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Die Erde im Wandel
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BeitragVerfasst am: Sa Okt 25, 2003 6:31 pm


Das Interview habe ich leider nicht gefunden, aber ich bin mir sicher, dass es sich um Dr. Kary Mullis gehandelt hat, der 1993 den Nobelpreis für Chemie bekommen hat. Der gute Mann wettert auch heftig gegen die herkömmliche AIDS-Theorie.
Der Berliner Kurier schreibt:

Zitat:
"So glaubt Chemie-Nobelpreisträger Kary Mullis, dass da "mächtigere Kräfte" als Menschen mitmischten. Das Klima hänge von vielen Faktoren ab: vom Weltall und der Erdatmosphäre, vom Wasser der Ozeane, vom Eis der Pole und Gletscher, von Flora und Fauna" (Berliner Kurier Online).


Im Netz findet sich einiges über ihn.


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Und ich wär hier so gerne zu Hause
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petrosilius_zwackelmann
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BeitragVerfasst am: Sa Okt 25, 2003 8:39 pm


im endeffekt sind wir alle selber daran schuld, an der klimaveränderung
durch die ganzen verschmutzungen und alles andere was noch dazu kommt
in den letzten jahren hat man auch schon genug von diesen veränderungen mitbekommen: überschwemmungen, stürme, unwetter, hitze und plötzliche kälte usw.
wenn das so weiter geht endet das ganze ziemlich brennzlich
davon mal abgesehn könnte die gesellschaft auch nich mehr auf das was sie haben verzichten, also wird des nie gut gehn
wie ein teufelskreis

Teufelchen Twisted Evil [/list]


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Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie.
Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie!

Wenn man an einem Menschen nichts auszusetzen hat, dann hat er nur einen Fehler:
Er ist uninteressant!

Teufelchen
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BeitragVerfasst am: So Okt 26, 2003 5:55 am


Teufelchen hat folgendes geschrieben:

davon mal abgesehn könnte die gesellschaft auch nich mehr auf das was sie haben verzichten, also wird des nie gut gehn
wie ein teufelskreis

Teufelchen Twisted Evil [/list]


Man sollt niemals nie sagen, denn ich bin mir sicher , geht nicht, gibt es nicht.
Wenn man einfach mal davon ausgeht, das alle Katastrophen durch negatieve Energien geschehen, muss man doch nur daran arbeiten, das die Menschen Ihr negatives denken und handel verändern, und schon wird sich gewaltig was verbessern.
Das Problem ist nur, jeder muss halt bei sich selbst anfangen, und wie steht es schon in einem alten Buch geschrieben:,, Den Splitter im Auge des anderen seht Ihr, aber den Balken im eigenen Auge überseht Ihr."
Ich habe mal gelesen:,, Wenn du die Welt verändern willst, musst du erst einmal dich selbst verändern."
Ist doch ganz einfach, wie sagte Erich Kästner so schön:,, Es gibt nichts gutes, außer man tut es."
Schönen Sonntag und freundliche Grüße
Heinrich Dreier


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Jedes Problem hat seine Lösung schon in sich.
Alles negative ist positiv, weil ich aus dem Negativen das Positive erkenne.

HeinrichDreier
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BeitragVerfasst am: So Okt 26, 2003 10:17 pm


Zitat:
Höchste Ozonbelastung in Europa seit zehn Jahren

Paris (dpa/WEB.DE) - Die Rekordhitze hat im vergangenen Sommer in weiten Teilen Europas die höchste Ozonbelastung seit zehn Jahren verursacht.

Nach einer im Internet veröffentlichten Studie der EU traten die schwersten Belastungen durch das Reizgas im Südwesten Deutschlands, der Schweiz, Nord- und Mittelitalien sowie Zentralspanien auf.

Bei ihrem Treffen in Luxemburg wollen die EU- Umweltminister sich an diesem Montag unter anderem mit der Reduzierung von Ozon-bildenden Stoffen befassen.

Von den 31 Ländern, die in die Untersuchung einbezogen wurden, wiesen 23 an einem Tag oder mehreren Tagen Ozonbelastungen auf, die über dem kritischen Wert von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft lagen. Ozon-Werte in dieser Höhe über eine Dauer von mehr als einer Stunde gelten als besonders schädlich für Kinder und empfindliche Erwachsene. Der maximal gemessene Wert lag bei 417 Mikrogramm. Er wurde Anfang August im Mittelmeerbadeort Sausset-Les-Pins westlich von Marseille erreicht.

http://portale.web.de/Wissenschaft/Umwelt/

Zum Thema Ozonschicht auch Interessantes von folgender Homepage, auf der der niederländische Nobelpreisträger Paul Crutzen, Ozonloch-Forscher, zu Wort kommt:

http://science.orf.at/science/news/83445


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BeitragVerfasst am: Mo Okt 27, 2003 3:38 pm


Zitat:
Es wäre ziemlich verheerend, wenn der Meeresspiegel allgemein um einige Meter ansteigen würde. Sag goodbye, Hamburg
Aber ich denke, dafür reicht das gefrorene Wasser an den Polen nicht aus.


so wie ich das bis jetzt immer aus den Medien mitbekommen habe, reicht das Wasser, welches entstehen würde, wenn die Pole auftauen.
Das las sich bis jetzt immer so als würde ne ganze menge Land unter gehen.
Und für Hamburg wäre gar nicht mal so viel nötig ... wenn ich mir im Herbst immer so die Sturmflutwarnungen anschaue. Durch die Elb-Tide ist Hamburg dem Meeresspiegel ja doch recht "nah" obwohl es eigentlich ne ecke weg vom Meer ist.
Aber wie gesagt .. weiß es nicht genau, habe nur bis jetzt aus dem Medien den Eindruck bekommen, das ein großer Teil des Wasser der Erde in den gefrorenen Polkappen ist.

Namaste
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BeitragVerfasst am: Mo Okt 27, 2003 8:25 pm


sillyLilly hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Es wäre ziemlich verheerend, wenn der Meeresspiegel allgemein um einige Meter ansteigen würde. Sag goodbye, Hamburg
Aber ich denke, dafür reicht das gefrorene Wasser an den Polen nicht aus.


so wie ich das bis jetzt immer aus den Medien mitbekommen habe, reicht das Wasser, welches entstehen würde, wenn die Pole auftauen.
Das las sich bis jetzt immer so als würde ne ganze menge Land unter gehen.
Und für Hamburg wäre gar nicht mal so viel nötig ... wenn ich mir im Herbst immer so die Sturmflutwarnungen anschaue. Durch die Elb-Tide ist Hamburg dem Meeresspiegel ja doch recht "nah" obwohl es eigentlich ne ecke weg vom Meer ist.
Aber wie gesagt .. weiß es nicht genau, habe nur bis jetzt aus dem Medien den Eindruck bekommen, das ein großer Teil des Wasser der Erde in den gefrorenen Polkappen ist.

Namaste
Lilly


Allerdings muss man ja immer bedenken, dass es sowieso nur relevant ist, was mit dem Südpol passiert. Da der Nordpol eine auf dem Wasser schwimmende Eisdecke ist, würde sich der Ozeanpegel ja nicht verändern, wenn er schmölze!
(Ihr wisst, die Sache mit den Eiswürfeln im Wasserglas ... Wink)
Hinzu kommt auch noch folgende Theorie verschiedener Klimaforscher: Falls die Erdtemperatur sich tatsächlich erwärmen sollte, würde tatsächlich mehr Wasser aus den Ozeanen in die Atmosphäre verdunsten. Dieses wandert als Wasserdampf (=Wolken) wieder zu den Polen und kommt dort als - Schnee, resp. Eis herunter. Voíla, alles in bester Ordnung, die Schneedecke wird sogar dicker!
(Scheiße, ich weiß mal wieder nicht, woher ich das habe, aber auf irgendjemandes Mist muss das ja gewachsen sein... Very Happy)


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petrosilius_zwackelmann
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BeitragVerfasst am: Mo Okt 27, 2003 9:29 pm


Um ein wenig Aufklärung zu bringen: die "Kartoffel" von der Trasher und Zwackelmann erzählt haben, nennt sich im Fachjargon "Geoid". Unter diesem Stichwort findet ihr auch 100%ig etwas im Internet. Tatsächlich hängt diese Form mit dem Schwerefeld der Erde zusammen, dass durch die Gravitation entsteht. Generell wird die Erde als Ellipsoid angesehen, das heißt eine Kugel, die Oben und unten abgeflacht ist (durch die Rotation), allerdings ergaben sich dadurch immer unterschiedlich Erdumfänge etc. Die Russen beispielsweise haben irgendwo in Sibirien meinetwegen eine bestimmte Strecke gemessen und auf die ganze Welt hochgerechnet, während die Amerikaner irgendwo quer durch Nevada gemessen haben. Da jeder eine andere "Beule" des Geoids abgemessen und hochgerechnet hat, ergeben sich somit auch minimal abweichende Werte der Erdvermessung. Das Geoid wäre folglich die einzig richtige Form, die zu berechnen aber schier unmöglich ist...

Ich gebe jetzt hier keine Quellen an, denn wie schon gesagt, mit diesem Stichwort findet ihr massig Stoff in den Suchmaschinen.
Und wissen weiß ich das, weil ich Kartograph bin

Cool

Carpe Noctem


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BeitragVerfasst am: Mo Okt 27, 2003 9:41 pm


sillyLilly hat folgendes geschrieben:
Aber wie gesagt .. weiß es nicht genau, habe nur bis jetzt aus dem Medien den Eindruck bekommen, das ein großer Teil des Wasser der Erde in den gefrorenen Polkappen ist.


Nein, ein Grossteil der Süsswasserreserven ist in den Polkappen. Hier ein paar Zahlen zum Wasservorkommen der Erde:

Salzwasser: 97%
Süsswasser: 3%

Süsswasser:

Polkappen: 63-73%

Gletscher: 0,5%
Seen + Flüsse: 0,3%
Grundwasser: 10%
Atmosphäre: 0,03%

Quelle: F.Franks, Water - a comprehensive Treatise, Volume 1, Plenum Press, New York 1972


petrosilius_zwackelmann hat folgendes geschrieben:

Allerdings muss man ja immer bedenken, dass es sowieso nur relevant ist, was mit dem Südpol passiert. Da der Nordpol eine auf dem Wasser schwimmende Eisdecke ist, würde sich der Ozeanpegel ja nicht verändern, wenn er schmölze!
(Ihr wisst, die Sache mit den Eiswürfeln im Wasserglas ... Wink)


Öhem. Ohne Deine Grundaussage hinterfragen zu wollen, warum würde sich der Ozeanpegel nicht ändern, wenn das Eis am Nordpol schmilzt? Also, wenn ich meinen Kühlschrank abtaue, ist das Eis wech und auf dem Boden eine Pfütze. Wo soll das Eis denn hin? Shocked
Was hat es mit diesem ominösen Eiswürfelversuch auf sich?

@Kraehenschwinge: herzlich Willkommen in der Runde, Kartograph! Wink


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BeitragVerfasst am: Mo Okt 27, 2003 10:17 pm


Zitat:
(Ihr wisst, die Sache mit den Eiswürfeln im Wasserglas ... )


Wenn die Eiswürfel im Wasser sind ... und nicht über die Oberfläche hinausragen ... dann würde das Volumen, das das Wasser einnimmt, dasselbe bleiben, wenn die Eiswürfel schmelzen.

Ich nehme aber an, das ein Teil des Eises vom Nordpol über der Wasseroberfläche ist.

Namaste
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BeitragVerfasst am: Mo Okt 27, 2003 10:27 pm


sillyLilly hat folgendes geschrieben:
Zitat:
(Ihr wisst, die Sache mit den Eiswürfeln im Wasserglas ... )


Wenn die Eiswürfel im Wasser sind ... und nicht über die Oberfläche hinausragen ... dann würde das Volumen, das das Wasser einnimmt, dasselbe bleiben, wenn die Eiswürfel schmelzen.

Ich nehme aber an, das ein Teil des Eises vom Nordpol über der Wasseroberfläche ist.

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Hm. Aber das Eis am Nordpol überragt doch die Oberfläche, oder? Durch den Zusammenbruch der kristallinen Eisstruktur nimmt es vielleicht weniger Volumen ein, aber der Pegel steigt trotzdem an.


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BeitragVerfasst am: Mo Okt 27, 2003 10:36 pm


Zitat:
Hm. Aber das Eis am Nordpol überragt doch die Oberfläche, oder? Durch den Zusammenbruch der kristallinen Eisstruktur nimmt es vielleicht weniger Volumen ein, aber der Pegel steigt trotzdem an.


Ich gehe auch davon aus, das der Pegel ansteigt.
Der Versuch mit den Eisürfeln paßt mE nicht so ganz ... weil das Eis im Gegensatz zu Eisürfeln im Glas ... die Wasseroberfläche überragt.

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BeitragVerfasst am: Mo Okt 27, 2003 10:41 pm


Sorry, Lilly, wenn ich hier so ein bisschen rumnerve, aber Petrosilius ist gerade nich' da:

wenn ich mir x-beliebige Eiswürfel in mein Glas Wasser (genau 0,3 Liter) tue, dann ist die Marke nach Schmelzen der Würfel nicht gestiegen? Eiswürfel ragen doch aus zum Teil über die Oberfläche?

Ich glaube, es wäre noch was anderes, wenn Ihr Eiswürfel in Euren Scotch zufügen würdet, weil die Teilchenzwischenräume der verschiedenen Flüssigkeiten unterschiedlich sind.


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BeitragVerfasst am: Mo Okt 27, 2003 10:50 pm


*Hüstel* Moment!

Wenn man 100 g Eiswürfel in ein Glas tut, dann verdrängen die 100g Wasser, um zu schwimmen. Egal, ob da was oben rausguckt oder nicht.
Und wenn das Eis schmilzt, dann nimmt das Wasser wieder nur das Volumen von 100g Wasser ein.


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BeitragVerfasst am: Mo Okt 27, 2003 10:54 pm


Glaube ich auch nicht unbedingt, denn Wasser "bläht" sich doch durch seine Kristallstruktur auf und nimmt mehr Raum ein als in seinem flüssigen Aggregatzustand, wo die Wasserstoffbrücken chaotisch und zufällig gebildet werden.


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BeitragVerfasst am: Mo Okt 27, 2003 10:55 pm


nö nervst nicht rum Very Happy

ich kann mir das auch nur zusammenreimen *g* Schulzeit ist schon ne Ecke her
mir geistern noch die Begriffe ... Volumen, Dichte, Masse, Wasserverdrängung durch den kopf*grübel*
meinst du bei scotch ist das anders ... das sich der Pegel da anders verhalten würde?
Ich glaube das mit der kristallinen Struktur war ganz richtig.
Dadurch verdrängt ein eiswürfel mehr Wasser ... nehme ich einfach mal so an ...... als die Menge Wasser aus der er gefroren ist. Deswegen müßte bei dem Versuch der Wasserpegel gleichbleiben.
Aber ich glaube das am nordpol ne ganze Menge mehr gefrorenes Wasser, über der Oberfläche ist. Außerdem kann es auch sein, daß die Wassertemperaturen etwas mitspielen. Kann mich aber auch irren.

*nachdenk*

Namaste
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