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LSD - Schmieröl fürs Hirn?
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sillyLilly
Inventar


Anm.Dat: Sep 14, 2002
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BeitragVerfasst am: So Okt 12, 2003 1:28 pm    Titel:

Zuletzt bearbeitet von sillyLilly am So Okt 12, 2003 1:30 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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Zitat:
ich glaube kaum ob sich die sucht darum schert, od DU körperliche oder seelische für schwerwiegender hältst. fakt ist, körperliche abhängigkeit birgt das potenzial mich umzubringen, wird der stoff radikal abgesetzt, (klar kommt es auf den stoff und das konsumverhalten an) psychische abhängigkeit bringt dagegen keine bis leichte entzugserscheinungen bei absetzen des stoffes. (schlafstörungen, nervosität, reizbarkeit etc etc)


körperliche Abhängigkeit /psychische Abhängigkeit
Bei der körperlichen Abhängigkeit sind zwar die Auswirkungen unangenehm .... bis zu qualvoll.
Ich habe selber schon mehrfach Heroinabhängige bei einem körperlichen Entzug erlebt.
Der körperliche Entzug ist vergleichbar mit einer richtig heftigen, schweren Grippe .... bei der man denkt, man würde sterben.
Nur das der Süchtige die ganze Zeit weiß, daß er sich sofort besser fühlen würde, wenn er etwas zu sich nimmt.

Das Gefährlichste ist auch bei Opiaten nicht die körperliche Abhängigkeit. Die ist nach einigen Tagen durch und ist nur vordergründig der Grund, warum die Droge konsumiert wird.
Die Gedanken oder das Gefühl... daß das Leben mit Drogen irgendwie besser ist, als ohne Drogen.
DAS ist das Gefährliche an Drogen.

Namaste
Lilly


_________________
Gefühle die mich lebend machen
Gedanken die es ordnen wollen
Geist der dies umfaßt

minister
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BeitragVerfasst am: So Okt 12, 2003 1:28 pm    Titel:

Zuletzt bearbeitet von minister am Mi Okt 15, 2003 4:36 am, insgesamt einmal bearbeitet
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minister
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Anm.Dat: Aug 22, 2003
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BeitragVerfasst am: So Okt 12, 2003 1:34 pm    Titel:

Zuletzt bearbeitet von minister am Mi Okt 15, 2003 4:37 am, insgesamt einmal bearbeitet
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sillyLilly
Inventar


Anm.Dat: Sep 14, 2002
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BeitragVerfasst am: So Okt 12, 2003 2:16 pm    Titel: Antworten mit Zitat


"Irgendwie" habe ich bewußt geschrieben. Da sich hinter diesem "Irgendwie" ... so vielfältige und individuelle Gedanken, Gefühle, Programme befinden können, daß die Erklärung den wesentlichen Inhalt dessen, was ich sagen wollte, total überlagert hätte. Rolling Eyes

Namaste
Lilly


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minister
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Anm.Dat: Aug 22, 2003
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BeitragVerfasst am: So Okt 12, 2003 3:37 pm    Titel:

Zuletzt bearbeitet von minister am Mi Okt 15, 2003 4:40 am, insgesamt einmal bearbeitet
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Shiva2012
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BeitragVerfasst am: So Okt 12, 2003 3:41 pm    Titel: Antworten mit Zitat


minister hat folgendes geschrieben:
So in etwa müsste man sich dann unsere Wahrnehmungen unter LSD- Einfluss vorstellen.

Leider komplett daneben. Ich weiss nicht aus welchen Büchern du das hast.
(Von diesem Standpunkt aus würde ich dir vom Gebrauch von LSD dringend abraten. Wink )

Es gibt Zustände unter Drogeneinfluss, die übertreffen die geistige Klarheit des Alltagsbewusstsein um ein Vielfaches. Statt Chaos entsteht ein geistiges Abbild der Wirklichkeit, in dem die Alltagswirklickeit (inklusive Persönlichkeit, Persönlichkeitsgeschichte, Objektdefinitionen und -konstrukte ) als kleines Teilsystem enthalten sind. Aus dieser Übersicht (Rolle des Beobachters / Geist ) lassen sich bewusst leichter Problemlösungen finden. Meist geschieht das aber durch einen autonomen Transformationsprozess über dessen Weisheit ich immer wieder bei Workshops und psychedelischen Ritualen staune. Hierbei ist die Katharsis (das ausagierende Erleben des verdrängten/unbewussten Inhalts in maximaler Intensität) wichtiger ist als das theoretische Durchdringen und Einordnen der Erfahrungsabläufe.

Zugegeben sind die ersten Erfahrungen, ob in drogeninduzierter Trance oder mit anderen Methoden, chaotischer als Folgeerfahrungen, da der Blick durch Traumata, Konditionierungen und internalisierter Bewusstseinskonstrukte getrübt ist, und auf dem Weg der Klärung notwendigerweise intensiviert wird.

Halluzinationen ist leider ein stark wertender Begriff mit negativer Konnotation, der das wichtigste - die Bedeutung - ausklammert. Erfahrungsberichte und eine Topografie des Unbewussten (Grof) kann man nachlesen. Es sind nicht immer objektive ( von unterschiedlichen Personen wahrnehmbare ) Wirklichkeiten, ich würde es eher als Dramatisierung (psychonautisches Holodeck) beschreiben, in der ein Konflikt/eine Erkenntnis in eine Erfahrungsepisode verpackt und erfahrbar/integrierbar wird.


LocoLupo
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BeitragVerfasst am: So Okt 12, 2003 3:53 pm    Titel: Antworten mit Zitat


@shiva2012
Leary?... Smile Wink

Machst du ein Studium in die Richtung oder merkst du dir einfach viel von dem was du liest?


Shiva2012
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BeitragVerfasst am: So Okt 12, 2003 4:14 pm    Titel: Antworten mit Zitat


13 Laughing Semester, kurz vor Diplom (fast alle Scheine) rechtzeitiger Absprung.
Schon vor dem Psychologiestudium Schwerpunkt auf Transpersonaler Psychologie, dann aber gemerkt, das an der UNI keine Experten für diese Bereiche sind.
Manches kann ich mir merken - beschäftige mich ja schon einige Zeit damit - vieles muss ich nachlesen (Material z.B. Journal of Transpersonal Psychology) habe ich reichlich.
Daneben eigene Erfahrungen, Austausch, Workshops und Vorträge :

Wink


Lt.Stoned
Inventar


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BeitragVerfasst am: So Okt 12, 2003 4:35 pm    Titel: Antworten mit Zitat


Zitat:
Drogenkonsum an sich kann sehr wohl der Grund für (sich daraus entwickelnde und von diesen erzeugte) Psychosen


ausgeschlossen hab ich das auch nicht, sorry wenn es sich so anhörte. was ich meinte war, dass es häufig "nur" der auslöser ist.




Zitat:
Das Gefährlichste ist auch bei Opiaten nicht die körperliche Abhängigkeit. Die ist nach einigen Tagen durch und ist nur vordergründig der Grund, warum die Droge konsumiert wird.
Die Gedanken oder das Gefühl... daß das Leben mit Drogen irgendwie besser ist, als ohne Drogen.
DAS ist das Gefährliche an Drogen.


das woltle ich auch keineswegs bestreiten. ich wollte nur die aussage körperliche abhängigkeit sei nicht so gefährlich wie psychische relativieren.
ein beispiel (jaja, wieder das alte kiffergelaber Laughing ):
alkohol-entzug kann unter umständen tödlich sein. (körperliche sucht)
bei einem stoff wie zb cannabis (ich will KEINE alk vs thc diskussion lostreten!) bei dem nur eine psychische abhängigkeit vorkommt, sind die entzugserscheinungen zu vernachlässigen.
wobei derjenige der auf gras hängengeblieben is genauso hinter seinem weed hersein mag wie der alki hinter seinem korn, wie gesagt, ich möchte nicht behaupten dass psychische abhänngigkeit lächerlich wäre. nur wenn man beide (den alki und den menschen mit einer rein psychischen sucht wie von zb cannabis, lsd (wie gesagt schon schwer danach süchtig zu werden Wink )) plötzlich einer radikal entziehung aussetzt sieht man den gravierenden unterschied.

ich würde nicht das gefühl haben das meine knochen von stumpfen sägen zersägt, meine eingeweide bei lebendigem leibe zerfleischt werden, wenn ich aufhörte zu kiffen. schlaflosigkeit etc, reizbarkeit, schlechte laune wären die folgen.

eine nette beschreibung der symptome einer entziehung bei einer körperlichen sucht lassen sich zb auch in dem buch trainspotting finden Arrow das buch was es verdient mehr exemplare zu verkaufen als die bibel Wink


so, hoffe diesmal wars klar genug


dimbo
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BeitragVerfasst am: So Okt 12, 2003 6:02 pm    Titel: Antworten mit Zitat


@ Shiva: Sind das du und der Entdecker von LSD, Albert Hoffman?!? Shocked *wow* Wie alt ist der Mann jetzt? Müsste auf die hundert zu gehen, oder? Ist der etwa Immortalist? Jetzt noch ein Bild von dir neben Wilson und ich krieg ne Gänsehaut... Laughing

Ansonsten tausend Dank für die extrem präzise formulierten Posts - ich kann dem nur zustimmen!


minister
*gesperrt*
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BeitragVerfasst am: Mo Okt 13, 2003 12:17 am    Titel:

Zuletzt bearbeitet von minister am Mi Okt 15, 2003 12:45 am, insgesamt einmal bearbeitet
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Shiva2012
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BeitragVerfasst am: Mo Okt 13, 2003 3:59 am    Titel: Antworten mit Zitat


@minister
das mit dem chaotischen Durcheinander hatte ich wirklich falsch gelesen - sorry deswegen.
Sicher gibt es Träume, die auf diese Weise entstehen. Es gibt aber auch richtungsweisende Träume, deren Inhalt auf der Weisheit einer höheren inneren Instanz beruht, sozusagen Kommunikation im inneren Netzwerk (ok, anderes Thema).
Das gleiche gilt bei psychedelischen Erfahrungen : Wenn das Ego es nicht auf Biegen und Brechen verhindert, läßt sich diese Instanz bei diesen wichtigen Wendepunkten das Ruder nicht aus der Hand nehmen.
Der Regisseur verfügt über eine Weisheit die der Normalbewusste gerade mal nachvollziehen kann. Das kann ein Einblick in vergangene Inkarnationen sein, das kann das Erleben eines Tierbewusstseins mit all den Artenspezifischen Informationen, die man sich dann durch Biologen bestätigen lassen kann, oder eine detaillierte Reise in den eigenen Körper sein.
Meist sind für dieses Schauspiel Informationen notwendig, die nicht der eigenen Biografie entspringen (können), wie z.B. als ein Teilnehmer eines Grofschen Workshops anfing in einer alten, inzwischen ausgestorbenen Sprache zu sprechen, und "zufällig" ein Sprachwissenschaftler teilnahm, der mit den Worten etwas anfangen und übersetzen konnte.

Der Ratschlag war zur einen Hälfte spassig provokativ gemeint (hat ja auch funktioniert), zum anderen zeigte sich in deinem Posting eine Abneigung (Furcht?) Grenzen/Barrieren zu erweitern - nicht einmal temporär. Ein Vertrauen in in die seelische Führung konnte ich nicht rauslesen. Kontrolle mal fallen zu lassen, kann eben sehr heilsam sein, wenn sich das Ego mal wieder im Kreis dreht. Dieses berechtigte und immer wieder bestätigte Vertrauen bei anderen zerstören zu wollen, entspringt vielleicht einer edlen Motivation, ist auf der anderen Seite die Ursache für viele Ungünstig verlaufende Trips.


minister hat folgendes geschrieben:
Das klingt mir entweder sehr nach verantwortungsloser Verherrlichung

Freut mich, das du meine Erfahrung herrlich findest, mir geht es ähnlich.
Ausgeschmückt und übertrieben (verherrlicht) habe ich sie trotzdem nicht.
Mir geht es um eine sachliche Erforschung dieses Potentials, dazu muss auch mal Klartext geschrieben werden.
Nicht jeder Trip hat diese Übersicht (habe ich ja erläutert), oft ist eine Bewusstseinsreduktion auf bestimmte Wahrnehmungsbereiché und -inhalte notwendig.

Zitat:
, nur kommen sie in ungeordnetem sinnlosen verknüpften Zusammenhang zum Vorschein, welche sich auf Informationen aus der zB Vergangenheit berufen, doch als diese nicht erkennbar sind, da sie ihre Form und System verloren haben und nun als unverständliches (daher auch oft grotesk, komisch, zusammenhanglos oder fremdartig und sinnlos erscheinend), ordnungsloses Durcheinander vorhanden sind.

ich glaube darauf bezog sich mein komplett daneben, hätte mir sonst jedes Wort einzelnd vornehmen müssen. Kann ja sein, das mache Leute einen Trip mal so empfinden - wenn Set und Setting stimmen eigentlich nicht - ist mir auf jedenfall noch nicht zu Ohen gekommen.
Je besser Vor- und Nachbereitung desto sinnvoll verknüpfter, stimmig, ernsthaft, zusammenhängend, vertraut (oft wie ein Erinnern) und in gefügter höherer Ordnung erscheinen die Erfahrungen.


@dimbo
Zitat:
@ Shiva: Sind das du und der Entdecker von LSD, Albert Hoffman?!? *wow* Wie alt ist der Mann jetzt? Müsste auf die hundert zu gehen, oder? Ist der etwa Immortalist? Jetzt noch ein Bild von dir neben Wilson und ich krieg ne Gänsehaut...

Dachte, wenn ich schon jemanden treffe, der mir soviele Erfahrungen ermöglicht hat, muss wenigstens ein Foto-Souvenir sein. Am 11.01.04 wird er 98, wenn er sich bis dahin nicht umgebracht hat, weil er von dem ganzen LSD so doof geworden ist. Laughing
Wilson kann ich leider nicht anbieten, mit einer Buchwidmung von Grof ist meine Souvenirsammlung schon komplett.


HeinrichDreier
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BeitragVerfasst am: Mo Okt 13, 2003 4:47 am    Titel: Re: LSD - Schmieröl fürs Hirn? Antworten mit Zitat


THG hat folgendes geschrieben:
mahlzeit,

ich hab mir vorhin mal gedanken gemacht,
ob LSD nicht vielleicht mehr potential aus unserem
hirn holen könnte.

es ist ja bekannt, das wir nur 10% (?) unserer hirnfähigkeit
auch tatsächlich nutzen. sie anderen 90% sind dann wahrscheinlich für
bereiche, die wir in unsren "normalen" leben nie erfahren.
beim gebrauch von LSD werden, ich nenns mal "nicht-wirklich-gewohnte"
gefühls-u. visuelle erfahrungen hervorgerufen. (zumindest was berichtet wird)...Wink

und wenn das alter käse ist, dann sagts mir
Wink


Das mit dem LSD ist keine gute Lösung, da kannste mal locker in die falsche Richtung laufen. Aber es gibt andere Möglichkeiten, seine Gehirnleistung zu steigern, ganz ohne Drogen, oder sonstige Abhängigkeiten
Alles was einen Menschen abhängig machen kann, da sollte man sehr sehr vorsichtig sein.
Doch Jeder hat ja sein Leben in seinen Händen, und so kann ja jeder machen was er für richtig hält.
MfG
Heinrich


_________________
Jedes Problem hat seine Lösung schon in sich.
Alles negative ist positiv, weil ich aus dem Negativen das Positive erkenne.

minister
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BeitragVerfasst am: Mo Okt 13, 2003 9:52 am    Titel:

Zuletzt bearbeitet von minister am Mi Okt 15, 2003 4:42 am, insgesamt einmal bearbeitet
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dimbo
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BeitragVerfasst am: Mo Okt 13, 2003 2:28 pm    Titel: Antworten mit Zitat


Wie sagt Hagbart so schön?

Kommunikation ist nur unter gleichen möglich.

Ich empfinde als Problem bezüglich des Dialogs zwischen Shiva und minister, dass mir nicht klar ist, auf welchen Informationen ministers Meinung beruht. Shiva gibt Quellen an, nennt Bücher, Autoren, Namen.

Ist das was du schreibst, minister, auch Ergebnis der Auseinandersetzung mit Informationen über die Droge? Bei Shiva sehe ich ne Menge Tips, die gleichzeitg erklären, wie er zu seiner Meinung gekommen ist: Albert Hoffman - "LSD - Mein Sorgenkind", die Regeln von Set & Setting oder die Bücher von Stan Grof.

Woher hast du nun deine Überzeugungen, wenn es nicht zu intim ist, zu fragen, minister? Sind es eigene Erfahrungen, Bücher, wissenschaftliche Studien, oder in welchem Zusammenhang bist du diesem Themengebiet begegnet?

Vielleicht sind diese Fragen ja auch völlig unerheblich für die Debatte; mir erschien es jedoch so, als sei es deshalb schwer eure Meinungen miteinander in Verbindung zu bringen, da ihr euch auf argumentativ unterschiedlichen Ebenen (bzw. mit unterschiedlich viel Distanz zum besprochenen Thema) bewegt.

Und bitte diese Sätze nicht als "Wer keine Drogen genommen hat, soll den Mund halten" misverstehen. Sollte es so angekommen sein, bin ich leider völlig falsch verstanden worden und bitte darum, den Post mit dem Wissen, dass dies nicht meine Absicht war, im Hinterkopf, noch einmal zu lesen.

Der "gelebte spirituelle Weg" des einen, ist für den anderen nur eine (unter Umständen sogar völlig bizarr erscheinende) Theorie. Imho ist ebensoviel Respekt gegenüber diesem Thema geboten, wie gegenüber religiösen Ansichten. Aber diesen letzten Absatz nur am Rande und ohne Bezug zu Shiva2012 und minister.


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