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Verfasst am: Mi Jul 20, 2005 4:34 am |
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Die Wahrscheinlichkeit tröstet unsere Hoffnungen halt ein bisschen.
Wir wünschen uns ja zumindest sowas wie positiv bewertbares Alienleben irgendwann zu finden.
Gab es da nicht mal diese Rechnung mit der allergeringsten Wahrscheinlichkeit ? Wie ging das noch genau? Es hatte was mit der geschätzten Anzahl Sonnensysteme oder Galaxien zu tun.
Jedenfalls kamen dabei immer noch Zahlen raus die Einem den Atem stocken ließen.
Wenn wir so und so viele Systeme mit "lebenswahrscheinlichen" Planeten drin entdecken beschwingt das unsere Hoffnungen, dass dieses mögliche Leben dem Unseren ähnlich wäre, und das macht uns zuversichtlicher zum Wunschgedanken, als wenn es ganz anders wäre, völlig unfassbarer Natur.
Auf eine Frage weiter oben, was daran so schrecklich wäre, wenn wir Alienleben entdecken würden,würde ich sagen, schrecklich für die Aliens, sobald wir damit anfangen sie auf ihre Marktfähigkeit zu erproben, oder auf die Widerstandskraft gegen Zerstörung.
Mir würde es schwer fallen zu glauben, dass es nicht irgendwo andere Formen von Leben gibt, vielleicht sind sie nicht so wie in unserer Welt, oder auch so sehr verschieden, dass wir sie nicht als lebend erkennen könnten.
Extraterrestrisches Leben fängt ja eigentlich schon knapp über dem Boden an, wenn man's genau nimmt. Oder über der Exosphäre? Vielleicht leben da schon Mikroben auf Staubpartikeln...
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InsularMind Inventar
 Anm.Dat: Dec 09, 2003 Beiträge: 890 Wohnort: Solar System, Terra,Europe, Germany, Kiel
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Verfasst am: Mi Jul 20, 2005 8:02 am |
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Ich sehe, dieses immer wieder aufgefrischte Thema führt noch lange zu extrem weitgehenden Diskussionen. Natürlich wurde diese Frage 142.000 * schon diskutiert, aber genau wie andere Themen auch, von wegen: Ich habe Kontakt zu einen E.T gehabt, etc.
@rei69
Nimm meine Ausführungen bitte nicht immer so genau: Ich habe ja ausdrücklich gesagt, dass ich diese Aussage ***in den Raum stelle***
Zu meiner Ausführung "Es könnten woanders andere Gesetze gelten..." habe ich nicht augrund einer wissenschaftlichen Entdeckung oder Theorie geäußert, sondern ist das eine von mir persönlich gestellte Theorie, die ich nur damit begründen kann, dass das, was wir kennen und gelernt haben, nicht unbedingt überall so sein muss. Oder anders: Was wir nicht kennen, können wir nicht mit dem , was wir kennen verallgemeinern.
Ich hoffe, Du verstehst, was ich damit meine.
Ein gutes Beispiel für diese Begründung ist ja die Erde selbst:
Die Menschen waren lange davon überzeugt, dass die Erde der Mittelpunkt des Universums ist, und alles andere dreht sich um diese.
Zu dieser Zeit hätte sich niemand vorstellen können, dass die Erde nur ein kleiner Stricknadelkopf im unendlich großen Haufen von Nadelköfen ist. Zumindest nicht solange, bis es Galilei & Co. entdeckt haben und entsprechende Beweise fanden.
Es ist also eine Frage der Zeit und der weiteren Entdeckungen, die wir Menschen machen.
Gruß, Klaus
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smurf Eröffner des Threads
 Neuzugang
 Anm.Dat: Jul 19, 2005 Beiträge: 8
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Verfasst am: Mi Jul 20, 2005 9:44 am |
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| rai69 hat folgendes geschrieben: |
feuchtigkeit - "jahreszeiten" können auch anders entstehen, z.b. durch elliptische bahnen der planeten.
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Er meinte bestimmt nicht Jahreszeiten per se sondern einen unterm Strich ausgeglichenes Klima, wodurch weltweit immer genug Photosynthese eine stabile Atmosphäre garantiert. Bei elliptischen Bahnen hättest du ja 2x Somer und 2x Winter - weltweit! In diesem WInter gäbe es dann nirgendwo Photosynthese.
_________________ Der Klügere gibt nach.... deshalb wird die Welt von Idioten regiert |
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schwede_78 Mitglied
 Anm.Dat: Jun 28, 2005 Beiträge: 101 Wohnort: Freie Welt
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Verfasst am: Mi Jul 20, 2005 12:16 pm |
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Wo wir gerade schon so schön dabei sind!
Es gibt eine aktuellen Streitpunkt in der Astrophysik: Problemfall Hubble - Konstante.Urknall u.s.w.
Ein Streitpunkt in der mitunter sehr hitzig geführten diskussion über die wissenschaftliche Relevanz der Urknallhypothese bildet die Auseinandersetzung um die Hubbel-Konstante, den astronomischen Meßwert für die Expansion des Universums. Neue Untersuchungen an den ´Cepheiden ( Sterne, deren Helligkeit periodischen Schwankungen unterliegt ) stellen nach Ansicht einiger Forscher den bisher propagierten Wert der Konstante ernsthaft in Frage.
Sollten sie mit ihren Messungen recht behalten, so hätte dies wahrhaft revolutionäre Konsequenzen. Das Alter unseres Universums wäre demnach >>nur<< auf rund acht Milliarden Jahre zu beziffernund nicht - wie bisher behauptet - auf zwölf bis zwanzig Milliarden ( je nachdem, welches wissenschaftliche Fachbuch mn gerade zu Rate zieht ).
Der spiegel beschwor 1994 sogar ein regelrechtes Dilemma herauf, dem die Kosmologen nur noch mit den Theorie der Sternenentwicklung opfern, einen der Pfeiler der Astronomie und Triumph der Kernphysik; sie könnten das Fundament ihres Denkgebäudes, den Urknall preisgeben;oder sie müssten gigantische Kräfte an nehmen, die an der Milchstrasse zerren und die Messungen verfälschen.
Gerhard Börner vom Max-Planck_Institut für Astrophysik in München fordert deshalb vehement, neue Daten zu sammeln, um definitive Klarheit im Zahlenchaos zu schaffen. Börner: Diederzeitige Fehlergrenze der Messungen lassenuns noch chancen, das Urknallmodell zu retten, aber es wird allmählich knapp.
Quelle ist Irrtümer der wissenschaft von Luc Bürgin.
Alles in allem einer findet etwas heraus, alle anderen stellen sich dagegen, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
sSomit werden alle neuen erkenntnisse erst mal eingebuddelt, tot geschwiegen. Und nach 10 jahren wieder raus geholt, nach geschaut, und dann ist es eine revolution.
Toll Menschen halt
Gruß Jörg
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Kalamus Neuzugang
 Anm.Dat: Jul 19, 2005 Beiträge: 13
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Verfasst am: Mi Jul 20, 2005 12:27 pm |
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Anitmagnet schrieb :
| Zitat: | das selbe ei gibts nur einmal, das gleich aber millionenfach. deswegen gleicht auch ein ei dem andern, und selbt ihm nicht....
ich glaube, die höhe der wahrscheinlichkeit spezifizieren zu wollen, ist blödsinn. eigentlich ist es sogar blödsinn überhaupt von wahrscheinlichkeit zu sprechen. |
ja ich weiß was du meinst..hm, laßen wir mal die Wahrscheinlichkeit weg..eigentlich sollte es besser heißen was wohl war ist, richtig ist. Und genau bei diesem Punkt können wir nur absolut spekulieren, eben aus dem Grund weil uns die Tragweite/Größe des Universums unbekannt ist. Ich wollte auch nicht im Sinne eine Wahrscheinlichkeitsrechnung sagen...ja zu 80 Prozent gibt es "intelligentes Leben" irgendwo noch da draußen im Universum, nein ich sage es gibt es
Dein Einwand mit dem Ei ist richtig...nehmen wir ein anderes Beispiel :
Du hast eine "unendliche" Fläche Wald..und du suchst dir einen sehr markanten Baum aus..mit sehr vielen Ästen abzweigungen etc etc, du wirst irgendwann in diesem Wald einen Baum finden der genauso aussieht..bzw genau dieselbe Krümmungen Grade etc der Äste hat, wie der andere...man könnte die außergewöhnliche Biegungen halt mit den Parametern für Enstehung und Bestand von Leben gleichsetzten, das heißt aber nicht das, der gleiche Baum..nicht vielleicht eine andere Rinde hat..z.b. Es geht ja erstmal um die Bedingungen von Leben, die sich irgendwo im Weltall wiederholen..trotzdem ist jeder Baum individuell.
Ich meine damit nix spektakuläres, nicht das es unbedingt eine Parallelwelt von uns gibt, oder das sogar die andere Kultur uns haushoch überlegen ist.
Ich bin mir einfach sicher, das es irgendwo im Universum Leben gibt. Wie menschenfreundlich der Planet ist bzw wie weit sie sich entwickeln konnten etc vermag man nicht zu sagen. Es ist theoretisch ja möglich das es irgendwo einen planet gibt, auf dem die Menschen über das Steinzaltalter aufgrund von hartem klima ..rohstoffmangel etc nicht hinausgekommen sind.
Mal was anderes mal am rande, sagen wir es wäre so..das in 100 jahre bekannt wird, das weit von der erde entfernt auf einem planeten eine "mittelalterliche" Kolonie besteht/entstanden ist...würde mich nicht sonderlich beindrucken..okay wäre ganz nett...aber naja...(oh man bin ich abgestumpft) 
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Hosea Ehemaliges Mitglied
 Anm.Dat: Dec 25, 2004 Beiträge: 1520
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Verfasst am: Mi Jul 20, 2005 3:03 pm |
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| Hosea hat folgendes geschrieben: | | laßen wir mal die Wahrscheinlichkeit weg.. |
das ging auch eher an deine vorposter...
| Zitat: | | Dein Einwand mit dem Ei ist richtig... |
eigentlich war das kein einwand, nur ne klärung. solang mans nebeneinander stellen kann, ists nur das gleiche. selbst wenn man etwas findet, was bis aufs i-tüpfelchen identisch ist...
| Zitat: | | Mal was anderes mal am rande, sagen wir es wäre so..das in 100 jahre bekannt wird, |
wenns in 100 jahren bekannt wird, wars maximal 50 lichtjahre entfernt. weiß nicht, ob in diesem radius potential besteht...
_________________ d(>_<)b |
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antimagnet Moderator

 Anm.Dat: Apr 10, 2002 Beiträge: 8955
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Verfasst am: Do Jul 21, 2005 1:46 pm |
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also die letzten beiträge entsprechen schon eher meiner meinung.
ich denke das es außerirdisches leben auch schon in unserem sonnensystem gibt, man(n) muss nicht lichtjahre reisen. und diese ganze hubbel sache... ich weiss nicht, ich trau dem nicht ganz, das ist alles visuell und auch noch die vergangenheit. bleiben wir mal in unserem system...
wenn man sich z.b den neptun an sieht... unter der kilometerdicken eisschicht wird es mit sicherheit lebewesen gebe. man muss sich ja nur mal die fische unsere tiefen ansehen...also ehrlich sehen die irdisch aus ?
und selbst dieses leben ähnelt dann unseren vorstellungen und unseren phsikalischen gesetzten. denn deren lebensraum ist vermutlich wasser... also H²O...
oh je...ich glaube es ist alles möglich 
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Shio Neuzugang
 Anm.Dat: Mar 03, 2005 Beiträge: 18 Wohnort: Ohof
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Verfasst am: Do Jul 21, 2005 5:58 pm |
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| Kalamus hat folgendes geschrieben: | Neue Untersuchungen an den ´Cepheiden ( Sterne, deren Helligkeit periodischen Schwankungen unterliegt ) stellen nach Ansicht einiger Forscher den bisher propagierten Wert der Konstante ernsthaft in Frage. [...]
Der spiegel beschwor 1994 sogar ein regelrechtes Dilemma herauf |
Kannst Du aktuellere Quellen/Hinweise zu der Thematik nennen?
gruß
Booth
_________________ Derjenige, der weiss, daß er nichts weiss, weiss mehr, als derjenige, der nicht weiss, daß er nichts weiss. |
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Booth Inventar
 Anm.Dat: Oct 19, 2003 Beiträge: 1951 Wohnort: Deutschland
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Verfasst am: Do Jul 21, 2005 7:43 pm |
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antimagnet schrieb :
| Zitat: | | wenns in 100 jahren bekannt wird, wars maximal 50 lichtjahre entfernt. weiß nicht, ob in diesem radius potential besteht... |
oh je die ganze thematik kommt noch dazu, diese Hürde hatte ich vergessen..desto weiter wir gucken können desto mehr ist es in der vergangenheit..und wie lange wir brauchen um dann auch dahin zu gelangen..naja steht in den Sternen
Shio schrieb :
| Zitat: | | ich denke das es außerirdisches leben auch schon in unserem sonnensystem gibt, man(n) muss nicht lichtjahre reisen. und diese ganze hubbel sache... ich weiss nicht, ich trau dem nicht ganz, das ist alles visuell und auch noch die vergangenheit. bleiben wir mal in unserem system... |
jep shio, das sehe ich mit dem Hubbel ähnlich aber zurück zu unserem Sonnensystem ,also das es Leben außerhalb der Erde in unserem system gibt halte ich auch für wahrscheinlich, aber wie definieren wir es..."Wo fängt Leben an?"..sagen wir so ich bezweifle mal das es "intelligentes Leben" bzw sogar eine andere Rasse Mensch in unserem System gibt..aber wer weiß.
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Hosea Ehemaliges Mitglied
 Anm.Dat: Dec 25, 2004 Beiträge: 1520
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Verfasst am: Do Jul 21, 2005 9:03 pm |
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das ist doch das grundproblem schlechthin.
da draußen gibt es leben - ganz bestimmt. und ganz bestimmt auch intelligentes. es ist nur verdammt weit weg. so weit weg, dass kommunikation so gut wie unmöglich wird. wenn 500 jahre zwischen frage und antwort vergehen - da ist doch das alien-programm schon längst gecancelt worden. eventuell gibts das land gar nicht mehr, dessen regierung das programm finanziert hat.
_________________ d(>_<)b |
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antimagnet Moderator

 Anm.Dat: Apr 10, 2002 Beiträge: 8955
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Verfasst am: Fr Jul 22, 2005 12:13 am |
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naja und wer weiss ob die überhaupt auf die selbe art kommunizieren wie wir? also ich denke die möglichkeiten die wir haben ,werden uns in nächster zeit( ich denke einen zeitraum kann man da nicht nennen) nicht erkennen lassen ob es intelligentes leben gibt.
wenn man mal ein bischen spinnt, würde uns nicht mal weiter helfen mit lichtgeschwindigkeit zu fliegen. denn mal ehrlich in 5 stunden durch unser system, 2 oder mehr jahre bis zu einem andern system, da muss schon was bessers kommen. allerdings um allgemeines leben zu finden, also mehr als microben oder so was, sollte wir neptun vielleicht in betracht ziehen, dann kann es reichen.
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Shio Neuzugang
 Anm.Dat: Mar 03, 2005 Beiträge: 18 Wohnort: Ohof
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Kalamus Neuzugang
 Anm.Dat: Jul 19, 2005 Beiträge: 13
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Verfasst am: Fr Jul 22, 2005 10:28 am |
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| Zitat: | | "Wo fängt Leben an?" |
Da gibts ne relativ brauchbare Definition. Alles, was Stoffwechseln betreibt, lebt - so mal kurz vereinfacht.
Bei der Frage nach Intelligenz scheiden sich da schon eher die Geister, ganz besonders, weil man ja immer nur unseren Masstab ansetzten kann.
Aber ich denke mal, wenn eine andere Lebensform in der Lage ist, Raumschiffe zu bauen, kann man getrost davon ausgehen, dass sie intelligent ist. 
_________________ "I am you! I am talking to you from a future phone!
Btw sell all your gasoline stocks. Everything now runs on potatoes!" |
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dkR Moderator

 Anm.Dat: Apr 10, 2002 Beiträge: 4812 Wohnort: Magrathea
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Verfasst am: Fr Jul 22, 2005 4:50 pm |
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naja wenn alles was ein stoffwechsel hat, Leben ist dan sind das auch pflanzen... ich denke mal das tiere gemeint waren... ich tat das zumindest. nur muss ja nicht immer unser maßstab angesetzt werden... wenn man das sich mal das si-fi-genre
anschaut habe die auch schon unglaubliche vorstellungen von leben gehabt und das kann mit unserem wissenstand nicht erklärt werden...
ansonst sehe ich das gauch so...
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Shio Neuzugang
 Anm.Dat: Mar 03, 2005 Beiträge: 18 Wohnort: Ohof
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Verfasst am: Mo Jul 25, 2005 5:47 am |
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| Shio hat folgendes geschrieben: | ... wenn man das sich mal das si-fi-genre
anschaut habe die auch schon unglaubliche vorstellungen von leben gehabt und das kann mit unserem wissenstand nicht erklärt werden...
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hallo,
also ausdenken kann ich mir auch eine menge und das dann in eine sci-fi-geschichte packen, naturwissenschaftlich unbedarften lektoren wird dabei nichts auffallen...
...aber trotzdem wird es in der realität nicht funktionieren können.
leben kann nur auf der basis von kohlenstoff stattfinden, da dessen "chemie" (hat etwas mit der anzahl möglicher bindungpartner und der stabilität der entstehenden bindungen zu tun) eine ganz besondere ist. alle anderen elemente der 4 hauptgruppe zeigen diese eigenschaftspaarung nicht.
es gibt ein paar romane über leben auf siliziumbasis (z.b. alexander merejew (?) "der fliederfarbene kristall"), deren naturwissenschaftlicher ansatz leicht zu widerlegen ist. über leben auf basis von germanium, zinn oder gar blei habe ich noch keine phantastereien gelesen. alle anderen elemente sind dagegen auf grund ihrer atomaren struktur nicht fähig, eine weite varianz an verbindungen mit großen kettenlängen zu bilden und zu stabilisieren.
aber es wird ja eine stabilitätsinsel so um element 120 (nicht mehr radioaktiv, eben stabil) herum erwartet - wenn davon mal ein paar kilo existieren und experimentell untersucht sind, lasse ich mich gern vom gegenteil der unabdingbarkeit von kohlenstoff für leben überzeugen.
gruß
rai69
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rai69 Mitglied
 Anm.Dat: Jan 15, 2004 Beiträge: 188 Wohnort: Gera
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