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| Haben Verschwörungs-Gläubige eine niedrigere Frustrationsgrenze? |
| Ja |
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71% |
[ 15 ] |
| Nein |
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28% |
[ 6 ] |
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| Stimmen insgesamt : 21 |
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| Autor |
Nachricht |
antimagnet Moderator

 Anm.Dat: Apr 10, 2002 Beiträge: 8842
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Verfasst am: So Mai 14, 2006 1:27 pm Titel: |
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| holgercp hat folgendes geschrieben: |
Ich habe auch das Gefühl, dass die VT'lers hier schneller frustig reagieren als die anderen. Allerdings würde ich sagen das liegt daran, dass sie einfach nicht so viel Argumente finden die sie nachplappern können.
Das ist auf der anderen Seite viel einfacher!
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das seh ich nicht so. grade im netz findet man als vtler genug zum nachplappern.
wenn man wissenschaftliche erkenntnisse nachplappert, ist das intellektuell zwar nicht besonders herausfordernd, aber man kann sich rel. gewiss sein, dass die theorien systematisch entwickelt und überprüft wurden. das ist bei alltagstheorien nicht der fall. insofern macht es schon einen unterschied, wem man nachplappert...
_________________ Und vergib uns unsere Schuld
wie auch wir vergeben unseren Schulkindern. |
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holgercp Mitglied
 Anm.Dat: May 01, 2006 Beiträge: 103
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Verfasst am: So Mai 14, 2006 9:11 pm Titel: |
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| antimagnet hat folgendes geschrieben: | | holgercp hat folgendes geschrieben: |
Ich habe auch das Gefühl, dass die VT'lers hier schneller frustig reagieren als die anderen. Allerdings würde ich sagen das liegt daran, dass sie einfach nicht so viel Argumente finden die sie nachplappern können.
Das ist auf der anderen Seite viel einfacher!
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das seh ich nicht so. grade im netz findet man als vtler genug zum nachplappern.
wenn man wissenschaftliche erkenntnisse nachplappert, ist das intellektuell zwar nicht besonders herausfordernd, aber man kann sich rel. gewiss sein, dass die theorien systematisch entwickelt und überprüft wurden. das ist bei alltagstheorien nicht der fall. insofern macht es schon einen unterschied, wem man nachplappert... |
das ist genau der Ansatz, der mich hier überall stört: nichts gegen die Praktikabilität von Wissenschaft. Bin ja selbst wissenschaftlich unterwegs, aber diese Wissenschaftsgläubigkeit die überall verbeitet ist verwundert mich immer wieder.
Son bissel Wissenschaftsgeschichte und alles säh anders aus, aber in welchem Studium hat man das schon?
Naja, egal, wir könne ja über alles in 50 Jahren noch mal sprechen.
Gruß Holger
_________________ ich lern jetzt Java, da lern ich auch Klein- und Großschreibung, also bitte noch etwas Geduld |
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Booth Inventar
 Anm.Dat: Oct 19, 2003 Beiträge: 1803 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: So Mai 14, 2006 10:37 pm Titel: Re: Haben VTer eine niedrigere Frustrationsgrenze? |
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Eine kleine Korrektur:
| Aphorismus hat folgendes geschrieben: |
[*] Verschwörungstheoretiker X behauptet These T.
[*] Skeptiker S wiederlegt die These T.
[...] |
Einspruch. Die meisten Theorien sind so gestrickt, daß man sie gar nicht wirklich widerlegen kann. Man kann sehr berechtigte Einwände anbringen, und mit Hilfe von vielen Indizien viele dieser Theorien sehr unwahrscheinlich erscheinen lassen - aber widerlegen kann man vieles nicht.
Und das macht es einigen Personen auch leicht, Verschwörungen als Ersatzreligion zu nutzen (wohl eher unbewusst). Das Tolle am Glauben bzw an der Religion ist ja, daß man es nicht widerlegen kann. Völlig wurscht, wie abstrus und unwahrscheinlich es ist. Es ist jedoch nicht "auszuschließen".
Viel interessanter finde ich eigentlich die Frage: Welcher Mechanismus (oder welche Mechanismen) im menschlichen Geist/Hirn sorgt für den Hang zum Unwahrscheinlichen?
gruß
Booth
_________________ Derjenige, der weiss, daß er nichts weiss, weiss mehr, als derjenige, der nicht weiss, daß er nichts weiss. |
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antimagnet Moderator

 Anm.Dat: Apr 10, 2002 Beiträge: 8842
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Verfasst am: Mo Mai 15, 2006 7:32 am Titel: |
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| holgercp hat folgendes geschrieben: |
das ist genau der Ansatz, der mich hier überall stört: nichts gegen die Praktikabilität von Wissenschaft. Bin ja selbst wissenschaftlich unterwegs, aber diese Wissenschaftsgläubigkeit die überall verbeitet ist verwundert mich immer wieder. |
mich hingegen wundert die weit verbreitete generelle wissenschaftsungläubigkeit...
| Zitat: | | Son bissel Wissenschaftsgeschichte und alles säh anders aus, aber in welchem Studium hat man das schon? |
es fehlen auch die lektionen in "irrtümer der alltagstheorien". es soll ja nicht nur darum gehen, wo sich die wissenschaft geirrt hat, sondern auch darum, wo alltagstheorien versagt haben.
| Zitat: | | Naja, egal, wir könne ja über alles in 50 Jahren noch mal sprechen. |
es mag durchaus sein, dass sich dann einige wissenschaftliche theorien als überholt herausstellen. daraus kann man jedoch nicht schließen, dass generell alle wissenschaftlichen theorien überholt sein werden und man kann auch nicht drauf schließen, welche das sein werden. im übrigen bin ich ganz und gar nicht davon überzeugt, dass das, was früher als wissenschaft bezeichnet wurde, auch heute noch als wissenschaft gilt. viele grundprinzipien wissenschaftlicher vorgehensweisen sind relativ neu. insofern sollte man nicht die irrtümer der letzten 2.000 jahre wissenschaft betrachten, sondern nur die letzten 100 jahre. ich denke, da ist die wissenschaft klar im vorteil gegenüber der alltagstheoriebildung...
_________________ Und vergib uns unsere Schuld
wie auch wir vergeben unseren Schulkindern. |
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