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	<title>Ask1.org Blog &#187; Wirtschaft</title>
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	<description>Zeitgeschehen, Lifestyle und alles andere</description>
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		<title>Auch die Armutsgef&#228;hrdung sollte differenziert gesehen werden &#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 16:57:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simple Man</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man h&#246;rt es jetzt schon wieder, das laute Schlagen und Klappern, das die Sozialverb&#228;nde angesichts der  Armutsgef&#228;hrdungsquoten von sich geben werden. &#220;bel nehmen kann man es ihnen nicht, schlie&#223;lich geh&#246;rt das zum Handwerk dazu, um im Gespr&#228;ch zu bleiben und die Aufgaben eines Sozialverbandes zu erf&#252;llen – auch wenn Zyniker schon von einer Art Sozialindustrie [...]


No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man h&#246;rt es jetzt schon wieder, das laute Schlagen und Klappern, das die Sozialverb&#228;nde angesichts der  <a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2010/08/PD10__300__221.psml" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2010/08/PD10_300_221.psml?referer=');">Armutsgef&#228;hrdungsquoten</a> von sich geben werden. &#220;bel nehmen kann man es ihnen nicht, schlie&#223;lich geh&#246;rt das zum Handwerk dazu, um im Gespr&#228;ch zu bleiben und die Aufgaben eines Sozialverbandes zu erf&#252;llen – auch wenn Zyniker schon von einer Art Sozialindustrie sprechen.<span id="more-534"></span></p>
<p>Als neutraler Betrachter sollte man den Armutsbericht aber differenzierter sehen. Ja, es ist wahr, dass nach EU-Definition – gem&#228;&#223; der arm ist, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Bev&#246;lkerung zum Leben zur Verf&#252;gung hat – 14,6 Prozent der Menschen in Deutschland von Armut bedroht sind. F&#252;r ein wohlhabendes Land wie das unsere ein trauriger Wert. Wahr ist aber auch, dass der Blick auf die Details ein anderes Bild offenbart, als die amtliche Darstellung. Denn laut der ist die Armutsschwelle bei einer Familie mit zwei Kindern bei 1.683 Euro zu verorten, also einem Wert, der den meisten Hartz-IV-Familien zur Verf&#252;gung steht. Der Schritt zur Forderung nach h&#246;heren Regels&#228;tzen ist da nicht weit. Aber ist denn der vergleichbare Arbeitnehmer, der f&#252;r seine T&#228;tigkeit beispielsweise 200 Euro mehr bekommt, wohlhabender? Wohl kaum …</p>
<p>Und dies ist nur ein Beispielfall von vielen im zahlenlastigen Bericht des Statistischen Bundesamtes, der zumindest einer Definition bed&#252;rfte. Man schaue sich weiter den Bereich der Rentner an: die f&#252;r die Bezugsh&#246;he entscheidende Erwerbsbiographie wird ausgeblendet. Wenn nicht ausreichend eingezahlt wurde, kann auch nicht ausreichend zur&#252;ckkommen. Will man das &#228;ndern, muss auch das Rentensystem ge&#228;ndert werden. Nur sollte man sich dann auch vor Augen f&#252;hren, dass noch keine deutsche Rentnergeneration so viel f&#252;r ihre Enkel zur&#252;ckgelegt und so h&#228;ufig gereist ist, wie es die aktuelle tut.</p>
<p>Nat&#252;rlich gibt es echte Not in Deutschland. Dies zu leugnen w&#228;re ebenso absurd, wie den Trend zu verkennen, dass sich eine Art Persistenzarmut ergibt, aus der sich die Betroffenen nicht mehr allein herausziehen k&#246;nnen. Dennoch kriecht auch nicht das nackte Elend aus allen Poren dieses Landes, wie es die Sozialverb&#228;nde kolportieren. Daher ist es wichtig, dass die Politik die Balance zwischen deren Forderungen und dem &#246;konomisch sinnvollem – und machbarem – h&#228;lt.</p>


<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Pinkwarts und R&#252;ttgers Spiegelfechtereien im Hotel</title>
		<link>http://www.ask1.org/blog/2010/02/02/pinkwarts-und-ruettgers-spiegelfechtereien-im-hotel/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 20:32:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simple Man</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Mehrwertsteuersenkung]]></category>
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		<category><![CDATA[Wachstumsbeschleunigungsgesetz]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Herren Pinkwart und R&#252;ttgers, beide Politiker in NRW, ersterer bei der FDP, letzterer bei der CDU, wollen die gek&#252;rzte Mehrwertsteuer f&#252;r Hotels jetzt wieder abschaffen. Die Begr&#252;ndung klingt plausibel: die Trennung zwischen &#220;bernachtung und z.B. dem Fr&#252;hst&#252;ck k&#246;nnte einen b&#252;rokratischen Wust nach sich ziehen, der selbst f&#252;r deutsche Verh&#228;ltnisse nervt&#246;tend w&#228;re. Allein – ich [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Herren Pinkwart und R&#252;ttgers, beide Politiker in NRW, ersterer bei der FDP, letzterer bei der CDU, wollen die gek&#252;rzte Mehrwertsteuer f&#252;r Hotels jetzt wieder abschaffen. Die Begr&#252;ndung klingt plausibel: die Trennung zwischen &#220;bernachtung und z.B. dem Fr&#252;hst&#252;ck k&#246;nnte einen b&#252;rokratischen Wust nach sich ziehen, der selbst f&#252;r deutsche Verh&#228;ltnisse nervt&#246;tend w&#228;re. Allein – ich glaube den Herren Pinkwart und R&#252;ttgers nicht, dass das der Grund f&#252;r ihre Ablehnung sein soll. Denn den verminderten Satz gibt es ja erst seit 4 Wochen, daher ist eine Beurteilung noch gar nicht m&#246;glich. Es sei denn, man h&#228;tte es schon vorher gewusst. Und ja, das k&#246;nnte man vermuten, denn Kritiker haben schon im Vorfeld darauf hingewiesen, dass hier ein b&#252;rokratisches Monster entstehen k&#246;nnte.</p>
<p><span id="more-526"></span>Viel wahrscheinlicher ist es, dass CDU und FDP in Nordrhein-Westfalen Angst davor haben, dass sie f&#252;r die ausgesprochen unbeliebte und sinnlose MwSt.-Senkung von den W&#228;hlern im Mai abgewatscht werden. Daher entzieht man sich lieber der eigenen Verantwortung, denn mitgetragen hat man die Entscheidung ja. Und die Gr&#252;nen haben Recht: die Drohung, notfalls &#252;ber den Bundesrat zu gehen, ist infantil – es w&#252;rde gen&#252;gen, dem entsprechenden Antrag der Opposition zur &#196;nderung des Wachstumsbeschleunigungsgesetztes zuzustimmen.</p>
<p>Dazu wird es aber nicht allzu schnell kommen. Wahrscheinlicher ist es, dass sich NRW und Berlin bis Mai gegenseitig die B&#228;lle zuspielen und die Schein-Kontrahenten das Thema bis dahin immer mal wieder hoch kochen. K&#246;nnte ja Stimmen f&#252;r die Landtagswahl bringen. Es kann aber auch sein, dass es am 9. Mai einen Weckruf f&#252;r Berlin gibt – wobei es dann aber zu sp&#228;t w&#228;re. So oder so: es bleibt ein Trauerspiel.</p>


<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Stromausf&#228;lle in NRW &#8211; RWE waren Sicherheitsm&#228;ngel bekannt</title>
		<link>http://www.ask1.org/blog/2005/12/04/stromausfalle-in-nrw-rwe-waren-sicherheitsmangel-bekannt/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2005 12:57:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>samhain</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Es mehren sich die Vorw&#252;rfe gegen den Energiekonzern RWE, das die Stromausf&#228;lle in NRW durch reihenweise umgeknickte Masten hausgemacht sind. Laut firmeninternen Papieren, auf die sich der Spiegel in einem Artikel zum Thema beruft, ist der Konzernriese seit Jahren &#252;ber Sicherheitsm&#228;ngel im Hochspannungsnetz informiert gewesen.
So war bekannt, das:
rund 60 Prozent aller Hochspannungsmasten im RWE-Versorgungsgebiet einen [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Es mehren sich die Vorw&#252;rfe gegen den Energiekonzern RWE, das die Stromausf&#228;lle in NRW durch reihenweise umgeknickte Masten hausgemacht sind. Laut firmeninternen Papieren, auf die sich der <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,388269,00.html" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.spiegel.de/spiegel/0_1518_388269_00.html?referer=');">Spiegel</a> in einem Artikel zum Thema beruft, ist der Konzernriese seit Jahren &#252;ber Sicherheitsm&#228;ngel im Hochspannungsnetz informiert gewesen.<br />
<span id="more-53"></span>So war bekannt, das:</p>
<p><i>rund 60 Prozent aller Hochspannungsmasten im RWE-Versorgungsgebiet einen schwerwiegenden Materialfehler aufweisen und m&#246;glicherweise akut einsturzgef&#228;hrdet sind;</p>
<p>viele Masten nicht einmal mehr 40 Prozent der normalen Zuglast standhalten, wobei die gesetzlich vorgeschriebene Norm deutlich unterschritten wird;</p>
<p>der erste Mann im Unternehmen seit Ende 2003 &#252;ber die Zust&#228;nde informiert ist: Konzernchef Harry Roels.</i> </p>
<p>Denn sie wissen was sie tun: Intern wurden sogenannte Worst-Case-Szenarien aufgestellt, wonach es bei extremen Wetterlagen aufgrund der Materialfehler zu &#8220;fl&#228;chenhaften Mastumbr&#252;chen kommen&#8221; k&#246;nne, wobei allein die Wiederherstellung des Netzes rund 350 Millionen Euro kosten w&#252;rde. Dar&#252;ber hinaus kalkulieren die RWE-Manager sogar &#8220;strafrechtliche Haftungsrisiken durch Personensch&#228;den&#8221; ein. Sprich, das Menschen durch umfallende Masten und Hochspannungsleitungen verletzt oder sogar get&#246;tet werden k&#246;nnten. So funktioniert das Business &#8211; f&#252;r Profite geht man schon mal &#252;ber Verletzte oder gar Leichen, obwohl es f&#252;r RWE mit seinen st&#228;ndig steigenden Gewinnen ein leichtes gewesen w&#228;re, das marode Netz z&#252;gig zu &#252;berholen.</p>
<p><i>Seit Jahren f&#228;hrt der Konzern durch st&#228;ndig steigende Strompreise immer neue Rekordgewinne ein. Allein 2004 strich das Essener Unternehmen einen Gewinn vor Steuern von rund 3,7 Milliarden Euro ein.</p>
<p>Warum also ordnete Roels nicht unmittelbar die Sanierung des Gesamtnetzes an? Warum gab der RWE-Chef keine Informationen an Beh&#246;rden und die &#214;ffentlichkeit &#252;ber den desolaten Zustand des Stromnetzes? An der H&#246;he der notwendigen Investitionen k&#246;nne es kaum gelegen haben, glauben Insider. Roels scheute wom&#246;glich eventuelle Kursverluste an den B&#246;rsen, die sich aus Meldungen &#252;ber ein Sicherheitsrisiko wohl fast unvermeidlich eingestellt h&#228;tten.</i> </p>
<p>Kursverluste an den B&#246;rsen, verschreckte Anleger? Da heiligt der Zweck die Mittel, da muss die Sicherheit der Bev&#246;lkerung zugunsten des falschen sch&#246;nen Scheins zur&#252;ckstehen- hauptsache die Rendite stimmt. </p>


<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
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