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Kasimir Eröffner des Threads
 Mitglied
 Anm.Dat: Sep 11, 2004 Beiträge: 1219 Wohnort: Wuppertal
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Verfasst am: Do Okt 28, 2004 2:25 am Titel: 90 cm grosse Menschen |
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Rätseln um den Flores-Menschen
Unglaublich nur 90 cm groß
| Zitat: | Der frühzeitliche Flores-Mensch ist ein sehr weit entfernter Verwandter: Er lebte in Indonesien und fiel vor 12.000 Jahren einem Vulkanausbruch zum Opfer. Neue Knochenfunde lösen unter Forschern heftige Debatten aus.
Nur 90 Zentimeter groß, mit einem Hirn vom Umfang einer Grapefruit - das ist der Homo Floresiensis, der vor rund 95.000 bis 12.000 Jahren auf der indonesischen Insel Flores lebte. Forscher entdeckten dort jüngst Knochen von bis zu sieben Vertretern dieses mutmaßlichen Vorläufers des modernen Menschen, wie das Wissenschaftsmagazin "Nature" berichtet. Allerdings ist unter Experten ein Streit entbrannt, ob die zwergwüchsigen Kreaturen überhaupt zur menschlichen Gattung gezählt werden sollen.
In seinem bisherigen Leben sei dies der "bedeutendste Fund hinsichtlich unserer eigenen Gattung", würdigt der Anthropologe Bernhard Wood von der George-Washington-Universität die Entdeckung seiner Kollegen auf Flores. Ein australisch-indonesisches Team fand die Überreste eines weiblichen Homo Floresiensis vor rund einem Jahr in einer Höhle namens Liang Bua. Die Zwergenfrau lebte ihren Schätzungen zufolge vor 18.000 Jahren.
Keine Laune der Natur
Auch Knochen weiterer Flores-Menschen wurden entdeckt, ihr Alter schätzen die Fachleute auf gut 10.000 bis fast 100.000 Jahre. Demnach könne es sich bei dem 18.000 Jahre alten Skelett nicht nur um eine Art Laune der Natur handeln, sagt Radiokarbon-Experte Richard Roberts von der Universität Wollongong in Australien, ein Mitglied des Forscherteams.
Weitere Funde weisen den Forschern zufolge darauf hin, dass der Flores-Mensch Steinwerkzeuge nutzte, Feuer machte und in Gruppen jagte. Ob sich die Wege des Homo Floresiensis je mit denen der modernen Menschen kreuzten, ist ungewiss. Vermutlich besiegelte ein massiver Vulkanausbruch vor 12.000 Jahren sein Schicksal.
Wann ist der Fund ein Mensch?
Die Entdeckung des Flores-Menschen erschüttert die Annahme, dass der Homo Sapiens vor rund 160.000 Jahren die anderen aufrecht laufenden Geschöpfe zu verdrängen begann und die Erde seit zehntausenden Jahren allein beherrschte. Einige Wissenschaftler haben jedoch bereits Zweifel angemeldet, ob der Flores-Mensch überhaupt in die Homo-Gattung einzustufen sei. "Es gibt keinen biologischen Grund, ihn Homo zu nennen", sagt der Anthropologe Jeffery Schwartz von der Universität Pittsburgh. "Wir müssen weiter überlegen." Der Flores-Mensch wäre die achte bekannte Spezies in der Gattung Mensch.
Joseph Verrengia/AP
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www.stern.de/wissenschaft/mensch/index.html?id=531622&nv=hp_rt[/quote]
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Artaxerxes Mitglied
 Anm.Dat: Jun 18, 2004 Beiträge: 1377
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Verfasst am: Do Okt 28, 2004 7:23 am Titel: |
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Hallo Kasimir,
interessanter Artikel. Ich denke, man wird - im Laufe der Zeit - noch andere Vormenschen finden. Durch die Evolution hat sich dann der Homo sapiens mit all seinen Typisierungen gebildet (durchgesetzt).
Wahrscheinlich ist dieser Flores Mensch aber ein toter Ast des Stammbaumes gewesen.
Gruß Artaxerxes
_________________ HOMO HOMINI LUPUS |
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Kasimir Eröffner des Threads
 Mitglied
 Anm.Dat: Sep 11, 2004 Beiträge: 1219 Wohnort: Wuppertal
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Verfasst am: Do Okt 28, 2004 11:13 am Titel: |
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Hallo Artaxerxes,
Ja die Evolution ist schon was seltsames, ich frage mich auch wann die Forscher noch andere Vormenschen finden werden. Aber bestimmt keinen 4m grossen Menschen 
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deffel Mitglied
 Anm.Dat: Sep 08, 2003 Beiträge: 390 Wohnort: falscher zur falschen zeit
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BesenWesen Mitglied
 Anm.Dat: Sep 18, 2004 Beiträge: 160 Wohnort: Rümpelkammer
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Verfasst am: Do Okt 28, 2004 2:36 pm Titel: |
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| Zitat: | Nein nun mal im Ernst kleiner geht ja eigentlich immer nur wären solche
Wesen aus der daraus resultierenden geringeren Hirnmasse
(dümmer kann man hier nicht sagen) unflexibler als der heutige Mensch. |
muss ja nicht zwingend sein - der heutige mensch nutzt sein grosses gehirn ja nur zu einem bruchteil seines potenzials. vielleicht haben diese flores-menschen ihr grapefruit-grosses hirn effizienter genutzt.
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Artaxerxes Mitglied
 Anm.Dat: Jun 18, 2004 Beiträge: 1377
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Verfasst am: Do Okt 28, 2004 2:44 pm Titel: |
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Na, na Deffel,
bekanntermaßen gehörst Du ja zum Club langer Menschen. Aber es gibt ja heute noch kleinwüchsige Völker - z. B. die Pygmäen - die, wenn ich mich recht erinnere, nur so um die max. 1,50 m groß werden.
Bei konstanter Entwicklung und ohne die vernichtende Naturkatastrophe wären die Flores-Leute eventuell auch in diese Region gewachsen. Unsere, in Afrika gefundene "Urmutter" maß ja überdies auch nur 1,30 m.
Gruß Artaxerxes
_________________ HOMO HOMINI LUPUS |
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deffel Mitglied
 Anm.Dat: Sep 08, 2003 Beiträge: 390 Wohnort: falscher zur falschen zeit
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sdrulezagain Inventar
 Anm.Dat: May 03, 2003 Beiträge: 353 Wohnort: da...
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Verfasst am: Do Okt 28, 2004 4:03 pm Titel: |
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ich finde es beeindruckend das diese menschen feuer genutzt haben sollen und in gruppen lebten, was ja eigentlich schon als zeichen relativer intelligenz gilt
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Zoddi Neuzugang
 Anm.Dat: Nov 30, 2003 Beiträge: 13 Wohnort: Der Mars...
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Verfasst am: So Okt 31, 2004 10:55 pm Titel: |
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Das Gehirnvolumen ist nicht ausschlaggebend für die Intelligenz des jeweiligen Geschöpfs.Wale haben viele kilogramm schwere Gehirne und haben trotzdem eine geringere Intelligenz als die Menschen ,deren Gehirne nur einen Bruchteil wiegen bzw nur einen Bruchteil so voluminös sind.
Indonesia bersatu.
_________________ Wer zuviel schreibt, weiss sich nicht auszudrücken. |
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Angel of Seven Board Engel
 Anm.Dat: Jul 23, 2002 Beiträge: 2718 Wohnort: Heaven, Earth and Hell

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deffel Mitglied
 Anm.Dat: Sep 08, 2003 Beiträge: 390 Wohnort: falscher zur falschen zeit
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Verfasst am: Di Nov 02, 2004 11:15 am Titel: |
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| Zoddi hat folgendes geschrieben: | Das Gehirnvolumen ist nicht ausschlaggebend für die Intelligenz des jeweiligen Geschöpfs.Wale haben viele kilogramm schwere Gehirne und haben trotzdem eine geringere Intelligenz als die Menschen ,deren Gehirne nur einen Bruchteil wiegen bzw nur einen Bruchteil so voluminös sind.
Indonesia bersatu. |
Nun ist es ja nicht so das die Wale nen direktes Glied unserer Evolution
sind (Wir leben ja an Land und haben keine Flossen nicht wahr?)
Bei einem direkten Vorfahren oder der Seitenentwicklung eines unserer
direkten Vorfahren, kann man allerdings sehr viel besser von
Gemeinsamkeiten ausgehen.
Desweiteren führst du nur ein Gehrin an, welches größer ist und weniger
leistet...wie steht es mit nem angemessenen Beispiel? D.h. nen kleineres
Gehirn, was mehr leistet?
Ps. zu denken das wir nur einen kleinen Teil unseres Gehirn nutzen ist
nen Fehlglaube - Es ist so das wir nur nur einen Geweissen Teil zur Zeit
nutzen können, das heisst aber nicht das wir immer nur diesselben
Anteile unseres Hirns nutzen! Der Rest des Gehirns welchen wir nicht
nutzen sollen hat auch seinen Sinn, das sind Reserven, falls mal ein Teil
des Hirnes ausfallen sollte. Dann können andere Bereiche diese Aufgaben
übernehmen.
Gruß der Deffel
Gruß der Deffel
_________________ ...thats when I reach for my revolver...
...thats when it all gets blown away...
-----------------------------------------------------
If all else fails...use fire! |
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Laokoon Cholerischer Prophet Redakteur

 Anm.Dat: Aug 11, 2004 Beiträge: 1289 Wohnort: Ilium

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Verfasst am: Di Nov 02, 2004 2:14 pm Titel: |
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Ich finde das gar nicht so verwunderlich, dass es so kleine Menschen gegeben haben sollte. Frühere Arten der Gattung Homo waren ja auch nicht so groß.
Und man muss bedenken: Auf Malta und anderen Mittelmeerinseln gab es während der Eiszeit Zwergelefanten. Schulterhöhe: Ebenfalls nur 90 cm. Der "gewöhnliche" Afrikanische Elefant ist ganze 3,5 Meter hoch! Also, warum nicht auch Zwergmenschen. Die Insel Flores scheint ja nicht so groß zu sein und warum sollten sich da nicht, von den anderen Homo-Arten völlig abgeschottet, kleine Zwergmenschen gebildet haben? Wozu groß sein, wenn es genügt klein und beweglich zu sein?
Und die Pygmäen in Äquatorialafrika sind ja auch nicht gerade die größten Vertreter des homo sapiens sapiens.
Hier noch ein Artikel:
http://www.impulse.de/ftd/artikel.html?artikel_id=645999
_________________ ________________
~Munera nunc edunt et, verso pollice vulgus cum iubet, occidunt populariter.~
Iuvenal
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Scipio Inventar
 Anm.Dat: Jun 10, 2003 Beiträge: 61 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Di Nov 02, 2004 7:39 pm Titel: |
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| Artaxerxes hat folgendes geschrieben: | Na, na Deffel,
bekanntermaßen gehörst Du ja zum Club langer Menschen. Aber es gibt ja heute noch kleinwüchsige Völker - z. B. die Pygmäen - die, wenn ich mich recht erinnere, nur so um die max. 1,50 m groß werden.
Bei konstanter Entwicklung und ohne die vernichtende Naturkatastrophe wären die Flores-Leute eventuell auch in diese Region gewachsen. Unsere, in Afrika gefundene "Urmutter" maß ja überdies auch nur 1,30 m.
Gruß Artaxerxes |
Die Flores Leute waren nicht ursprünglich klein, sondern normal groß laut dem Spiegel Artikel, den ich hier neben mir liegen habe. Sie entwickelten sich erst allmählich zu diesen kleinen Größen aufgrund der äußeren Umstände(isolierte Lage, knappes angebot an Nahrung, keine räuberischen Feinde). Dies kommt wohl teilweise öfters vor, wenn eine Spezies auf einer Insel strandet.
Hier auch nochmal kurz drauf eingegangen:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/erde/0,1518,324944,00.html
PS: Ich musste sofort an "Die Mumie 2" denken..diese kleinen Wichte mit den Blasrohren 
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Acik Mitglied
 Anm.Dat: Jun 06, 2003 Beiträge: 596 Wohnort: Nirgendwo...
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Verfasst am: So Nov 07, 2004 6:54 pm Titel: |
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aha, man hat also ewok-skelette gefunden
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InsularMind Inventar
 Anm.Dat: Dec 09, 2003 Beiträge: 848 Wohnort: Solar System, Terra,Europe, Germany, Kiel
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Verfasst am: Mi Dez 01, 2004 6:44 am Titel: |
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Ewoks sind wohl eher so ne Art Space - Hamster oder Teddies, wobe ich die Taxonomie der Starwars -relevanten Filme nicht genau kenne, aber mit Menschen hatten die doch noch weniger gemein als ein Zwergseidenäffchen.
Die Größe dieser Neufunde als Folge der Entwicklung durch eine natürliche Verzwergung reicht mir eigentlich als Erklärung hin.
Bei Pferdeartigen zog sich die Entwicklung auch über terriergroße Winzlinge bis hin zum Przewalski, der ja viel größer ist, ähnlich bei den Kamelen, die fingen auch mal sehr klein an.
Bei den Affen gibt es auch Zwerggrößen und verhältnismäßige Riesen.
Es kann sich natürlich auch um eine Parallelentwicklung handeln, die vom frühen Hominidenstamm ausging und sich nur auf diesen paar Inseln so lange halten konnte.
Dass auch die unabhängig vom direkten Menschenstamm die selben Fähigkeiten entwickelt haben sollen wie frühe Menschen spricht wiederum dafür dass es auch Menschen waren.
An 4 Meter großen Menschen würde ich eher zweifeln, so eine Größe würde den aufrechten Gang wohl zur Tortur machen, ebenso den Bandscheiben die Hölle heiß --- stellt euch nur das Gewicht der Eingeweide vor, und wie robust das Becken gebaut sein müsste. Es tun sich Gorillas schon schwer genug, na ja bei Denen ist zwar auch das Becken anders gebaut.
Riesenmenschen über 3 Metern Körperhöhe dürften auch Probleme haben den Blutkreislauf stabil zu halten, wenn sie aufrecht gehen, vielleicht trögen sie alle Sportlerherzen.
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