beschädigt
Nach der Beschädigung von zwei Datenkabeln vor der ägyptischen Mittelmeerküste ist es im Nahen Osten sowie in Indien zu erheblichen Störungen der Internet-Verbindung gekommen. Teilweise ist das Internet in den betroffenen Ländern komplett ausgefallen. |
http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/internet-verbindung_im_nahen_osten_nach_kabelschaden_gestoert_1.662991.html[/b]
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luisz Eröffner des Threads
 Inventar
 Anm.Dat: Apr 29, 2004 Beiträge: 478
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Verfasst am: So Feb 03, 2008 3:21 pm Titel:
Zuletzt bearbeitet von luisz Eröffner des Threads
am So Feb 03, 2008 3:46 pm, insgesamt einmal bearbeitet |
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So langsam finde ich mehr und mehr Quellen:
| Zitat: |
Weiteres Internet-Seekabel im Nahen Osten gekappt
Zum dritten Mal innerhalb weniger Tage ist im Nahen Osten ein Untersee-Datenkabel beschädigt worden.
Zum dritten Mal innerhalb weniger Tage ist im Nahen Osten ein Untersee-Datenkabel beschädigt worden. Nach Angaben der indischen Betreibergesellschaft FLAG Telecom wurde das Kabel rund 56 Kilometer vor der Küste Dubais zwischen Oman und den Vereinigten Arabischen Emiraten gekappt. Ein Reparaturschiff werde erst in den nächsten Tagen eintreffen.
Am Mittwoch waren bereits zwei weitere Internet-Kabel vor der ägyptischen Mittelmeerküste beschädigt worden. In weiten Teilen des Nahen Ostens und Südasiens, vor allem in Indien, ist der Internet-Verkehr seitdem erheblich gestört. Warum die Kabel ausfielen, war auch Tage später unklar. Laut FLAG Telecom liegen sie rund einen Kilometer voneinander entfernt unter Wasser. Die Reparaturen sollten am Dienstag beginnen und mindestens eine Woche dauern.
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http://www.haz.de/newsroom/medien/art1985,401255
Angeblich sind Israel und der Irak nicht davon betroffen.
| Zitat: |
Middle East Internet Blackouts Spur Geopolitical Suspicions
Internet blackouts are impacting large tracts of Asia, the Middle East and North Africa after four undersea cable connections were severed. However, Israel and Iraq are unaffected by the outage. The cause behind the severing of the cables remains unknown. by Paul Joseph Watson |
http://eldib.wordpress.com/2008/02/02/middle-east-internet-blackouts-spur-geopolitical-suspicions/
Und die Story ansich, dass angeblich Schiffsanker schuld daran sein, 4 verschieden lokalisierte Kabel durchtrennt zu haben, ist irgendwie unwahrscheinlich.
Und um das ganze noch mal Verschwörungstechnisch anzuheizen:
In den Foren heisst es mal wieder, dass die Iraner ihre Ölbörse starten wollten, bei der nicht der Dollar Währung Nr. 1 ist.
Ich weiss nicht in wie vielen Fällen der letzten Jahre dieses Argument der Iranischen Ölbörse herhalten musste, aber es scheint ja nicht damit aufzuhören. Also, die VT lautet also u.a. ohne funktionierende Netzwerke läuft auch keine Ölbörse.
Naja, mal sehen wie sich diese Story hier entwickelt.
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Shishachilla Meister der Zeremonie Kreativ-Mod

 Anm.Dat: Apr 10, 2002 Beiträge: 3361 Wohnort: Oh Discordia!!!!

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luisz Eröffner des Threads
 Inventar
 Anm.Dat: Apr 29, 2004 Beiträge: 478
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Eskapismus Inventar
 Anm.Dat: Jul 19, 2002 Beiträge: 1822 Wohnort: wieder zurück in Bern
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DrJones Inventar
 Anm.Dat: May 21, 2002 Beiträge: 1479 Wohnort: Tübingen
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Verfasst am: Mo Feb 04, 2008 10:24 am Titel: |
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@ Shishachilla
Ich glaube nicht das es eine Frage des Aufwands ist, oder ob das Kabel
ein paar hundert oder tausend Meter unter dem Meeresspiegel liegt.
Die Frage ist ja eher, wer überhaupt dazu in der Lage ist, bzw ein
U-Boot oder entsprechende Kapazitäten hat.
_________________ Nur in einem stillen Teich spiegeln sich die Sterne |
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psst Inventar
 Anm.Dat: Apr 10, 2002 Beiträge: 1737
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Verfasst am: Mo Feb 04, 2008 1:24 pm Titel: |
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http://afp.google.com/article/ALeqM5h9q0tbyJccOM04ZBLlG6jtv_2uoA
Kairo (AFP) — Die Beschädigung zweier Internet-Kabel im Mittelmeer ist nicht auf ein fehlgelaufenes Schiff zurückzuführen. Dies teilte das ägyptische Telekommunikationsministerium in Kairo mit. Experten hätten alle Aufnahmen vom Ort des Geschehens in einem Zeitraum von zwölf Stunden vor der Störung bis zu zwölf Stunden danach überprüft. "Nicht ein einziges Schiff ist in dieser Zeit durch das Gebiet gefahren." Außerdem sei das fragliche Gebiet auf allen Seekarten als verbotene Zone eingezeichnet.
Die These, dass die Untersee-Datenkabel durch ein Schiff oder den Anker eines Schiffes beschädigt wurden, könne deshalb ausgeschlossen werden, betonte das Ministerium. Im Mittelmeer waren Mitte vergangener Woche zwei Datenkabel beschädigt worden. Seitdem ist in weiten Teilen des Nahen Ostens und Südasiens, vor allem in Indien, der Internet-Verkehr erheblich gestört. Kurz darauf wurde auch noch vor der Küste Dubais ein Datenkabel beschädigt, was die noch verfügbaren Datenleitungen weiter einschränkte.
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Shiraffa Inventar
 Anm.Dat: Sep 16, 2002 Beiträge: 984 Wohnort: Metzingen

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InsularMind Inventar
 Anm.Dat: Dec 09, 2003 Beiträge: 848 Wohnort: Solar System, Terra,Europe, Germany, Kiel
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Verfasst am: Mo Feb 04, 2008 9:43 pm Titel: |
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Jetzt hab ich endlich auch mal so eine Art von Synchronizität mitgekriegt. Noch nen Tag oder zwei vorher gab es das Gespräch mit einem ziemlich smarten Bekannten darüber, dass etwa China an sich schon sehr bemüht sei, seine Bewohner in einer Art eigenem Intranet "eingeschlossen" zu halten, bzw. die Erreichbarkeit des offenen InTERnets für chinesische Bürger seit Längerem extrem beschränkt und zensiert wird. Vielleicht greift das ja auf andere asiatische Länder über. Zumindest würde es mich bei denen nicht wundern, in denen alles Westliche "ungefragt" ist. Ob es da Zusammenhänge geben kann? Oder würde man da nur künstlich Synchronizitäten bauen?
Wenn da mal nicht wer dran gedreht hat... ( verschwörungsschwerenot )
Unterseekabel mit einem Anker zu erwischen klingt ja auch etwas speziell. So, wie mit einem Magnet an der Angel in der Ostsee nach einem Stück Draht suchen. In welchen Tiefen verlaufen die so durchschnittlich denn? Ich stell mir irgendwie grade eine elends lange Ankerkette vor...
_________________ Man sollte sich nie so weit entwickeln, bis außer zig Meter Wickelpapier und einem Häufchen Elend nichts mehr übrigbleibt! |
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Shishachilla Meister der Zeremonie Kreativ-Mod

 Anm.Dat: Apr 10, 2002 Beiträge: 3361 Wohnort: Oh Discordia!!!!

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Verfasst am: Mo Feb 04, 2008 9:53 pm Titel: |
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| DrJones hat folgendes geschrieben: | @ Shishachilla
Ich glaube nicht das es eine Frage des Aufwands ist, oder ob das Kabel
ein paar hundert oder tausend Meter unter dem Meeresspiegel liegt.
Die Frage ist ja eher, wer überhaupt dazu in der Lage ist, bzw ein
U-Boot oder entsprechende Kapazitäten hat. |
Eben, für einige Hundert Meter braucht man Uboot oder Tauchroboter oder so, einige Zig Meter kann man auch mit Tauchausrüstung runter.
Also doch eine Frage des Aufwands in Bezug auf die Tiefe.
_________________ Fotoaward 05/08 - Verlassen
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Z Inventar
 Anm.Dat: Jun 24, 2003 Beiträge: 698 Wohnort: Unbekannt
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Verfasst am: Mo Feb 04, 2008 11:56 pm Titel: |
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Ach quatsch... Verschwörungstheorien.... so ein Unsinn, sowas gibts hier doch garnicht! Ist bestimmt alles wieder ein dummer Zufall, so wie bei 7/7 oder 9/11.
Und wenns die Anker jetzt doch nicht gewesen sein können, dann suchen wir halt schnell wieder einen anderen Grund.
Z
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Giacomo_S Inventar
 Anm.Dat: Aug 13, 2003 Beiträge: 1677 Wohnort: München
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ConspirIsee Forensianer
 Anm.Dat: Jan 16, 2005 Beiträge: 364 Wohnort: Colonia Claudia Ara Agrippinensium
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Verfasst am: Di Feb 05, 2008 10:12 am Titel: |
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hm, warum direkt ne VT?
Vielleicht rumpelt es aus irgendeinem uns normalBürgern nicht genannten Grund massiv da unten auf dem Meeresboden. Oder sin die 4 unterschiedlichen KAbel für so ne theorie zuweit auseinander entfernt?
_________________ -Ich habe das Herz eines kleinen Romantikers. Es steht in einem Glas auf meinem Schreibtisch-
"Der Nachteil am pessimistischen Weltbild ist bekanntermaßen, dass es wenig Freude bereitet, mit seinen Schätzungen richtig zu liegen."
-hives |
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Booth Inventar
 Anm.Dat: Oct 19, 2003 Beiträge: 1803 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: Di Feb 05, 2008 10:59 am Titel: |
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Wenn da jemand gezielt sabotiert hat, ist die Frage, wer etwas von einer Verschlechterung des Internets nach Asien haben könnte. "Die USA" eher weniger, wie ja auch Artikel des Standard zu lesen ist, da ja auch Indien lahmgelegt wurde. Und als kleiner Mitarbeiter eines globalen IT-Unternehmens mit Hauptsitz in den USA ist gerade mir bewusst, wie eng die amerikanische Industrie mittlerweile mit China und Indien verknüpft ist.
Wenn wir keine Leitung nach Indien hätten, wär mal eben der Großteil des internen Helpdesk, aber auch ein erheblicher Teil des Helpdesk für Kunden tot. Ersteres ist extrem widerlich, aber letzteres kostet schlicht Geld, da in Verträgen klar dargelegt ist, wie schnell ein Helpdesk auch via Remote-Connections arbeiten können muss.
Umgekehrt hätte auch ganz sicher China oder Indien keinen Grund, einfach irgendwelche Kabel zu zerstören, da auch deren IT-Geschäfte sehr eng mit der Welt verknüpft sind. Im Iran gibt es ebenfalls genug Leute, die Geschäfte mit westlichen Firmen machen, und denen die Internet-Verbindung dabei sehr wichtig ist.
Bleiben eigentlich nur einzelne Gruppierungen, wie Terroristen, simple Erpresser, durchgeknallte Geheimdienstabteilungen. Oder Konkurrenten? Vielleicht auch der abgefahrene Versuch, Leitungen über das arktische Meer als sinnvoll erscheinen zu lassen?! Wobei... so teuer sind solche Leitungen doch auch nicht mehr, oder?
Jedenfalls... fällt es mir schwer, eine grössere "Instanz" auszumachen, die davon profitieren würde.
gruß
Booth
_________________ Derjenige, der weiss, daß er nichts weiss, weiss mehr, als derjenige, der nicht weiss, daß er nichts weiss. |
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DrJones Inventar
 Anm.Dat: May 21, 2002 Beiträge: 1479 Wohnort: Tübingen
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Verfasst am: Di Feb 05, 2008 11:32 am Titel: |
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N Ähnliches Phänomen gabs mal im Atlantik. Ist schon sehr lang her.
Es handelte sich um Telefonleitungen die ebenfalls in kurzen Abständen
ausgefallen sind.
Die Ursache war hier allerdings eine Art untermeerische Hangrutschung,
die die parallel liegenden Leitungen nacheinander gekappt hatte.
_________________ Nur in einem stillen Teich spiegeln sich die Sterne |
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