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Globale Erderwärmung; stärker als erwartet!
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BeitragVerfasst am: Sa Okt 01, 2005 10:12 am


Da habe ich erst vor ein paar Tagen diese Meldung gelesen http://portale.web.de/Computer/Wissenschaft/msg/5965412/ , aber hier keinen entsprechenden Diskutionsthread gefunden. O_O ...außer ein paar ältere Klimakatastrophen-Threads mit der Suche. Wink

Dann habe ich mal eine Suchmaschine bemüht, und diese Seite gefunden http://www.wetter-klimawandel.de/ ...und die Amis erwischt es dann wie gehabt wieder am stärksten: Klimaschwankungen gefährlicher als Terroristen - Yodas apokalyptische Visionen -> http://www.wetter-klimawandel.de/Yodas-apokalyptische-Visionen.html

Da kommt in den nächsten Jahren/Jahrzehnten was auf uns zu! Shocked


WolArn
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BeitragVerfasst am: Sa Okt 01, 2005 10:37 am


Nix kommt auf uns zu was nicht den ganz normalen Zyklen entsprechen würde. Es gab noch nie ein stabiles Klima über einen langen (erdgeschichtlich gesehen) Zeitraum.



Die Grafik aus "Nature" zeigt klar, daß zuerst immer die Temperatur gestiegen ist, und erst dann der Co Gehalt.

Lativ ist ein Populist, der versucht mit dem momentanen Klimahype Geld zu machen, was er da verbreitet wiederspricht den Daten diametral.

Da ist er aber nicht allein.

Die Originaldaten von Siple zeigten um 1890 im Eis von 68 m Tiefe (oberhalb der Clathratbildung) einen CO2-Wert von 328 ppm = 0,0328%. Dieser Wert wurde auch 1973 auf dem hawaiischen Vulkan Mauna Loa gemessen. Die Autoren Neftel et al. 1985 verschoben kurzerhand die Kurve um 83 Jahre, um die von der Treibhaustheorie gewünschte Kontinuität zur Mauna Loa-Kurve herzustellen.

Die Treibhausthese verlangt, daß die CO2-Konzentration der Atmosphäre ursächlich einen deutlich meßbaren Einfluß auf die Temperatur hat. Das IPCC (2001) veröffentlicht deshalb Temperatur- (Mann et al) und CO2-Rekonstruktionen (Eisbohrkerne) der letzten 1000 Jahre, die linear parallel laufen. Beide Kurven sind jedoch Artefakte und falsch! Die folgende Abbildung zeigt die offizielle CO2-Kurve aus Eisbohrkernen mit der tatsächlichen Temperaturkurve. Ergebnis: keine Korrelation!



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shechinah
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BeitragVerfasst am: Sa Okt 01, 2005 11:03 am


Zitat:
Nix kommt auf uns zu was nicht den ganz normalen Zyklen entsprechen würde. Es gab noch nie ein stabiles Klima über einen langen (erdgeschichtlich gesehen) Zeitraum.
Wenn die Kurve in 200 Jahren immer noch so gleichmäßig aussieht hast Du recht, aber man sollte auch bedenken, daß der Mensch erst seit vielleicht 50 Jahren die Erde extrem vergewaltigt!!

WolArn
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BeitragVerfasst am: Sa Okt 01, 2005 12:24 pm


Ich stimme shechinah zu.
Das Klima der Erde ändert sich, und hat sich schon immer
geändert. Es gab Phasen in denen es deutlich wärmer war als
heute, als auch Phasen in denen es viel kälter war.

Das soll natürlich keine Ermutigung sein weiterhin Dreck in die
Atmosphäre zu pusten, aber die Erde wird damit fertig.

Die Frage ist, werden wir damit fertig?!
Es ist ja der anthropogene Anteil am Klimawandel der uns
Sorgen macht.
Ich hoffe ich zitiere meinen Prof nicht falsch. Er meinte mal sinngemäß
das wir eigentlich wieder in einer Eiszeit leben müssten.
'Dank' des anthropogenen Einflusses auf das Klima haben wir
das allerdings abgewendet (Galgenhumor...).

Die meisten Leute wissen das eben nicht. Lesen Bildzeitung und
kucken Gallileo und haben Angst wegen Tsunamis, Meteoriten
dem Klimawandel und was weiß ich was.
Traurig mit anzuziehen wie die Medien das Volk mit
Halbwahrheiten in Angst versetzt. (Aber ich weiche mal wieder ab)


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Nur in einem stillen Teich spiegeln sich die Sterne

DrJones
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BeitragVerfasst am: Sa Okt 01, 2005 12:33 pm


Zitat:
Das soll natürlich keine Ermutigung sein weiterhin Dreck in die
Atmosphäre zu pusten, aber die Erde wird damit fertig.
Ich glaube viele muten der Erde mehr zu, als Sie verkraften kann, und darum geht's so weiter wie bisher.
Aber die Rechnung werden wir irgendwann später bekommen.

Beispiel China, die Wirtschaft explodiert und bald fährt da jeder ein Auto! O_O


WolArn
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BeitragVerfasst am: Sa Okt 01, 2005 12:36 pm


Also ich lese auf dieser Kurve ab, dass der CO2 Gehalt in der Luft so hoch ist, wie seit mind. 440.000 Jahren nicht mehr, nämlich bei fast 380 ppmV. Aber das wird hier vermutlich kaum Besorgnis bei irgend jemandem auslösen. Schließlich ist das ja alles nur eine Verschwörung der Medien um uns zu verängstigen. Irgendwann werden uns unsere Enkel fragen, ob wir damals auch mitgemacht haben. Dann hat natürlich wieder niemand was davon gewusst.


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spriessling
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BeitragVerfasst am: Sa Okt 01, 2005 2:37 pm


.
Zitat:
Ich stimme shechinah zu.
Das Klima der Erde ändert sich, und hat sich schon immer
geändert. Es gab Phasen in denen es deutlich wärmer war als
heute, als auch Phasen in denen es viel kälter war.


so einen Schwachsinn hab ich schon lange nicht mehr gelesen..... ist schon schön einfach zu sagen hat es schon immer gegeben-.....

Es gab auch schon immer Kriege.... nur die Munition hat sich geändert....

Das Abholzen zahloser Wälder, die Zersiedelung mit Betonflächen z.B. verändert die Albedo der Erde. Diese hat sich verringert. Das heist, es wird weniger Sonneneinstrahlung reflektiert, dafür mehr absorbiert. Die entstehende Treibhausatmospähre hält die Wäremenergie zusätzlich zurück. Normalerweise würde Mutter Natur das selbst regeln, wenn da nicht der Mensch wäre. Denn die zurzeit bestehende Atmosphäre begünstigt den Planzenwuchs. Dieser Wuchs würde ausgleichend wirken, wenn der Mensch nicht alles abholzen würde.....

Eure Ignoranz und Überheblichkeit wird unseren Kindern das Leben zur Hölle machen....


frankyle
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BeitragVerfasst am: Sa Okt 01, 2005 3:01 pm


Schön zu sehen, dass ich nicht der einzige Zweifler der Treibhaustheorie bin.

shechinah hat folgendes geschrieben:

Die Grafik aus "Nature" zeigt klar, daß zuerst immer die Temperatur gestiegen ist, und erst dann der Co Gehalt.


Und das deckt sich auch mit:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffdioxid

Demnach lösen unsere Ozeane weniger CO2, je wärmer sie werden.


holo
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BeitragVerfasst am: Sa Okt 01, 2005 3:27 pm


spriessling hat folgendes geschrieben:
Irgendwann werden uns unsere Enkel fragen, ob wir damals auch mitgemacht haben. Dann hat natürlich wieder niemand was davon gewusst.
Den Satz hättest Du Dir sparen können.
Zitat:
Also ich lese auf dieser Kurve ab, dass der CO2 Gehalt in der Luft so hoch ist, wie seit mind. 440.000 Jahren nicht mehr, nämlich bei fast 380 ppmV.
Ich sehe einen höheren Wert bei ca. 320000 Jahren. Die CO2-Kurve beginnt erst bei 410000 Jahren und da war der CO2-Gehalt etwas geringer als vor 320000 Jahren. Interessant ist übrigens, daß vor 410000 Jahren Eiszeit war (Elster- bzw. Mindel-Eiszeit (480000-380000 Jahre)) und vor 320000 Jahren Warmzeit (Holstein-Warmzeit(385000-250000 Jahre)).
Mojib Latif hat folgendes geschrieben:
Fast alle Modelle kämen zu der gleichen Auffassung, «dass wir für den Fall, dass wir so weiter machen wie bisher für das Jahr 2100 einen Temperaturanstieg bekommen, der wirklich einmalig ist.
Heißt das, daß es keinen Rückgang der fossilen Energien geben wird und wir deshalb keine Angst vor einer Energiekrise haben müssen? Ist der Oil-Peak also nur Panikmache?
frankyle hat folgendes geschrieben:
Eure Ignoranz und Überheblichkeit wird unseren Kindern das Leben zur Hölle machen....
Soll Dich jemand in den Arm nehmen?
holo hat folgendes geschrieben:
Schön zu sehen, dass ich nicht der einzige Zweifler der Treibhaustheorie bin.
Ich habe mal in zwei alten Lexika von 1958 bzw. 1976 nach der Treibhaustheorie gesucht. In beiden habe ich nichts gefunden, weder unter "Treibhaustheorie" bzw. "-effekt" noch unter "Kohlendioxid" noch unter "Arrhenius, Svante", der den Effekt entdeckt haben soll. Das ist natürlich kein Gegenbeweis, aber seltsam ist es schon, zumal beide Lexika fünfbändig sind und beim Eintrag zu Svante Arrhenius für eine simple Erwähnung leicht Platz gewesen wäre.

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BeitragVerfasst am: Sa Okt 01, 2005 3:41 pm


Zitat:
Ich sehe einen höheren Wert bei ca. 320000 Jahren. Die CO2-Kurve beginnt erst bei 410000 Jahren und da war der CO2-Gehalt etwas geringer als vor 320000 Jahren.
Dann brauchst du nen größeren Monitor Very Happy
Ganz am rechten Ende (Heute) geht die CO2-Kurve quasi senkrecht nach oben, auf einen Wert dicht unter 380 ppm, vor 320000 Jahren war sie knapp unter 300 ppm.


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dkR
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BeitragVerfasst am: Sa Okt 01, 2005 3:48 pm


dkR hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Ich sehe einen höheren Wert bei ca. 320000 Jahren. Die CO2-Kurve beginnt erst bei 410000 Jahren und da war der CO2-Gehalt etwas geringer als vor 320000 Jahren.
Dann brauchst du nen größeren Monitor Very Happy
Ganz am rechten Ende (Heute) geht die CO2-Kurve quasi senkrecht nach oben, auf einen Wert dicht unter 380 ppm, vor 320000 Jahren war sie knapp unter 300 ppm.
Das sollte heißen, daß vor 320000 Jahren der CO2-Gehalt höher war als vor 410000 Jahren. Den Strich ganz rechts habe ich auch gesehen.

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BeitragVerfasst am: Sa Okt 01, 2005 3:55 pm


grübel Was sagt uns das jetzt?
Ich interpretier die Grafik übrigens so, dass der CO2 Gehalt der Temperatur folgt. Nicht andersrum.


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dkR
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BeitragVerfasst am: Sa Okt 01, 2005 4:01 pm


@Mother_Shabubu
Und es steht auch in Wikipedia, dass er die Bedeutung von CO2 und dem Klima erkannte. Da steht aber nicht, dass er die Ursache für den Treibhauseffekt erkannt hat.
http://de.wikipedia.org/wiki/Svante_Arrhenius

Dumm nur, dass ich nicht herausfinden konnte, in welchem der Bücher er das Thema behandelt haben soll.
Svante Arrhenius starb 1927 - gab es da auch schon Kerneisbohrungen?

Vielleicht stimmt es ja, dass zuviel CO2 durch Ausdauersportler, Überbevölkerung, Regenwaldabholzung und mein Mopped allein am Klimawandel schuld sind. Aber wenn wir weiter (kern)bohren, gibt es eben noch weitere Fakten für unsere Überlegungen.

@dkR
Und dass passt dann wieder zur Löslichkeit von CO2, oder wie siehst du das..


holo
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BeitragVerfasst am: Sa Okt 01, 2005 5:03 pm


alles populistischer Ramsch ...

http://www.spiegel.de/wissenschaft/erde/0,1518,377281,00.html

http://www.fr-aktuell.de/ressorts/wissenschaft/?cnt=734084

http://www.wetter-klimawandel.de

na gut, wenn Du das sagst muß es wohl so sein :


frankyle
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BeitragVerfasst am: Sa Okt 01, 2005 5:17 pm


jetzt mal butter bei die fische Twisted Evil

@shechinah

Zitat:
Nix kommt auf uns zu was nicht den ganz normalen Zyklen entsprechen würde.


aha, und deswegen weiter so? sind ja nur "normale" zyklen...wir sind mittendrin im klimawandel und wir tun alles um ihn weiter anzuheizen, aber wer darauf hinweist wird als populist abgetan. ist das hilfreich?

Zitat:
TREIBHAUSGASE UND KLIMAWANDEL


Menschen haben die fossilen Energieträger zur Gefahr für unser Überleben werden lassen - Wie kam es dazu?

Ohne menschliche Einflüsse sah der CO2-Gehalt der Atmosphäre und die Temperatur auf der Erde in den letzten 440.000 Jahren folgendermaßen aus:


Abb. 1a (Quelle: Klimawandel, Rote Karte für die Leugner, Bild der Wissenschaft 1/2003, Sonderdruck; www. pik-potsdam.de)


Es gab große Sprünge bei CO2 und Temperatur, aber stets sind in zeitlich relativ geringem Abstand Temperaturen und CO2-Gehalt der Luft parallel verlaufen. Der CO2-Anteil betrug zwischen 180 und 300 Anteile pro Million (p.p.m.).
In den letzten 100 Jahren ist das CO2 auf Werte gestiegen, die es seit 440.000 Jahren nicht gegeben hat:


Abb. 1b (Mit x ist gekennzeichnet der heutige CO2-Gehalt der Atmosphäre von 370 p.p.m.!)

Was ist überhaupt CO2?
CO2 ist ein Gas, das bei der Verbrennung von Öl, Kohle und Heizgasen, also von fossilen Energieträgern, entsteht.
CO2 ist unsichtbar, geruch- und geschmacklos. Es bewirkt eine Wärmeerzeugung in der Erdatmosphäre durch Sonnenstrahlenveränderung.
Es erfolgt aus Vereinfachungsgründen eine Beschränkung auf CO2 als Treibhausgas, weil es wegen der Menge am bedeutendsten ist.


Der Mensch erzeugt das CO2
zusätzlich zu seinem natürlichen Vorkommen. Die Menge macht 's hierbei:
täglich werden in Deutschland weit über zwei Millionen Tonnen CO2 freigesetzt,
täglich sind es weltweit über 70 Millionen Tonnen.
Seit Beginn der Industrialisierung hat der Mensch über eine Billion, d.h.
1.000 Milliarden Tonnen CO2 in die Erdatmosphäre entlassen. Nur so ist der sprunghafte Anstieg der CO2-Luftkonzentration auf 370 p.p.m. zu erklären, wie er in der erdgeschichtlich kurzen Zeit von 200 Jahren erfolgte. Ein Großteil davon beruht auf der Verbrennung von über 40% des insgesamt förderbaren Erdöls bis ins Jahr 2000, siehe Abb.2...


http://www.klartext-info.de/haupt_klima_vortrag.htm


@frankyle

Zitat:
Das Abholzen zahloser Wälder, die Zersiedelung mit Betonflächen z.B. verändert die Albedo der Erde. Diese hat sich verringert. Das heist, es wird weniger Sonneneinstrahlung reflektiert, dafür mehr absorbiert. Die entstehende Treibhausatmospähre hält die Wäremenergie zusätzlich zurück. Normalerweise würde Mutter Natur das selbst regeln, wenn da nicht der Mensch wäre. Denn die zurzeit bestehende Atmosphäre begünstigt den Planzenwuchs. Dieser Wuchs würde ausgleichend wirken, wenn der Mensch nicht alles abholzen würde.....


ach die wälder...rübenfelder tuns nach der meinung einiger doch auch...

nur leider, leider bremst die zunehmende hitze ganz allgemein das pflanzenwachstum.

Zitat:
...Der heiße und trockene Jahrhundertsommer habe das Wachstum von Pflanzen in Europa um etwa 30 Prozent reduziert, berichten die Forscher um Philippe Ciais vom Laboratoire des Sciences du Climat et de l'Environnement in Gif sur Yvette. Dies habe zur Verstärkung des Treibhauseffekts geführt, weil die Pflanzen entsprechend weniger Kohlendioxid aus der Atmosphäre aufgenommen haben.

...Wissenschaftler machen erhöhte CO2-Konzentrationen für steigende Temperaturen auf der Erde verantwortlich - so auch für den Rekordsommer 2003. Bislang war man davon ausgegangen, dass höhere Temperaturen das Pflanzenwachstum beschleunigen und somit die CO2-Aufnahme erhöhen. Diesen bremsenden Effekt scheint es jedoch zumindest im August 2003 nicht gegeben zu haben - ein Widerspruch zu zahlreichen Klimamodellen.

"Geringe Niederschläge in Osteuropa in Verbindung mit extrem hohen Temperaturen in Westeuropa behinderten das Pflanzenwachstum so stark wie noch nie in den vergangenen hundert Jahren", schreiben die Forscher. Sie warnen davor, dass angesichts dieser Erkenntnisse bei Trockenheiten in Zukunft der Klimawandel beschleunigt würde, weil die Ökosysteme "Kohlendioxid produzieren, statt es abzubauen".

...Wald bei Dresden schluckte 50 Prozent weniger CO2

Forscher der Technischen Universität Dresden, die an der "Nature"-Studie beteiligt waren, hatten sich speziell mit der Kohlenstoffbilanz der europäischen Wälder beschäftigt. Nach ihren Erkenntnissen konnten die Wälder infolge der extremen Temperaturen nur noch 50 Prozent der ursprünglichen CO2-Menge speichern. Damit habe sich die dämpfende Wirkung der Wälder auf die Erderwärmung verringert, erklärten Christian Bernhofer und Thomas Grünwald vom Dresdner Institut für Hydrologie und Meteorologie. Somit könne die globale Erderwärmung noch weit größere Folgen haben als bisher vermutet...


http://www.spiegel.de/wissenschaft/erde/0,1518,376047,00.html

Zitat:
Wälder und besonders die Polarmeere können CO2 binden.
Aber: weltweit schrumpfen alle 2 Sekunden die letzten Urwälder um die Fläche eines Fußballfeldes. Das ergibt insgesamt 80.000 km2, etwa ein Viertel der Fläche Deutschlands. Zudem sind nur noch 20 Prozent der ursprünglichen Urwälder erhalten. Alle Angaben laut Greenpeace-Magazin Sept. 2004.

Demgegenüber nimmt der weltweite CO2-Ausstoß jährlich drastisch zu. Bsp. mehr Ölverbrauch in China.
Das heißt: mit jeder Sekunde, jedem Tag, die zur Zeit vergehen, wird der Klimawandel verstärkt. Die weltweiten CO2-Pufferkapazitäten der Meere und der gesamten Waldflächen sind in den letzten Jahrzehnten weit überschritten worden. Täglich wird das (ehemalige) Naturgleichgewicht mehr gestört und zum Kippen gebracht. Die Globalisierung, gemeint ist hier der weltweite profitable Verbrauch von Öl , Kohle und Gas findet auf dem Rücken und zum Schaden der Natur statt. Die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnisse bestimmen entscheidend die klimatischen, die Wetter- und die in Kap. 7 beschriebenen Umweltveränderungen. Es handelt sich dabei nicht um Naturgesetze oder unabänderliche, sondern von Menschen herbeigeführte, Abläufe.


@holo

Zitat:
Sprüche, wie:
"So einen Schwachsinn hab ich schon lange nicht mehr gelesen..."
oder
"Eure Ignoranz und Überheblichkeit..."
sind da wenig hilfreich.


aber angesichts der ignoranz einiger verständlich...

Zitat:
Vielleicht stimmt es ja, dass zuviel CO2 durch Ausdauersportler, Überbevölkerung, Regenwaldabholzung und mein Mopped allein am Klimawandel schuld sind. Aber wenn wir weiter (kern)bohren, gibt es eben noch weitere Fakten für unsere Überlegungen.


genau, lasst uns weiter bohren, lasst uns weiter überlegen, bevor wir uns bewegen, bevor wir irgendwas ändern. so einfach lassen wir uns doch unseren lebenstil nicht infragestellen...könnte ja jeder kommen...

beweise, wir brauchen beweise, wir glauben es erst wenn auch bei uns land unter angesagt ist, wenn uns der sturm die hütte überm kopf wegbläst...wenn

der fortschreitende klimawandel wird sich davon nicht beeindrucken lassen.

Zitat:
Klimaänderung so rasant wie noch nie
Neue Prognosen des künftigen Klimawandels haben Hamburger Max-Planck-Forscher heute vorgestellt. Ihren Modellrechnungen zufolge, wird sich das Klima im 21. Jahrhundert so schnell ändern wie noch nie in der jüngeren Erdgeschichte. Für Europa ist mit heißeren, trockneren Sommern und wärmeren, feuchteren Wintern zu rechnen. Extreme Wetterereignisse wie Starkniederschläge und Hochwasser dürften häufiger und stärker werden...


http://www.scienceticker.info/news/EEklppEpVkXGXZoLuD.shtml

Zitat:
Alle Klimaforscher von Erwärmung überzeugt

Institutsdirektor Guy Brasseur machte klar, das praktisch alle Klimaforscher von einer Erderwärmung überzeugt seien. ?Wir sagen vier Grad mehr, andere sagen 3,7 oder 3,8 Grad mehr?, sagte er. Der Klimawandel wird für die Einwohner vieler Regionen gefährlich: ?Wettersituationen, in denen extremes Hochwasser auftreten kann, nehmen zu?, sagte Studienleiter Erich Roeckner. Für Deutschland erwartet er mehr anhaltende Wolkenbrüche, die dann die Flüsse über die Ufer treten lassen könnten. Außerdem soll es im Winter mehr Westwindlagen geben. Das begünstigt Sturmfluten an der Nordsee. Der Pegel der Nordsee soll bis 2100 mit 43 Zentimetern überdurchschnittlich stark steigen. Anderseits werde es mehr heiße und lange Sommer geben. ?Eine Hitzewelle wie im Jahr 2003 wird in 50 Jahren der Normalfall sein?, sagte Roeckner.

Grund des Klimawandels ist nach Überzeugung der Wissenschaftler der Mensch, der durch die Verbrennung von Holz, Kohle, Öl und anderen Energieträgern das Gas Kohlendioxid (CO2) in die Luft ausstößt. Dieses Gas führt zur Erwärmung der Atmosphäre. Seit 1850 ist die Durchschnittstemperatur laut Institut aus diesem Grund bereits um 0,7 Grad gestiegen.


faz

Zitat:
DIW: Weltweite Kohlendioxid-Emissionen auf neuem Höchststand

Berlin (AFP) - Ein messbarer Erfolg der internationalen Klimaschutzpolitik steht nach wie vor aus: Statt der angestrebten Reduktion sind die energiebedingten Emissionen von Kohlendioxid (CO2) nach Schätzungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin im Jahr 2004 gegenüber dem Vorjahr weltweit um etwa 4,5 Prozent gestiegen. Das ist gut ein Viertel mehr als im Jahr 1990...


http://de.news.yahoo.com/050928/286/4pgnu.html


_________________
Fürchte dich vor den Gleichgültigen,
weder töten und verraten sie,
aber nur mit ihrer stillschweigenden Zustimmung
gibt es auf der Welt Mord und Verrat.

resistance=existence

samhain
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