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dkR
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Anm.Dat: Apr 10, 2002
Beiträge: 4618
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BeitragVerfasst am: So Jan 20, 2008 4:20 pm    Titel: Antworten mit Zitat


Diskordias Legionär hat folgendes geschrieben:
dkR hat folgendes geschrieben:
Diskordias Legionär hat folgendes geschrieben:


Schau den Film. Schau mal auf Seiten die dem ganzen nicht zu zugetan sind. Medikamente wirken auf verschiedene Organismen....verschieden. Getestet werden müssen die Sachen so oder so noch an Menschen. Werden sie auch. NUr eben nach dem Tiere dafür genommen wurden.


Also doch Menschenversuche statt Tierversuche.
Interessante Sicht der Dinge.


Nein. Die Sachen WERDEN auch an Menschen getestet. Weil die Tierversuche nicht 1:1 (schön gesagt) übertragbar sind. Egal wie viele Tiere getestet werden. Es WIRD noch an Menschen getestet. Das hab ich geschrieben.
Interessante Art zu lesen.


Natürlich werden sie an Menschen getestet, nachdem mindestens 99,5% der Substanzen im Tierversuch oder noch eher rausgeflogen sind. Für mich ist ein Mensch immer noch mehr wert als hundert Labortiere. Ich find das auch nicht schön, habe mich geweigert Tierversuche durchzuführen, aber ich sehe die Notwendigkeit selbiger in Forschung und Ausbildung.


_________________
"I am you! I am talking to you from a future phone!
Btw sell all your gasoline stocks. Everything now runs on potatoes!"

Sandalphon
Inventar


Anm.Dat: Apr 19, 2003
Beiträge: 54
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BeitragVerfasst am: So Jan 20, 2008 5:44 pm    Titel: Antworten mit Zitat


leider konnte ich mir den film nicht anschauen, diskordias, ich bin da zu sensibel...hab aber früher einige reportagen über schlachthöfe und massentierhaltung gesehen, was mich auch dazu bewog vegetarisch zu essen. nun, mittlerweile seh ich auch ein, dass menschen fleisch brauchen und auch essen sollen. nur eben in einem angemessenen verhältnis. einmal die woche is schon genug. und da kann man sich das biofleisch durchaus leisten.ausserdem finde ich wichtig, dass menschen tiere respektieren und sie nicht als blosse nahrungsquelle oder spielzeug ansehen...

Zitat:
Wenn ich selbst an der Stelle des Tieres wäre... Nun, Menschen sind keine Tiere. Es ist ein Verbrechen, sie zu versklaven, für Tiere ist das völlig normal. Man kann auch keine Menschen schlachten und essen. Um aber wiederum auf den Aspekt der Jagd zu kommen: Ich war ja Soldat, und zwar freiwillig. Ein sauberer Blattschuß, wie ich ihn einem Stück Wild anzutragen versuche, erscheint mir keineswegs als die schlimmste Todesart. Das Tier weiß auch im Gegensatz zum Menschen nicht darum, was ihm entgeht, wenn es vor der Zeit stirbt, und ein Tier ist im Grunde wie das andere, kein unersetzliches Individuum. Es sterben dauernd welche, bei Unfällen, gerissen von Raubtieren, an Hunger... (Gänse allerdings schließen ja lebenslange Partnerschaften, deshalb hat der eine oder andere Skrupel, Gänse zu töten.)


..wenn ich das lese wird mir schon wieder übel, aber ich habe nich die geringste lust mit solchen menschen darüber zu reden...so ist ihre meinung nunmal. ich seh das halt anders und ich weiß, dass es viele menschen auch anders sehen. leider nicht genug, aber besser als nichts. schon allein sich freiwillig als soldat zu melden um höchstwahrscheinlich andere menschen zu töten..nunja...wo man menschen doch so mag. menschen sterben auch ständig. bei unfällen, getötet von (menschlichen) Tieren, an Hunger....also darf man die doch auch töten? oder was wolltest du damit sagen?. achso ja außer gänse, die gehen lebenslange partnerschaften ein, so wie (vereinzelt) auch menschen. zumal gänse da nicht die einzigen tiere sind, die sowas machen. aber tiere sind ja keine unersetzlichen individuen..is klar..wenn du meinst...

fröhliches diskutieren...


Ein_Liberaler
Inventar


Anm.Dat: Sep 14, 2003
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BeitragVerfasst am: So Jan 20, 2008 6:02 pm    Titel: Antworten mit Zitat


Soldat bin ich geworden, um unter anderem Deine Rechte und Deine Freiheit zu verteidigen.

Daß jeder Mensch ohnehin sterben muß, ermächtigt uns nicht, sein Leben zu verkürzen. Menschen sind Individuen, sind unersetzlich. Ihre Bindungen sind immer tendenziell lebenslang. Sie sind sich ihrer selbst und des Wertes ihres Lebens bewußt, sie werden von ihren Hinterbliebenen vermißt.

Ein Hirsch und sein Rudel haben keine emotionale Bindung, Muttertiere vertreiben ihre Nachkommen irgendwann, und Tiere sind sich ihrer Sterblichkeit und ihrer selbst (dies wohl mit Ausnahmen) nicht bewußt. Sie zu töten, sofern es einen guten Grund dazu gibt, ist in Ordnung. Eine Mücke tötet man ohne Bedenken, auf jede beliebige Art. Tiere, die empfindungsfähiger sind, müssen anständig und mit Respekt behandelt und dürfen nicht gequält werden, aber diejenigen, die man nur in einer Notsituation, nicht zum Nahrungserwerb töten sollte, weil sie möglicherweise halbintelligent oder bindungsfähig sind, sind wenige.


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Shishachilla
Meister der Zeremonie
Kreativ-Mod
Meister der Zeremonie<br>Kreativ-Mod


Anm.Dat: Apr 10, 2002
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BeitragVerfasst am: So Jan 20, 2008 6:36 pm    Titel: Antworten mit Zitat


Wer hat eigentlich das Recht mir vorzuschreiben, wie oft die Woche ich Fleisch essen darf?
Das sollte doch jeder selbst wissen. Für den einen reicht es einmal die Woche, ein anderer will jeden Tag, wieder ein anderer gar nicht. So gleicht sich das doch sowieso aus, warum sollte man dann ganz allgemein sagen, 1x die Woche reicht? grübel


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Sandalphon
Inventar


Anm.Dat: Apr 19, 2003
Beiträge: 54
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BeitragVerfasst am: So Jan 20, 2008 8:15 pm    Titel: Antworten mit Zitat


ah gottchen...nach MEINER auffassung! sollte natürlich jeder selbst entscheiden...kann mir gut vorstellen dass du das mit deinem gewissen vereinbaren kannst...


Benkei
Forensianer


Anm.Dat: Sep 10, 2004
Beiträge: 479
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BeitragVerfasst am: Mo Jan 21, 2008 7:53 pm    Titel: Antworten mit Zitat


Diskordias Legionär hat folgendes geschrieben:
Benkei hat folgendes geschrieben:

Solange man beim Fleischkauf sparen will, wird Massentierhaltung und -Schlachtung erforderlich sein. Wenn man auf artgerechte Haltung, bio und öko besteht, werden sich immer mehr Unternehmen danach richten. Das simple "Angebot und Nachfrage"-Ding. Es lässt sich fast überall anwenden.


Der Zweck heiligt die Mittel. Und damit zufrieden geben?

Keineswegs!
Aber in unserer Gesellschaft wird Geld momentan höher bewertet wie tierische Leben. Klingt bitter - ist auch bitter!

Das Umdenken findet zuerst beim einzelnen statt. Jeder trägt für sich selbst und die eigenen Taten die Verantwortung.
Diskordias Legionär hat folgendes geschrieben:
Benkei hat folgendes geschrieben:

Solange es also Leute gibt, die diese Industrien bezahlen, solange wird es auch diese Industrien geben.


Und wenn die Augen offen sind, kann man ja noch immer sagen "Ist halt so"

Wie gesagt, man muss bei sich selbst anfangen.
Willst Du andere zum Vegetarismus/Veganismus zwangsmissionieren?


Den Film werde ich mir am nächsten Wochenende reinziehen.

Trotzdem sei vorab noch gesagt:
Der Mensch hat in seiner Geschichte schon zig Arten ausgerottet und es werden weitere Folgen. Auch ein umstellen auf veganische Lebensweise und ein Verzicht auf Tierversuche werden hieran nichts ändern. Der unmittelbare Effekt wäre eher das Gegenteil:
Wer stellt sich schon eine Kuh in den Garten, wenn er keine Milch trinkt oder kein Steak isst? Da kommt ein Rasenmäher schon günstiger. Ohne die Haltung als Nutztiere wären einige Rassen doch auch schon längst ausgestorben.

Anmerkung: Nur eine Überlegung, die ich keineswegs als Argumentation gegen den Vegetarismus/Veganismus ansehe, sondern nur als Ausuferung meines Zynismus.


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"Der Große WEG ist ohne Tor.
Tausend verschiedene Straßen gibt es.
Wer einmal diese Schranke durchschritt,
spaziert in Freiheit im Weltall umher."
aus "Mumonkan-Die torlose Schranke", Mumon Roshi

Benkei
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BeitragVerfasst am: Fr Jan 25, 2008 11:02 pm    Titel: tödliche Ignoranz Antworten mit Zitat


Ich habe mir gerade den Film angesehen.

Obwohl mir viele Dinge schon bekannt waren, hat er mich an einigen Stellen doch sehr schockiert.

Die Situation wird zumeist in us-amerikanischen Verhältnissen dargestellt. Zuerst dachte ich mir:
>So schlimm, wie es bei denen im Schlachthof oder bei der Mast abgeht, so schlimm ist es hier zulande nicht.<

Ist es wahrscheinlich auch nicht; aber macht das die Sache um so vieles besser? Sind "wir" dadurch soviel bessere Menschen?

Klar, der kanadische Robbenklopper ist der letzte Abschaum, ebenso wie die Pelzträger selbst! Japanischen Delphinschlächtern spreche ich jedliche Menschlichkeit ab, ebenso wie chinesischen Pelztierhäuter, und für Stierkampf hatte ich noch nie etwas übrig, ebenso wenig für Zirkus oder Rodeo. Aber macht "mich" das zu einem besseren Menschen?

Ich kann "nur" auf mein eigenes Leben Einfluss nehmen und ggf. auf mein Umfeld einwirken. Der Wandel beginnt bei jedem einzelnen, er wird täglich, mit jeder Entscheidung vollzogen - immer wieder aufs Neue!


Abschließend noch eine kurze Anmerkung:
> Wenn es nach mir ginge, würde dieser Film jedem Schulkind in der vierten Klasse gezeigt werden. Und dann nochmal in der neunten, wenn die Kids beginnen, ihr eigenes Konsumverhalten selbst gestalten zu können. <

Euch allen ein schönes Wochenende!

< Namaste >

Benkei


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Malakim
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BeitragVerfasst am: Sa Jan 26, 2008 2:02 am    Titel: Re: tödliche Ignoranz Antworten mit Zitat


Erschreckender Film keine Frage.

Benkei hat folgendes geschrieben:
... und für Stierkampf hatte ich noch nie etwas übrig


Nur kurz dazu hingeworfen:
Diese Stiere haben es vor dem Kampf recht gut und diese Stiere würde es ohne Stierkampf überhaupt nicht mehr geben.

Ansonsten zu der Frage ob man aus moralischen Gründen auf Fleisch verzichten muß bin ich der Meinung das dies nicht der Fall ist (MUß wohlgemerkt). Ich habe für mich beschlossen, das ich eben genau wie andere hier, wenig Fleisch esse und wenn dann nur hohe Qualität und nicht aus Massentierhaltung. Der Mehrpreis kann ja dadurch kompensiert werden das ich weniger Fleisch esse.

Was allerdings wirklich ein Problem ist wurde oben auch angesprochen. In der durchschnittlichen Kantine gibt es von 3 Gerichten mindestens 2 mit Fleisch (weil das so billig ist). Ausserdem sind die vegetarischen Gerichte .. nunja nicht sehr gut zubereitet oder innovativ. Da steht man dann auf dem Schlauch irgendwie.

[Edit]
Ich sehe das wie Benkei, ich kann nur effektiv auf mein eigenes Leben einfluß nehmen und damit noch ggf. als Vorbild dienen. Von Predigten oder Predigern halte ich nichts.
[/Edit]


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BeitragVerfasst am: Sa Jan 26, 2008 12:16 pm    Titel: Antworten mit Zitat


Benkei hat folgendes geschrieben:
Aber in unserer Gesellschaft wird Geld momentan höher bewertet wie tierische Leben. Klingt bitter - ist auch bitter!
Noch viel bitterer finde ich: In unserer Gesellschaft wird Geld momentan höher bewertet wie respektvoller Umgang mit Menschen.

Wenn wir unserer eigenen Spezies nicht im grösseren Umfang respektvoll begegnen... wie soll das dann gegenüber anderen Spezies funktionieren?

gruß
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BeitragVerfasst am: Sa Jan 26, 2008 1:11 pm    Titel: Antworten mit Zitat


Wenn ich Kinder hätte, würde ich nicht wollen, daß ihnen in der vierten Klasse so ein grausamer Film gezeigt wird. Und auch nicht so ein propagandistischer Film.

Stierkampf... Ich meine, man muß nicht gleich alle archaischen Rituale abschaffen, wenn sie auch grausam sind. Vielleicht sollte erstmal die Subventionierung eingestellt werden.

Robbenschlachten ist einfach nur ein Geschäft, aber die Corrida ist Kultur.


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BeitragVerfasst am: So Jan 27, 2008 12:12 pm    Titel: Antworten mit Zitat


Propagandistisch und auch grausam ist der Film, keine Frage. Aber muss man Kinder immer vor Grausamkeiten behüten, selbst wenn sie die Realität wiederspiegeln?

Ich denke reele Grausamkeit gehört dargestellt, nur so kann man sie überwinden. Auch Kinder sollten schon früh beginnen zu lernen, dass es nicht die "Friede-Freude-Eierkuchen-Welt" ist, in der wir leben. Erziehung mit Samthandschuhe versagt spätestens dann, wenn dem Kind das Geld fürs Pausenbrot "abgezogen" wird.

Was den Stierkampf anbelangt, so sehe ich das Argument "Kultur" für nichtig an. Mit diesem Argument kommen auch die Japaner an, wenn es um den Wal-/Delphinfang geht. Nur weil es "Kultur" ist, muss doch nicht zwanghaft an Alten Übeln festgehalten werden. Auch für "Kultur" muss doch der gute alte Paulus-Spruch gelten: "Drum prüft aber alles; und das Gute behaltet."


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BeitragVerfasst am: So Jan 27, 2008 12:20 pm    Titel: Antworten mit Zitat


Zehnjährige sollte man auf jeden Fall vor so ekelhaften und grausamen Bildern behüten, wie sie dieser Film gezielt einsetzt. Meine Meinung.

Das heißt nicht, daß man sie als weltfremde Toren aufwachsen lassen soll. Am besten, sie gehen mal mit auf die Jagd.

Den Walfang halte ich für mit dem Stierkampf schlecht vergleichbar. Er ist eine industrialisirte Schlächterei ohne kulturelle Bedeutung, das Fleisch ist kaum abzusetzen. Wenn er sich allerdings rentierte, hätte ich auch nicht unbedingt etwas dagegen.

Im übrigen meine ich, daß wir einander nicht so viele Vorschriften machen sollten. Wenn die Spanier oder einige Spanier am Stierkampf festhalten wollen, müssen wir ihnen nicht gleich eine zwanghafte Störung unterstellen.


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BeitragVerfasst am: Mo Jan 28, 2008 5:46 pm    Titel: Antworten mit Zitat


Ein_Liberaler hat folgendes geschrieben:
Zehnjährige sollte man auf jeden Fall vor so ekelhaften und grausamen Bildern behüten, wie sie dieser Film gezielt einsetzt. Meine Meinung.

Das heißt nicht, daß man sie als weltfremde Toren aufwachsen lassen soll. Am besten, sie gehen mal mit auf die Jagd.

Von weltfremden Toren war ja nicht die Rede. Es kann bestimmt nichts schaden, wenn einem schon früh die Augen geöffnet werden, ob dieser "ach so heilen Welt".

Deinen letzten Satz fasse ich mal als Ironie auf.

Ein_Liberaler hat folgendes geschrieben:

Den Walfang halte ich für mit dem Stierkampf schlecht vergleichbar. Er ist eine industrialisirte Schlächterei ohne kulturelle Bedeutung, das Fleisch ist kaum abzusetzen. Wenn er sich allerdings rentierte, hätte ich auch nicht unbedingt etwas dagegen.

"Erst wenn der letzte Baum gerodet ist,
Wenn der letzte Fluß vergiftet ist,
Wenn der letzte Fisch gefangen ist,
Dann werdet ihr feststellen,. daß man Geld nicht essen kann.
"

Ein_Liberaler hat folgendes geschrieben:

Im übrigen meine ich, daß wir einander nicht so viele Vorschriften machen sollten.

Vorschriften, Verbote und Verträge sind teilweise das einzige, womit man unethische Menschen in ihre Schranken weisen kann. Erst wenn ihnen damit gedroht wird, in ihre eigene Freiheit oder ihren Geldbeutel einzugreifen, hören sie auf damit andere(s) zu ihrem persönlichen Nutzen auszubeuten.

Ein_Liberaler hat folgendes geschrieben:

Wenn die Spanier oder einige Spanier am Stierkampf festhalten wollen, müssen wir ihnen nicht gleich eine zwanghafte Störung unterstellen.
Von zwanghafter Störung habe ich nichts gesagt.
Ich halte eine derartige Unterhaltungsform nur für verwerflich.
Das ist meine Meinung zu diesem Thema, mit der der Spanier wohl leben muss; ich muss ja auch damit leben, dass er das anders sieht.


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Ein_Liberaler
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BeitragVerfasst am: Mo Jan 28, 2008 9:44 pm    Titel: Antworten mit Zitat


Benkei hat folgendes geschrieben:

Deinen letzten Satz fasse ich mal als Ironie auf.


Fälschlich.
Zitat:

"Erst wenn der letzte Baum gerodet ist,
Wenn der letzte Fluß vergiftet ist,
Wenn der letzte Fisch gefangen ist,
Dann werdet ihr feststellen,. daß man Geld nicht essen kann.
"


Hab ich was von Ausrotten geschrieben? Wenn es genug Wale gibt, jemand sie essen will und er eine Möglichkeit findet, sie auf halbweg anständige Weise zu töten - warum nicht

Zitat:
Vorschriften, Verbote und Verträge sind teilweise das einzige, womit man unethische Menschen in ihre Schranken weisen kann. Erst wenn ihnen damit gedroht wird, in ihre eigene Freiheit oder ihren Geldbeutel einzugreifen, hören sie auf damit andere(s) zu ihrem persönlichen Nutzen auszubeuten.


Wie kann man Verbote und Verträge in einem Atemzug nennen? Was die Ausbeutung angeht - seine Kohlegrue mag jeder nach Belieben ausbeuten, Sklaverei ist ein Verbrechen.

Zitat:
Von zwanghafter Störung habe ich nichts gesagt.


Aber von Zwanghaftigkeit.


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BeitragVerfasst am: Mo Jan 28, 2008 9:57 pm    Titel: Antworten mit Zitat


Ein_Liberaler hat folgendes geschrieben:
Hab ich was von Ausrotten geschrieben? Wenn es genug Wale gibt, jemand sie essen will und er eine Möglichkeit findet, sie auf halbweg anständige Weise zu töten - warum nicht
Weil der Wal sicher Einspruch erheben würde, wenn er könnte.

Aber wie schon oben erwähnt - zur Zeit interessiert einen erheblichen Teil der Menschen ja in vielfältiger Art nichtmal ein Einspruch eines Artgenossen.
Zitat:
Wie kann man Verbote und Verträge in einem Atemzug nennen?
Ne Menge Verträge, die über eine längere Zeitdauer laufen, beinhalten irgendwelche Verbote - Arbeitsverträge, Mietverträge, Leasingverträge, Nutzungsverträge (von Lizenzen), etc

gruß
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