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Ramirez Mitglied
 Anm.Dat: Dec 05, 2006 Beiträge: 75 Wohnort: Irgendwo zwischen Hier und Dort
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Verfasst am: Mo Dez 11, 2006 4:15 pm Titel: |
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Dann haben wir doch wieder Vietnam,
der Vietnamkrieg konnte nur (militärisch) gewonnen werden da es ständig einen Nachschub an frischen Soldaten gab und die Streitmacht ständig vergrößert wurde.
Er wurde erst "verloren" als die USA den Rückhalt im Volk verloren und dadurch nicht mehr wirklich agressiv und mit Macht vorgehen konnten.
Ein Krieg wird zwar mit Waffen ausgefochten aber schlußendlich ist es das Volk das ihn ausführt.
Die Vietcong konnten sich nur behaupten da sie einen großen Rückhalt im Volk hatten und weil sie durch ein Drittland unterstütz wurden (China).
Aber dann haben wir wieder die Differenzen:
Der Vietnamkrieg war primär ein Kreig zwischen uns Amerikanern und den Vietcong wohingegen der Irakkrieg inzwischen ein Bürgerkrieg ist mit nicht klar deffinierten Grenzen.
In Vietnam kämpften auf einer Seite die Allierten (Süd-Vietnam, USA, Australien usw.) und auf der anderen Seite die Nord-Vietnamesen (Vietcong, NVA, chinesische "Freiwillige").
In Irak sieht es so aus als obe jeder gegen jeden geht und wir Amis nur zuschauen können und Schadensbegrenzung betreiben können.
Andererseits hab ich nun des öfteren gehört das genau dies gewollt ist um das Land im Chaos zu halten und so das Land ausblündern zu können während sich die anderen die Köpfe einschlagen.
1 toter GI am Tag ist ein verdammt niedriger Preis für das was man da rausholen kann (Jedenfalls für die die davon profitieren).
Dadurch das sich soviele Gruppen im Irak bekämpfen bildet sich kein wirklicher Staat der evtl. die Rohstoffe für sich beanspruchen würde und so hat man eine Legitimation im Lande zu bleiben ganz nach dem Motto:
Schaut was ihr euch da antut! Wenn wir gehen würden dann würde es sogar noch schlimmer werden. Wir bleiben und helfen!
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Ein_Liberaler Inventar
 Anm.Dat: Sep 14, 2003 Beiträge: 6523
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Verfasst am: Mo Dez 18, 2006 11:49 am Titel: |
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Soweit ich weiß, wird so gut wie nichts aus dem Irak herausgeholt. Die Kriegsgewinnler stecken im wesentlichen amerikanische Steuergelder ein.
Ich habe auch schon Berichte gelesen, denen zufolge im Irak mitnichten Bürgerkrieg herrscht; außer in Bagdad und ein oder zwei anderen ethnisch/religiös gemischten Großstädten soll es ziemlich friedlich zugehen. Allerdings soll die Zentralregierung in der Provinz keinerlei Machtmittel haben und die lokalen Regierungen religiös-tyrannisch agieren. Der Kampf soll immer erst losgehen, wenn die Amerikaner eine Region zu "befrieden" versuchen.
Übrigens komme ich auf etwa 2 1/4 Tote und ungefähr 17 Verwundete pro Tag.
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Eskapismus Inventar
 Anm.Dat: Jul 19, 2002 Beiträge: 1822 Wohnort: wieder zurück in Bern
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Verfasst am: So März 18, 2007 9:36 pm Titel: |
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http://peterrost.blogspot.com/2007/03/trump-bush-is-worst-president-in.html
Hab gar nicht gewusst, dass Donald Trump so ein Bush Gegner ist.
Seiner Meinung nach sollten die USA den Irak sofort verlassen und den Dingen ihren lauf lassen. Die Katastrophe ist angerichtet, jeden weiteren Tag, den die Amis im Irak verbringen ist nur eine Verschwendung von Menschenleben. Sehe ich genau so.
Der Iran wird sich liebend gerne der Sache annehmen.
_________________ I think I am, therefore, I am. I think. |
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Marc Inventar
 Anm.Dat: Dec 31, 2003 Beiträge: 914 Wohnort: Timbuktu
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Verfasst am: Mo März 19, 2007 10:23 am Titel: ? |
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| Seeker hat folgendes geschrieben: | | Ein_Liberaler hat folgendes geschrieben: | | Und dann? Die Iraqui Defence Force (Warum darf das Kind nicht Army heißen?) besteht aus diversen Milizen mit verschiedenen Loyalitäten. |
Weil es eine reine Verteidigungsarmee ist. So wie die Bundeswehr und da wird im militärischen Bereich nicht von einer ARMY (Armee) gesprochen.
IDF z.b. in Isreal (Israel Defense Force). |
Da wird im militärischen Bereich nicht von einer Armee gesprochen?

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vonderOder Forensianer
 Anm.Dat: Nov 24, 2004 Beiträge: 1206 Wohnort: im Osten von Deutschland
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Verfasst am: Di März 20, 2007 3:59 pm Titel: |
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Zehntausende Zivilisten im Irak-Krieg getötet
unter dieser Überschrift ist bei folgendes zu lesen: | Zitat: | Genau vor vier Jahren sind die US-Truppen im Irak einmarschiert. Damit kämpft die US-Armee in dem Zweistromland länger als sie es im Zweiten Weltkrieg getan hat. Mit mehr als 3200 Toten im Irak sind ihre Verluste jedoch deutlich geringer als im Weltkrieg. Die Zahl der getöteten irakischen Zivilisten wird auf bis zu 650.000 geschätzt. Im Folgenden ein aktueller Überblick, unter anderem auch über die toten Soldaten der mit den USA verbündeten Länder:
USA: Nach Angaben der US-Armee starben 3220 Mitglieder der US-Streitkräfte.
IRAK: Nach Behördenangaben starben an die 12.000 Polizisten und Sicherheitskräfte.
GROSSBRITANNIEN: Die britische Armee verzeichnet 133 Tote.
ITALIEN: 32 tote Soldaten, darunter 17 bei einem Selbstmordanschlag auf den Militärstützpunkt Nassirijah im Südirak. Auch ein italienischer Geheimdienstagent wurde getötet. Die letzten italienischen Soldaten zogen im vergangenen Dezember ab.
UKRAINE: 18 tote Soldaten. Das ukrainische Kontingent zog im Dezember 2005 ab.
POLEN: 19 tote Soldaten.
BULGARIEN: 13 tote Soldaten. Das bulgarische Kontingent zog im Dezember 2005 ab, im März 2006 trafen 155 Soldaten zu einem "humanitären Einsatz" ein.
SPANIEN: Elf spanische Soldaten wurden bis zum Abzug des Kontingents im Mai 2004 getötet.
DÄNEMARK: Sechs Soldaten getötet.
EL SALVADOR: Fünf Soldaten getötet.
SLOWAKEI: Vier getötete Soldaten. Die neue Regierung von Robert Fico beschloss im Februar den Abzug des Kontingents.
LETTLAND: Drei getötete Soldaten.
ESTLAND: Zwei getötete Soldaten
THAILAND: Zwei getötete Soildaten vor dem Abzug des thailändischen Kontingents im September 2004.
NIEDERLANDE: Zwei getötete Soldaten. Das Mandat der niederländischen Truppen endete im März 2005.
TSCHECHIEN: 2003 starb ein tschechischer Soldat bei einem Verkehrsunfall.
KASACHSTAN: Ein getöteter Soldat.
AUSTRALIEN: Ein australischer Soldat starb 2005 bei einem Flugzeugunglück.
UNGARN: Ein getöteter Soldat vor dem Rückzug des Kontingents im Dezember 2004.
RUMÄNIEN: Ein getöteter Soldat.
IRAKISCHE ZIVILISTEN: Die Website Irak Body Count gibt die Zahl der getöteten irakischen Zivilisten mit mindestens 60.000 an. Das irakische Gesundheitsministerium spricht von 150.000 Todesopfern seit 2003. Eine wissenschaftliche Studie vor Ort, die im Oktober 2006 in der Wissenschaftszeitschrift "The Lancet" veröffentlicht wurde, schätzte, dass mehr als 650.000 Iraker durch die Folgen des US-Krieges und der anhaltenden Besatzung ums Leben kamen.
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_________________ "Intellektuelle sind freundlich zum Fremden, nicht um des Fremden willen, sondern weil sie grimmig sind gegen das Unsere und alles begrüßen, was es zerstört."
Botho Strauß
Wir leben unterm gleichen Himmel,haben aber nicht den gleichen Horizont |
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vonderOder Forensianer
 Anm.Dat: Nov 24, 2004 Beiträge: 1206 Wohnort: im Osten von Deutschland
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Verfasst am: Do Apr 19, 2007 9:49 pm Titel: |
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bei YAHOO! ist folgendes zu lesen: | Zitat: | US-Demokraten nennen Irak-Krieg erstmals "verloren"
Der demokratische Mehrheitsführer im US-Senat, Harry Reid, hält den amerikanischen Militäreinsatz im Irak für "verloren". Auch die geplante Aufstockung der US-Truppen werde dem Land keinen Frieden bringen, sagte Reid in Washington: "Ich glaube, (...) dass dieser Krieg verloren ist, und diese Aufstockung führt zu nichts - das hat die extreme Gewalt im Irak diese Woche gezeigt", sagte Reid. | US-Präsident George W. Bush hat zwar unterdessen in einer Ansprache im US-Bundesstaat Ohio den Irak-Einsatz verteidigt.
wer hat was anderes erwartet ? ! ?
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Botho Strauß
Wir leben unterm gleichen Himmel,haben aber nicht den gleichen Horizont |
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Eskapismus Inventar
 Anm.Dat: Jul 19, 2002 Beiträge: 1822 Wohnort: wieder zurück in Bern
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Verfasst am: Mo Apr 23, 2007 9:00 pm Titel: |
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gulp.... eine Nachricht einer schwangeren Soldatin, die gerade ihren Ehemann im Irak verloren hat.
| Zitat: | | .......You fuckers and that god-damn lying sack of shit they call a president are the reason my husband will never see his baby and my kid will never meet his dad. ......... |
http://www.craigslist.org/about/best/sfo/309485032.html
Ist einfach nur sehr sehr traurig.
_________________ I think I am, therefore, I am. I think. |
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agentP Grand Poobah
 Anm.Dat: Apr 10, 2002 Beiträge: 7525 Wohnort: Firecracker Lounge
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Verfasst am: Di Apr 24, 2007 10:02 am Titel: |
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Die Demokraten machen trotz Vetodrohung ernst:
Demokraten setzen Bush Termin für Irak-Abzug
_________________ "Wenn ich sicher wüsste, dass jemand in mein Haus käme, mit der festen Absicht, mir Gutes zu tun, würde ich um mein Leben laufen." - H.D. Thoreau, Walden |
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Eskapismus Inventar
 Anm.Dat: Jul 19, 2002 Beiträge: 1822 Wohnort: wieder zurück in Bern
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Simple Man Redakteur

 Anm.Dat: Nov 04, 2004 Beiträge: 4818 Wohnort: Momentan scheinbar Schilda ...
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Ein_Liberaler Inventar
 Anm.Dat: Sep 14, 2003 Beiträge: 6523
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Verfasst am: Do Jun 21, 2007 8:05 pm Titel: |
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Nein, einfach eifernder Haß, der längst keine Gründe und kaum noch Vorwände sucht. Das gibt es doch hier im Westen auch zur Genüge.
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Angel of Seven Board Engel
 Anm.Dat: Jul 23, 2002 Beiträge: 2718 Wohnort: Heaven, Earth and Hell

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Ein_Liberaler Inventar
 Anm.Dat: Sep 14, 2003 Beiträge: 6523
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Verfasst am: Do Jun 21, 2007 8:28 pm Titel: |
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Auf "verquere Logik". Dieser Mann ist ganz offenbar über jede Logik lange hinaus und gehört eher in den Hausarrest als in ein Amt.
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TheUnknown Inventar
 Anm.Dat: Mar 24, 2003 Beiträge: 654 Wohnort: Unbekannt
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Verfasst am: Do Jun 21, 2007 9:24 pm Titel: wahnsinn |
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Was für eine grauenhafte Geschichte.
Auch wenn man ehrlich sagen muss, das es für die Army in dem Artikel schon sehr retterhaft inszeniert wurde, ist die Aussage dieses Ministers blanker Wahnsinn. Wenn sowas in einem westlichen Land passiert wäre müsste der zuständige Amtsinhaber wohl eher sehr schnell seinen Hut nehmen als noch Töne zu spucken.
... für mich hat sich allerdings schon auch die Frage gestellt wieviele dieser Kinder keine Waisen wären und noch Familie hätten wenn Ihnen der Krieg um das Öl erspart geblieben wäre...
Vielleicht ist dieser "Fund" auch ein Indiz dafür das es für derartige soziale Einrichtungen im Irak einfach viel zu wenig Unterstützung seites der "Befreier" gibt. Denn ich kann mir beim Besten willen nicht vorstellen das man Kinder in einem Waisenhaus langsam verhungen lässt, obwohl reichlich Nahrung und Mittel dafür vorhanden sind... im extremsten Fall mangelt es den Verantwortlichen an Kontrolle und Ausbildung... obwohl eigentlich jeder wissen sollte das Menschen regelmässig Essen und Liebe brauchen kann die eigene Not das Wahrnehmungsbild gegenüber der Anderer stark verzerren, sodass einem derartige Dinge fast normal erscheinen.
Nichtsdestotrotz ist es absolut widerlich was da geschehen ist und in keiner weise zu rechtfertigen.
Vielleicht kann man ja hoffen das diese Bilder auch in Amerika die Menschen dazu bringen in Zukunft mehr zu helfen als zu herrschen.
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Simple Man Redakteur

 Anm.Dat: Nov 04, 2004 Beiträge: 4818 Wohnort: Momentan scheinbar Schilda ...
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