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Verfasst am: Mi März 05, 2008 6:54 pm |
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| Zitat: | | Ein großer Teil der Arbeitnehmer sind überhaupt nicht versichert, weil sie sich das schlicht nicht leisten können. Andere sind krankenversichert - und jonglieren mit ihren Verträgen herum, weil die alles mögliche ausschließen. |
ca. 17% sind nicht versichert, das würde ich eher einen "kleinen Teil" nennen, denn einen "grossen Teil". Für die unter diesen 17% die tatsächlich kein Einkommen haben, gibt es die staatliche Gesundheitsfürsorge und die ist meines Wissens bei den Bundesstaaten aufgehangen und unterscheidet sich von Staat zu Staat in ihrer Qualität und in ihrem Umfang.
Nichtsdestotrotz kränkelt das Gesundheitssystem in den USA, aber das liegt wenn überhaupt zumindest nicht alleine daran, dass es keine (zentral)staatliche Zwangsversicherung gibt.
_________________ "I note the obvious differences
between each sort and type,
but we are more alike, my friends,
than we are unalike" - Maya Angelou |
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agentP Grand Poobah
 Anm.Dat: Apr 10, 2002 Beiträge: 9186 Wohnort: Kreuzkölln

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Verfasst am: Mi März 05, 2008 6:56 pm |
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Und weil Leute verdursten könnten, weil sie sich ihre drei Liter Wasser am Tag nicht leisten können, muß die Wasserversorgung in Staatshand bleiben?
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What sort of technology and economics system makes a droid-pulled hover-rickshaw an economically viable means of passenger transport? |
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Ein_Liberaler Urgestein
 Anm.Dat: Sep 14, 2003 Beiträge: 8879 Wohnort: The Irresponsible Country Club
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Verfasst am: Mi März 05, 2008 8:27 pm |
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| agentP hat folgendes geschrieben: | | Computer! Computer sind heute unverzichtbar geworden. Da sollte es ein staatliches Monopol geben und natürlich das Internet, das sollte auch verstaatlicht werden, gerne auch samt Leitungen. |
Ha Ha.. du weißt genau das Computer nicht lebensnotwendig sind... die jüngsten Entwicklungen zb. auf dem Energiemarkt zeigen eindeutig das aufgrund der allgemeinen Notwendigkeit eines Stromanschlusses sich die Konzerne unglaubliche Gewinne in die Taschen stopfen um die Aktionäre zu befriedigen.
Und wie wichtig die "Leitungen" sind um den Versorgungspreis zu manipulieren sollte jedem Interessierten klar sein.
In die Netze wird nur noch wenig investiert um mehr Gewinne abzuschöpfen.
Zudem... wenn ein gewinnorientiertes Unternehmen die kommunalen Wassernetze aufkauft kann mir keiner erzählen das nun mehr Geld in die Infrastruktur der Versorgung gesteckt wird und der Wasserpreis nun billiger wird. Es gibt so viele negative Beispiele wenn Unternehmen an "lebensnotwendigen Dingen" Profit erzielen wollen... bitte erspar mir den üblichen sonst folgenden Quellentanz...
Außerdem schwebt mir nicht ein staatliches Monopol vor... sondern bei Lebenswichtigen Dingen eher ein art von "kompetenter Komission" die die Versorgung der Bürger zu möglichtst günstigen Preisen sicher stellt, ohne in die roten Zahlen zu geraten.
LG
AoS
_________________ The Eyes of Truth
Are always watching you! |
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Angel of Seven Board Engel
 Anm.Dat: Jul 23, 2002 Beiträge: 3105 Wohnort: Heaven, Earth and Hell

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Verfasst am: Mi März 05, 2008 9:50 pm |
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Was genau würde die kompetente Kommission vom Staatsmonopol unterscheiden?
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Ein_Liberaler Urgestein
 Anm.Dat: Sep 14, 2003 Beiträge: 8879 Wohnort: The Irresponsible Country Club
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Verfasst am: Mi März 05, 2008 11:53 pm |
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| agentP hat folgendes geschrieben: |
Sie kann deshalb nur begrenzt Einfluß nehmen, weil sie an Gesetze und eine Verfassung gebunden ist und das ist auch gut so, denn alles andere wäre Willkürherrschaft. Wenn die Gesetze nix taugen, dann kann der Gesetzgeber sie ändern und dann kann die Regierung das nächste mal vielleicht mehr Einfluß nehmen. So funktioniert das nun mal in einem Rechtsstaat mit Gewaltenteilung und pipapo.
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Das habe ich nicht gemeint. Gesetze bringen mittlerweile einfach nichts mehr. Siehe Unternehmenssteuerreform. Die großen Konzerne sind zu autark.
Und meiner Einschätzung nach hat keine europäische Regierung ein Konzept um den Machtzuwachs zu bremsen oder die weitere Machtkonzentration zu verhindern.
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antimarionette Urgestein
 Anm.Dat: May 19, 2002 Beiträge: 336 Wohnort: Stuttgart
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Verfasst am: Mi März 05, 2008 11:55 pm |
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| Ein_Liberaler hat folgendes geschrieben: | | Was genau würde die kompetente Kommission vom Staatsmonopol unterscheiden? |
Nur Menschen mit Fachknowhow. Keine Lehrer, Ex-Fliesenleger, Verwaltungsfachangestellte usw. 
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antimarionette Urgestein
 Anm.Dat: May 19, 2002 Beiträge: 336 Wohnort: Stuttgart
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Verfasst am: Do März 06, 2008 11:14 am |
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| Ein_Liberaler hat folgendes geschrieben: | | Und weil Leute verdursten könnten, weil sie sich ihre drei Liter Wasser am Tag nicht leisten können, muß die Wasserversorgung in Staatshand bleiben? |
Ja, den diese existenzsichernde Maßnahme steht einem in unserem Land nunmal zu, was auch gut ist und unser land von einigen anderen Ländern im positiven sinne unterscheidet.
_________________ -Ich habe das Herz eines kleinen Romantikers. Es steht in einem Glas auf meinem Schreibtisch-
"Der Nachteil am pessimistischen Weltbild ist bekanntermaßen, dass es wenig Freude bereitet, mit seinen Schätzungen richtig zu liegen."
-hives |
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ConspirIsee Inventar
 Anm.Dat: Jan 16, 2005 Beiträge: 484 Wohnort: Colonia Claudia Ara Agrippinensium
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Verfasst am: Do März 06, 2008 11:34 am |
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Wenn die Wasserversorgung nicht vom Staat organisiert würde, würden in Deutschland Menschen verdursten?
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Ein_Liberaler Urgestein
 Anm.Dat: Sep 14, 2003 Beiträge: 8879 Wohnort: The Irresponsible Country Club
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Verfasst am: Do März 06, 2008 1:20 pm |
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| Zitat: | | Ha Ha.. du weißt genau das Computer nicht lebensnotwendig sind... |
Das ist so ziemlich der naivste Satz, den ich seit Jahren gelesen habe. Schalte einem durchschnittlichen Krankenhaus oder Flughafen mal eben das Rechenzentrum aus und dann reden wir weiter.
Davon wieviele Branchen und Arbeitsplätze an einem funktionierenden Datennetz hängen mal gar nicht zu reden.
Abgesehen davon hätte ich auch "Medikamente" schreiben können oder allgemein Gesungheitsversorgung. Der Punkt ist, dass Menschen unterschiedliche Prioritäten haben und nicht alle haben die von Angel idnofern wird es wohl schwierig sein eine Grenze zu ziehen.
| Zitat: | | Es gibt so viele negative Beispiele wenn Unternehmen an "lebensnotwendigen Dingen" Profit erzielen wollen... bitte erspar mir den üblichen sonst folgenden Quellentanz... |
Ach naja, mir fallen jederzeit genauso viele ein, wie schief es laufen kann, wenn man "lebensnotwendige Dinge" Politikern und Beamten zur Verwaltung gibt.
Ich stör mich auch gar nicht so sehr an der Skepsis gegenüber privaten Unternehmen, als an der impliziten Vorstellung, dass grundsättzlich Staatsbedienstete bessere und zuverlässigere Menschen sein sollen, als die, die in der freien Wirtschaft agieren.
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agentP Grand Poobah
 Anm.Dat: Apr 10, 2002 Beiträge: 9186 Wohnort: Kreuzkölln

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Verfasst am: Do März 06, 2008 2:55 pm |
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| agentP hat folgendes geschrieben: | | Zitat: | | Ha Ha.. du weißt genau das Computer nicht lebensnotwendig sind... |
Das ist so ziemlich der naivste Satz, den ich seit Jahren gelesen habe. Schalte einem durchschnittlichen Krankenhaus oder Flughafen mal eben das Rechenzentrum aus und dann reden wir weiter.
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Wie bitte...? Im Krankenhaus müsste kein Patient sterben, die Verwaltung steht still... nicht gerade toll aber nicht fatal. Am Flughafen könnten keine neuen Passagiere mehr aufgenommen werden, die sich in der Luft befindlichen Flugzeuge könnte man noch einigermaßen sicher runterbringen.
Aber schalte mal bei beiden plötzlich den Strom ab....! (Obwohl Krankenhäuser haben eine gute Notstromversorgung )
Das ist ein gravierender Unterschied.
Luft,Wasser, Strom, Heizenergie... spielen in einer anderen Liga als so ein dämlicher Computer.
Aber gut... das ist deine Ansicht... wenn du eine Maschine als unbedingt lebensnotwendig einordnest. Da setzen wir beide eben andere Prioritäten. Allerdings bin ich deswegen nicht naiv wenn ich Verdursten, Verhungern, erfrieren usw.. als viel extremer einschätze....
| Zitat: |
Davon wieviele Branchen und Arbeitsplätze an einem funktionierenden Datennetz hängen mal gar nicht zu reden.
Abgesehen davon hätte ich auch "Medikamente" schreiben können oder allgemein Gesungheitsversorgung. Der Punkt ist, dass Menschen unterschiedliche Prioritäten haben und nicht alle haben die von Angel idnofern wird es wohl schwierig sein eine Grenze zu ziehen.
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Ich glaube das mir das hier keiner erklären muss, gerade deswegen weiß ich was passiert wenn der ganze Rechenkram nieder liegt.
Bis jetzt habe ich es noch nicht erlebt das das jemanden umgebracht hätte, geschweige denn verletzt hätte.
Im Gegenteil, die Menschen schätzen einen Computer- oder Netzausfall als Superausrede, um von ihren eigenen Fehlverhalten abzulenken.
| Zitat: |
Ich stör mich auch gar nicht so sehr an der Skepsis gegenüber privaten Unternehmen, als an der impliziten Vorstellung, dass grundsättzlich Staatsbedienstete bessere und zuverlässigere Menschen sein sollen, als die, die in der freien Wirtschaft agieren. |
Wer hat das denn behauptet?
Gibt es für euch nur diese beiden Alternativen: Staatsmonopol <---> Wirtschaftsmonopol? Mit Sicherheit sind vernünftige sinnvolle andere Lösungen möglich, aber ich befürchte nicht in Deutschland. Wer eine neue, außergewöhnliche Idee verwirklichen will, wird hier ja bald totgeschlagen....
LG
AoS
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Angel of Seven Board Engel
 Anm.Dat: Jul 23, 2002 Beiträge: 3105 Wohnort: Heaven, Earth and Hell

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Verfasst am: Do März 06, 2008 3:10 pm |
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Wat soll denn dat für ein Gegensatz sein? Dat Gegenteil von Monopol ist Polypol, oder Konkurrenz, Markt, nenn es, wie Du willst.
Und damit kommen wir langsam zum Kern der Sache...
Strom... Interessant, daß sich die Krankenhäuser auf Notstromaggregate verlassen, nicht? Auf so privatwirtschaftlichen Schweinkram.
Heizenergie... Alles, was an meiner Ölheizung staatlich ist, sind die üppigen Steuern.
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Ein_Liberaler Urgestein
 Anm.Dat: Sep 14, 2003 Beiträge: 8879 Wohnort: The Irresponsible Country Club
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Verfasst am: Do März 06, 2008 3:18 pm |
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| Ein_Liberaler hat folgendes geschrieben: |
Und damit kommen wir langsam zum Kern der Sache...
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Tatsächlich. So langsam scheinst Du es zu verstehen
Die Konsolidierung des Marktes und die damit einhergehende Konzentration auf immer weniger aber dafür mächtigere Konzerne sorgt mittelfristig für ein Oligopol. Damit hat sich das Thema Markt erledigt. Wie so etwas funktioniert kannst Du bei den Stromkonzernen feststellen.
Was hat das also mit freiem Markt zu tun?
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antimarionette Urgestein
 Anm.Dat: May 19, 2002 Beiträge: 336 Wohnort: Stuttgart
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Verfasst am: Do März 06, 2008 3:20 pm |
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Entscheidend sind die Marktzutrittsbarrieren. Für die ist hauptsächlich die Politik verantwortlich. Gewerkschaften und der ökonomisch analphabetische Teil der Öffentlichkeit schreien natürlich auch danach.
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Ein_Liberaler Urgestein
 Anm.Dat: Sep 14, 2003 Beiträge: 8879 Wohnort: The Irresponsible Country Club
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Verfasst am: Do März 06, 2008 3:23 pm |
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Das könnte dann imo aber auch daran liegen, dass wir es hier mit Märkten bzw. Produkten zu tun haben, die einer Verteilung über Netze bedarf ... wobei ich nicht abstreiten möchte, dass es auch ohne so etwas Konzentrationstendenzen geben könnte ...
Und der Strommarkt ist ja erst seit 1998 liberalisiert, vorher waren es staatliche Konzerne, die das ganze abgewickelt haben ... wie waren eigentlich die Preisentwicklungen vor '98 und wie jetzt?
Edit:
(Also wie hoch waren die Preissteigerungen vor dem Jahre 1998 und wie seit 1998?)
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~ George Bernard Shaw ~ |
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Simple Man Urgestein
 Anm.Dat: Nov 04, 2004 Beiträge: 6851 Wohnort: Momentan scheinbar Schilda ...
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Verfasst am: Do März 06, 2008 3:29 pm |
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Ja, interessante Entwicklung: Der Staat baut die Infrastruktur, verscherbelt sie an privat und schafft so ein privates Quasimonopol. Selbst wenn man sich fragt, ob zwei Netze sinnvoll oder überhaupt machbar sind: In welchem Szenario sind sie eher denkbar? Wenn sich zwei private Netze parallel entwickeln, oder wenn ein Privater ein staatliches übernimmt und der andere eines selbst aufbauen muß?
Wirtschaftgeschichtliches Beispiel: In den USA waren die Telegraphennetze ursprünglich privat. Natürlich gab es mehrere.
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Ein_Liberaler Urgestein
 Anm.Dat: Sep 14, 2003 Beiträge: 8879 Wohnort: The Irresponsible Country Club
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