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	<title>Ask1.org Blog &#187; Umwelt</title>
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	<description>Zeitgeschehen, Lifestyle und alles andere</description>
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		<title>Die Erde zerst&#246;ren?</title>
		<link>http://www.ask1.org/blog/2009/03/26/wie-zerstoere-ich-die-erde/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 14:13:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Malakim</dc:creator>
				<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Weltgeschehen]]></category>
		<category><![CDATA[Erde Zerstören]]></category>
		<category><![CDATA[Fargo]]></category>
		<category><![CDATA[Flood]]></category>
		<category><![CDATA[Jahrhunderthochwasser. Destroy Earth]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Wir haben st&#228;ndig Angst wir w&#252;rden unsere Erde zerst&#246;ren. Die Klimakatastrophe kommt! Der Nordpol taut ab, Eisb&#228;ren haben schlechte Zeiten vor sich, die Schifffahrt gute, das Wetter &#228;ndert sich, nat&#252;rlich zum b&#246;sartigen, &#8230; herrje.
Aktuell s&#228;uft gerade Fargo in den USA ab. Regen, Regen, Regen und sehr viel Schnee gepaart mit heftigem Tauwetter f&#252;hrten zu [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify"><a href="http://www.ndsu.nodak.edu/fargoflood/" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.ndsu.nodak.edu/fargoflood/?referer=');"><img height="206" src="http://www.ndsu.nodak.edu/fargoflood/photos/1897_fl1.jpg" width="351" align="left" /></a> </p>
<p align="justify">Wir haben st&#228;ndig Angst wir w&#252;rden unsere Erde zerst&#246;ren. Die Klimakatastrophe kommt! Der Nordpol taut ab, Eisb&#228;ren haben schlechte Zeiten vor sich, die Schifffahrt gute, das Wetter &#228;ndert sich, nat&#252;rlich zum b&#246;sartigen, &#8230; herrje.</p>
<p align="justify">Aktuell <a href="http://www.ndsu.nodak.edu/fargoflood/" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.ndsu.nodak.edu/fargoflood/?referer=');">s&#228;uft gerade Fargo in den USA ab</a>. Regen, Regen, Regen und sehr viel Schnee gepaart mit heftigem Tauwetter f&#252;hrten zu einem Jahrhundertwasser.</p>
<p> <span id="more-302"></span>
<p align="justify">Kinder und alte Leute sollen die Stadt verlassen und eine vollst&#228;ndige Evakuierung liegt nicht mehr fern. Mu&#223; man sich an sowas gew&#246;hnen?</p>
<p align="justify">Sind das die Todeszuckungen unseres Planeten?</p>
<p align="justify">Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jahrhunderthochwasser" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Jahrhunderthochwasser?referer=');">Jahrhunderthochwasser</a> haben jedenfalls auch bei uns zu Hause gerade Konjunktur und Bilder von feuchten Kellern reissen kaum noch jemanden vom Fernsehhocker.</p>
<p align="justify">Ist es also wahr, zerst&#246;ren wir unseren Planeten?</p>
<p align="justify">Nein! Wir zerst&#246;ren uns und unser Leben, nicht den Planeten. Dazu bedarf es etwas mehr wie man hier sch&#246;n nachlesen kann: <a href="http://qntm.org/destroy" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/qntm.org/destroy?referer=');">How To Destroy Earth</a>. </p>
<p align="justify">Das l&#228;sst einen ja hoffen und ich frag mich t&#228;glich wie ich das meinen Kindern wohl nahe bringen soll?</p>
<ul>
<li>
<div align="justify"><a href="http://wordperv.com/2009/03/26/flooding-in-fargo/" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/wordperv.com/2009/03/26/flooding-in-fargo/?referer=');">Fargo Flood 2009 Pictures</a></div>
</li>
</ul>
<div class="wlWriterSmartContent" style="padding-right: 0px; display: inline; padding-left: 0px; padding-bottom: 0px; margin: 0px; padding-top: 0px">Technorati-Tags: <a href="http://technorati.com/tags/Fargo" rel="tag" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/technorati.com/tags/Fargo?referer=');">Fargo</a>,<a href="http://technorati.com/tags/Flood" rel="tag" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/technorati.com/tags/Flood?referer=');">Flood</a>,<a href="http://technorati.com/tags/Jahrhunderthochwasser.%20Destroy%20Earth" rel="tag" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/technorati.com/tags/Jahrhunderthochwasser._20Destroy_20Earth?referer=');">Jahrhunderthochwasser. Destroy Earth</a>,<a href="http://technorati.com/tags/Erde%20Zerst%c3%b6ren" rel="tag" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/technorati.com/tags/Erde_20Zerst_c3_b6ren?referer=');">Erde Zerst&#246;ren</a></div>
<p align="justify">


<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Mord innerhalb der eigenen Familie – Die Ausrottung der Menschaffen</title>
		<link>http://www.ask1.org/blog/2007/04/09/mord-innerhalb-der-eigenen-familie-%e2%80%93-die-ausrottung-der-menschaffen/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Apr 2007 15:25:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laokoon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Familie der Menschenaffen umfasst vier Gattungen: Orang-Utan, Gorilla, Schimpanse und Mensch. Nun droht eben dieser Mensch, der sich selbst als sapiens, „wissend“ tituliert hat, seine n&#228;chsten Verwandten, die er im Lauf der letzten 10.000 Jahre schon immer weiter in die entlegensten Gebiete der Welt zur&#252;ckgedr&#228;ngt hat, den Todessto&#223; zu versetzen. 
Schon lange stehen alle [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Familie der Menschenaffen umfasst vier Gattungen: Orang-Utan, Gorilla, Schimpanse und Mensch. Nun droht eben dieser Mensch, der sich selbst als <em>sapiens, „wissend“</em> tituliert hat, seine n&#228;chsten Verwandten, die er im Lauf der letzten 10.000 Jahre schon immer weiter in die entlegensten Gebiete der Welt zur&#252;ckgedr&#228;ngt hat, den Todessto&#223; zu versetzen. </p>
<p>Schon lange stehen alle Menschenaffen auf der <a href="http://www.iucnredlist.org/"  onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.iucnredlist.org/?referer=');">Roten Liste der bedrohten Tierarten</a> der  <a href="http://iucn.org/"  onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/iucn.org/?referer=');">IUCN</a> und werden nun wohl innerhalb der n&#228;chsten Jahre entg&#252;ltig aussterben. Im Folgenden werde ich vier der bekanntesten Arten, ihre Lebensr&#228;ume und ihre Zukunftsaussichten darlegen.<br />
<span id="more-147"></span><strong>Der Orang-Utan <em>(Pongo pygmaeus)</em></strong></p>
<p>Ehemals von S&#252;dchina bis nach Java verbreitet, kommt der Orang-Utan <em>(„Waldmensch“) </em>in freier Wildbahn heute nur noch auf den beiden indonesischen Inseln Borneo und Sumatra mit einer Gesamtpopulation von vielleicht noch 30.000 Exemplaren vor. Durch den Raubbau an der Natur ist seine Population in den letzten <strong>15 Jahren um 50% (!)</strong> zur&#252;ckgegangen. Schreitet diese Entwicklung weiter fort, was anzunehmen ist, wird der Orang-Utan wohl sp&#228;testens bis zum Jahr 2025 ausgestorben sein.<br />
Er wird 12,-1,5 m gro&#223; und wiegt je nach Exemplar und Geschlecht zwischen ca. 40 (Weibchen) und 90 (M&#228;nnchen) Kilogramm. Im &#246;kologischen System des indonesischen Regenwaldes nimmt er eine wichtige Schl&#252;sselposition ein, da er ma&#223;geblich zur Verbreitung von Samen beitr&#228;gt.<br />
Da der Orang-Utan die meiste Zeit seines Lebens auf den B&#228;umen verbringt und sich gr&#246;&#223;tenteils von Fr&#252;chten und anderen Pflanzenteilen ern&#228;hrt, wird er besonders durch den R&#252;ckgang der Sumpf- und Bergw&#228;lder bedroht. Zum einen treibt der illegale Raubbau an Edelh&#246;lzern die Menschen immer weiter auch in schwer zug&#228;ngliche Waldgebiete, in die sich die Orang-Utans bisher zur&#252;ckziehen konnten. Zum anderen sorgt die <strong><em>„klassische“</em> Brandrohdung zur Siedlungs- und Nutzraumerweiterung des Menschen </strong>f&#252;r eine zunehmende Zerst&#246;rung des Waldes.<br />
Gr&#246;&#223;tes Problem stellt jedoch die <strong>Ausweitung der Palm&#246;lindustrie </strong>dar. Der weltweite Bedarf von Palm&#246;l steigt stark an, vor allem zur Herstellung von Biodiesel, Lebensmitteln wie Margarine und nat&#252;rlich Kosmetika. Der Lebensraum des Orang-Utans wird so immer weiter eingeengt, verirrte Affen in Plantagen werden erschlagen oder gefangen und anschlie&#223;end verkauft.<br />
Was uns zu einem weiteren Problem f&#252;hrt: Seit Orang-Utans in den 1980ern vermehrt in Fernsehproduktionen auftraten, hat sich vor allem in Asien der Trend entwickelt, die emotionalen und anh&#228;nglichen Tiere als Haustiere zu halten.<br />
Wilderer schie&#223;en im Wald auf Orang-Utan-M&#252;tter, die so samt ihren Kindern aus den B&#228;umen fallen. Die Kleinen werden dann ihren sterbenden M&#252;ttern entrissen und auf regionalen M&#228;rkten f&#252;r umgerechnet 10-15 Euro an gr&#246;&#223;ere H&#228;ndler verkauft. Der Preis, den Orang-Utans auf dem <strong>internationalen Schwarzmarkt </strong>erzielen, liegt bei mehreren zehntausend Euro. Bei ihrem Endk&#228;ufer leben sie meist unter v&#246;llig unzumutbaren und artfremden Bedingungen und sterben meistens irgendwann an Depressionen. Jedoch &#252;berlebt von vier gefangenen Orang-Utan-Jungen nur eines den Transport und die H&#228;lterungsbedingungen der Zwischenh&#228;ndler, so dass insgesamt f&#252;nf Tiere f&#252;r ein lebendes Exemplar ihr Leben lassen m&#252;ssen. Aufgrund der &#228;u&#223;erst geringen Vermehrungsrate stellt der fl&#228;chendeckende Fang der Tiere eine wirkliche Bedrohung f&#252;r die ohnehin schon kleinen Populationen dar; weil die Kleinen aber bis zu acht Jahre bei ihren M&#252;ttern bleiben und diese immer nur jeweils ein Junges aufziehen, kann ein weibliches Tier kann in seinem Leben so maximal vier bis f&#252;nf Kinder gro&#223; ziehen. </p>
<p>Organisationen wie die <em>Balikpapan Orangutan Survival Foundation</em> (BOS)  versuchen der drohenden Ausrottung mit verschiedenen Ma&#223;nahmen entgegen zu wirken:<br />
Sie versuchen, gefangene Tiere aus den H&#228;nden der H&#228;ndler zu befreien, nachhaltige Aufkl&#228;rungsarbeit in der &#246;rtlichen Bev&#246;lkerung zu leisten, gefundene und eingesammelte Tiere in sogenannten Rehabilitationsstationen, &#228;rztlich zu untersuchen und sie f&#252;r ein Auswildern in intakten Regenwaldgebieten der Region  fit zu machen.</p>
<p><strong>Gorilla <em>(Gorilla gorilla)</em></strong></p>
<p>Gorillas sind die gr&#246;&#223;ten rezenten Primaten und unterteilen sich in zwei Unterarten, den Flachland- und den Berggorilla. Sie leben in den tropischen Regenw&#228;ldern Zentralafrikas, der Flachlandgorilla im Gebiet der Staaten Nigeria, &#196;quatorialguinea, Gabun und der Republik Kongo, w&#228;hrend der Berggorilla nur in einem recht kleinen Gebiet in Ruanda, Uganda und der Demokratischen Republik Kongo beheimatet ist.<br />
Sie leben in Verb&#228;nden von bis zu 20 Tieren, denen ein Silberr&#252;cken vorsteht, d.h. hei&#223;t ein altes, erfahrenes M&#228;nnchen, welches als einziges das Recht hat sich mit den Weibchen zu paaren. Wird ein Silberr&#252;cken seiner Stellung als Besch&#252;tzer der Gruppe nicht gerecht, wird er von den Weibchen vertrieben und ein anderes M&#228;nnchen nimmt seinen Platz ein.<br />
Da Gorillas ausgepr&#228;gte Vegetarier sind, m&#252;ssen sie t&#228;glich gro&#223;e Mengen Nahrung zu sich nehmen und verbringen einen gro&#223;en Teil des Tages damit, zu fressen.<br />
Von den afrikanischen Dolmetschern karthagischer Seefahrer wurden sie als „haarige Menschen“ bezeichnet, was eine Parallele zur Namensgebung der Orang-Utans aufweist: Auch sie wurden, ob nun mystifizierend oder nicht, als „Menschen“ bezeichnet, womit man zumindest indirekt eine Verwandtschaft oder zumindest eine Wesens&#228;hnlichkeit zwischen Menschen und Menschenaffen feststellte und akzeptierte.<br />
Die Gorillas sind vor allem durch Wilderer bedroht, die sie des Fleisches wegen jagen. Dieses sogenannte <strong><em>„bushmeat“</em> </strong>wird &#252;ber ganz Zentralafrika verkauft, auch wenn die meisten Tiere zum Eigenbedarf der Holzf&#228;ller, J&#228;ger und Minenarbeiter get&#246;tet werden, die immer weiter in die Refugien und Nationalparks eindringen, in denen die Tiere eigentlich gesch&#252;tzt sein sollten.<br />
Der Abschuss einzelner Tiere stellt aufgrund der so entstehenden L&#252;cken im sozialen Gef&#252;ge der Gorillas ein schwerwiegendes und langzeitig bestehendes Problem f&#252;r die jeweilige Gruppe dar. Zus&#228;tzlich belastet sind die Populationen durch die recht langsame Vermehrungsrate der Tiere, die wie wir Menschen eine Tragzeit von 8-9 Monaten haben. So kann die organisierte Jagd kaum durch neuen Nachwuchs kompensiert werden.<br />
In freier Wildbahn leben insgesamt noch maximal 100.000-150.000 Tiere, Tendenz stark sinkend. Die <strong>langanhaltenden B&#252;rgerkriege </strong>in den Staatsgebieten, auf denen die Gorillas leben, hatten zwei Auswirkungen zur Folge: Zum einen stiegt das T&#246;ten aufgrund nahrungssuchender S&#246;ldnergruppen noch zus&#228;tzlich rapide an, zum anderen konnten die Nationalparks und Schutzgebiete kaum noch kontrolliert werden.<br />
Seit 2000 bedroht ein neues Problem die sanften Riesen: Durch den Mensch <strong>eingeschleppte Ebola-Viren </strong>raffen Gorillas und Schimpansen in den Nationalparks dahin.<br />
Traurige Ber&#252;hmtheit erlangte bekanntlich Diane Fossey, die weitgehende Verhaltensstudien &#252;ber die Tiere anstellte, ja, sogar zeitweise unter den Affen lebte. Durch ihren beherzten und selbstlosen Einsatz f&#252;r die Gorillas hat sie sich viele Feinde gemacht und wurde im Dezember 1985 schlie&#223;lich unter ungekl&#228;rten Umst&#228;nden ermordet.<br />
Schon 1978 gr&#252;ndete sie den <strong><em>Diane Fossey Gorilla Fund</em></strong>, der versucht, die seltenen Berggorillas durch verschiedene Ma&#223;nahmen zu sch&#252;tzen, worunter die Ausbildung und Unterst&#252;tzung von Park-Rangern ebenso f&#228;llt, wie die umfassende Sammlung von demografischen und biologischen Daten und die Zusammenarbeit mit &#228;hnlichen Schutzprojekten, teilweise auch auf internationaler Ebene.<br />
Ebenso rief der <em>Europ&#228;ische Zooverband </em>(EAZA) eine Kampagne gegen den Handel mit <em>„bushmeat“</em> ins Leben, durch die der Handel mit Wildfleisch (nicht nur dem von Gorillas) bek&#228;mpft werden soll. Dabei versucht man auch Druck auf die EU auszu&#252;ben, die durch ihre koloniale Vergangenheit Hauptgeldgeber der zentralafrikanischen Staaten ist.</p>
<p>Durch die Ebolaseuche wurde das Aussterben der Gorillas enorm katalysiert; so k&#246;nnte der Flachlandgorilla <strong>schon in vier Jahren (!) ausgestorben </strong>sein, zwischen 2001 und 2005 starben allein in einem 2.700 km² gro&#223;en Gebiet der Dem. Rep. Kongo und des Gabun 5.500 Tiere.</p>
<p><strong>Gemeiner Schimpanse <em>(Pan troglodytes)</em> / Bonobo <em>(Pan paniscus)</em></strong></p>
<p>Schimpansen, besonders die Bonobos, sind dem Menschen zumindest vom genetischen Erbmaterial her am &#228;hnlichsten. Sie leben in patriarchalisch <em>(Schimpansen)</em> bzw. matriarchalischen <em>(Bonobos) </em>Verb&#228;nden und zeigen erstaunliche, von den meisten  Wissenschaftlern inzwischen als <strong>„Kultur“</strong> bezeichnete Verhaltensmuster. Somit ist der Alleinanspruch des Menschen auf die Schaffung von Kultur mehr als hinf&#228;llig. Sie benutzen Werkzeuge zum Nahrungserwerb, organisieren Jagden auf kleinere Waldtiere wie Ducker <em>(eine Antilopenart), </em>entwickeln weitegehende Probleml&#246;sungsstrategien und Traditionen und f&#252;hren teilweise sogar regelrechte Kriege gegen andere Schimpansengruppen. &#196;hnlich wie Orang-Utans und eben auch Menschen masturbieren sie auch.<br />
Schimpansen und Bonobos sind Allesfresser, auch wenn der Anteil an pflanzlicher Nahrung deutlich &#252;berwiegt. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich &#252;ber S&#252;dwest- und Zentralafrika, w&#228;hrend Bonobos <em>(im Volksmund auch „Zwergschimpansen“ genannt) </em>jedoch ausschlie&#223;lich Regenw&#228;lder bewohnen, haben sich die Gemeinen Schimpansen auch bis in Savannengebiete verbreitet. In freier Wildbahn k&#246;nnen sie bis zu 50 Jahre alt werden.</p>
<p>Sie sind den gleichen Problemen wie Gorillas ausgesetzt: Wilderer verkaufen ihr Fleisch bis in die gro&#223;en afrikanischen Metropolen wie Kinshasa und das Ebola-Virus setzt ihnen stark zu. Au&#223;erdem wurden sie in den 1950er und 60er Jahren auch als <strong>Versuchstiere in Labors</strong> benutzt. Inzwischen sind sie stark gef&#228;hrdet, es existieren in freier Wildbahn vielleicht noch gerade 100.000 Schimpansen, w&#228;hrend die Zahl der Bonobos mit ca. 12.000 Tieren wesentlich geringer ist. </p>
<p><strong>Schlusswort</strong></p>
<p>Der Klimawandel hat eine wahre Umelt-Hysterie ausgel&#246;st. Von den weitreichenden Folgen wird gesprochen, von Gegenma&#223;nahmen, und ebenso r&#252;cken skandal&#246;se Herunterspielungen der USA oder Chinas in den Blickpunkt der Medienberichterstattung. Von gro&#223;en Folgen f&#252;r die Tier- und Pflanzenwelt wird gesprochen, unter anderem, dass in Zukunft 20-30 Prozent der bekannten Tier- und Pflanzenarten aussterben werden.<br />
Ob die Klimaver&#228;nderung zwanghaft menschengemacht ist, bleibt weiterhin umstritten; w&#228;hrend der Antike und des Mittelalters gab es Kalt- und Warmperioden, bei denen weitaus heftigere langfristige Temperaturausschl&#228;ge zu verzeichnen waren als heute. Positiv ist jedoch, fern von dieser Problemstellung, dass ein neues Umweltbewusstsein aufkommt. Jedoch muss dieses in fruchtbare Bahnen gelenkt werden. Denn abseits des Klimawandels, auf den die Natur mit evolution&#228;rem Fortschreiten und nicht mit einem apokalyptischen Untergangsszenario, wie von den Medien oft dargestellt, antworten wird, haben wir es durch konventionelle Methoden (Rohstoffgewinnung, Lebensraumerweiterung etc.) geschafft, gro&#223;e Bereiche der weltweiten Biodiversit&#228;t zu zerst&#246;ren. </p>
<p>F&#252;r die Menschenaffen wird letztendlich jede Hilfe zu sp&#228;t kommen. Sie geraten in die unnachgiebigen Mahlsteine &#246;konomischer Nachfrage-M&#252;hlen, und das mangelnde Interesse de M&#252;ller, diese Vorg&#228;nge zu ver&#228;ndern. Der genetische Pool der verbleibenden Tiere in Zoos, Privatbesitz und vielleicht einigen wenigen Refugien wird auf Dauer nicht helfen, die Spezies am Leben zu halten, und w&#228;re ein mehr als hilfloser Versuch des Menschen, seine Unf&#228;higkeit im Umgang mit der Natur zu verdecken. </p>
<p>Die Zerst&#246;rung der Artenvielfalt l&#228;sst sich nicht auf den doch recht anonymen Klimawandel schieben, der keine individuellen Schuldspr&#252;che f&#228;llt, sondern die gesamte Menschheit kollektiv aber eben anonym anklagt und eine gewisse Relativierung der Einzelschuld zul&#228;sst, nein, sie ist vor allem in dem brutalen Raubbau an den Ressourcen begr&#252;ndet, die mangelnde Bereitschaft, auf einen kr&#246;susartigen Lebensstandard und unendliche Produktionssteigerung zu verzichten. Und daran sind nicht die gro&#223;en Konzerne, die global player, Schuld. Denn – wir sind die Nachfrage. Nat&#252;rlich kann an dieser Stelle zu Recht gefragt werden, was diese Feststellung soll. Wie sollte man denn sonst unseren Lebensstandard halten? Kaufen wir etwa die Metallbarren, die aus den Erzen der Minen der Dem. Rep. Kongo gegossen werden? – Ja, indirekt schon.<br />
Ein Umlenken ist nicht in einem derartigen marktwirtschaftlichen Rahmen m&#246;glich, sondern w&#252;rde umfassende Ma&#223;nahmen zur Folge haben, die ein direktes Ausrichten der Wirtschaft auf die Erhaltung der Natur zur Folge haben m&#252;sste. Wie das zu erreichen ist? Ich wei&#223; es ehrlich gesagt nicht. Ich wei&#223; nur, dass wir, wenn wir so weiter machen, nicht nur unsere eigene Familie umgebracht haben werden. Mit jedem Jahr bringen wir auch unsere eigene Art  n&#228;her an den Rand der Vernichtung. Am Ende wird es &#252;berhaupt niemanden aus der Familie der Menschenartigen geben, die sich evolution&#228;r ver&#228;ndern k&#246;nnten. Und auch niemanden, der dar&#252;ber berichten kann.</p>
<p><em>M&#252;ssen Millionen Arten aussterben, damit eine einzige ihr eigenes Dahinsiechen noch um ein paar Jahrhunderte verz&#246;gern kann? </em></p>
<p><strong>Links/Quellen:</strong></p>
<p><em>Orang-Utan:</em></p>
<p><a href="http://www.bos-deutschland.de/index.php?id=15&#038;tx_jppageteaser_pi1[backId]=10 "  onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.bos-deutschland.de/index.php?id=15_038_tx_jppageteaser_pi1_backId_=10&amp;referer=');">BOS Deutschland e.V. : Bericht &#252;ber Palm&#246;lplantagen</a><br />
<a href="http://wwf.ch/de/derwwf/themen/artenschutz/tiereweltweit/oranutan/index.cfm"  onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/wwf.ch/de/derwwf/themen/artenschutz/tiereweltweit/oranutan/index.cfm?referer=');">WWF Deutschland &#252;ber die Bedrohung des Orang-Utans</a><br />
<a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/13/13896/1.html"  onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.heise.de/tp/r4/artikel/13/13896/1.html?referer=');">heise.de &#252;ber Verhaltensmuster von Orang-Utans</a></p>
<p><em>Gorilla:</em></p>
<p><a href="http://www.gorillafund.org/"  onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.gorillafund.org/?referer=');">The Diane Fossey Gorilla Fund</a><br />
<a href="http://www.berggorilla.org/deutsch/frame.html"  onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.berggorilla.org/deutsch/frame.html?referer=');">Berggorilla &#038; Regenwald Direkthilfe e.V.</a><br />
<a href="http://www.bushmeat-kampagne.de/kampag.htm"  onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.bushmeat-kampagne.de/kampag.htm?referer=');">Bushmeat-Kampagne der EAZA</a><br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/17152"  onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.heise.de/newsticker/meldung/17152?referer=');">heise.de &#252;ber die Bedrohung der Gorillas durch Erzabbau</a><br />
<a href="http://www.abendblatt.de/daten/2003/03/15/134599.html"  onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.abendblatt.de/daten/2003/03/15/134599.html?referer=');">Hamburger Abendblatt &#252;ber Bedrohung der Gorillas durch Ebola</a><br />
<a href="http://www.hschickor.de/gorillas/gorilla1d.html "  onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.hschickor.de/gorillas/gorilla1d.html?referer=');">Linkliste zum Thema Gorilla und -Schutzma&#223;nahmen</a><br />
<a href="http://www.naturschutz-erleben.de/artenportraits/gorilla/projektberggorilla.htm"  onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.naturschutz-erleben.de/artenportraits/gorilla/projektberggorilla.htm?referer=');">Naturschutz-erleben.de : Gorillas und Tourismus</a><br />
<a href="http://www.wwf.de/unsere-themen/artenschutz/bedrohte-tiere-und-pflanzen/menschenaffen/gorillas/gorillas-und-ebola/"  onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.wwf.de/unsere-themen/artenschutz/bedrohte-tiere-und-pflanzen/menschenaffen/gorillas/gorillas-und-ebola/?referer=');">WWF &#252;ber die Ebola-Epedemie unter zentralafrikanischen Gro&#223;affen</a></p>
<p><em>Schimpansen:</em></p>
<p><a href="http://www.janegoodall.de/index.php"  onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.janegoodall.de/index.php?referer=');">Jane Goodall Institut Deutschland</a></p>


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		<title>Klimabericht und Endzeitstimmung</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Feb 2007 20:35:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simple Man</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Schw&#228;che des IPCC-Berichtes ist Folgende: Die W&#246;rter &#8220;wahrscheinlich&#8221; und &#8220;voraussichtlich&#8221; kommen ziemlich oft vor. Was im Endeffekt besagt: So ganz sicher sind sich die Wissenschaftler dann wohl doch nicht. Vor allem nicht &#252;ber die Ursachen dieses mutma&#223;lichen, an postapokalyptische Hollywoodstreifen erinnernden, Klimawandels. Trotzdem rollte &#252;ber interessierte Kreise eine wohlige Welle der alarmierten Ekstase hinweg [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schw&#228;che des <em>IPCC</em>-Berichtes ist Folgende: Die W&#246;rter &#8220;<em>wahrscheinlich</em>&#8221; und &#8220;<em>voraussichtlich</em>&#8221; kommen ziemlich oft vor. Was im Endeffekt besagt: So ganz sicher sind sich die Wissenschaftler dann wohl doch nicht. Vor allem nicht &#252;ber die Ursachen dieses mutma&#223;lichen, an postapokalyptische Hollywoodstreifen erinnernden, Klimawandels. Trotzdem rollte &#252;ber interessierte Kreise eine wohlige Welle der alarmierten Ekstase hinweg &#8211; Endzeitstimmung ist hier <i>en vogue</i>, k&#246;nnte man fast sagen.</p>
<p>F&#252;r <em>Stefan Rahmstorf</em>, einen der Leitautoren des Berichtes, steht dabei fest: Die Schuld liegt beim Menschen, die &#8220;<em>nat&#252;rlichen</em>&#8221; Faktoren spielen eine absolut untergeordnete Rolle. Allerdings warnt hier ein Forscher, dessen Ergebnisse bereits widerlegt wurden, und der beispielsweise vor einigen Jahren vor den Folgen einer neuen Eiszeit Alarm schlug.<span id="more-128"></span>Nicht, dass man mich hier falsch versteht: Es war und ist gut, Energie zu sparen, sich umwelt- und ressourcenschonend zu verhalten; sich anzustrengen, dass m&#246;glichst wenig Schadstoffe in die Luft geblasen werden; FCKW aus K&#252;hlschr&#228;nken zu verbannen – denn das alles hat mit Verantwortung vor der Natur und zuk&#252;nftigen Generationen zu tun. Und g&#228;nzlich ohne Wirkung wird der Einfluss des Menschen nicht sein.</p>
<p>Aber eine Selbstkasteiung aufgrund von Computersimulationen und das dogmatisch wirkende Verharren auf keineswegs sichere Thesen (die von der Politik als Begr&#252;ndung f&#252;r &#214;kosteuer, Biosprit-Quoten oder Dosenpfand genutzt werden) sollte nicht einfach so &#8220;<em>geschluckt</em>&#8221; werden. Die Wechselwirkungen zwischen Wasserdampf und Kohlendioxid vernachl&#228;ssigen die Modelle der <em>IPCC </em>ebenso, wie die seit Jahrzehnten zunehmende Sonnenaktivit&#228;t, die nach neusten Erkenntnissen nicht ignoriert werden sollten.</p>
<p>Ja, das Klima &#228;ndert sich &#8211; und es ist nicht ausgeschlossen, dass diese Ver&#228;nderung drastisch ablaufen wird; aber das geschah in der Vergangenheit auch schon. Und das ganz ohne Industrie und Autoabgase. Man sollte sich daher vor einseitigen Erkl&#228;rungsmustern h&#252;ten, denn sie k&#246;nnten den Blick aufs Wesentliche versperren.</p>
<p>Eine Diskussion dar&#252;ber, findet ihr auch auf dem Board: <a href="http://www.ask1.org/modules.php?name=Forums&#038;file=viewtopic&#038;t=17014.html" > Globale Erderw&#228;rmung; st&#228;rker als erwartet!</a></p>


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		<title>Baikalsee – „Eine Vergewaltigung der Natur“</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Apr 2006 22:10:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laokoon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Gro&#223;projekt der russischen Regierung und der von ihr kontrollierten Firma Transneft gef&#228;hrdet den Baikalsee, in dem ein F&#252;nftel der nicht gefrorenen Trinkwasserreserven der Welt gespeichert sind:
Eine Pipeline, welche Roh&#246;l an die russischen H&#228;fen am Pazifik transportieren soll, l&#228;uft in Zukunft nahe am Seeufer des Baikal entlang. Die Region ist eine der erdbebengef&#228;hrdetsten Russland und [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Gro&#223;projekt der russischen Regierung und der von ihr kontrollierten Firma Transneft gef&#228;hrdet den Baikalsee, in dem ein F&#252;nftel der nicht gefrorenen Trinkwasserreserven der Welt gespeichert sind:<br />
Eine Pipeline, welche Roh&#246;l an die russischen H&#228;fen am Pazifik transportieren soll, l&#228;uft in Zukunft nahe am Seeufer des Baikal entlang. Die Region ist eine der erdbebengef&#228;hrdetsten Russland und so kann es schnell zu einer riesigen Naturkatastrophe kommen.<br />
Skandale um eine angebliche Manipulation der wissenschaftlichen Untersuchungskommission und Proteste der Bev&#246;lkerung sowie internationaler Umweltbeh&#246;rden lassen an der Legitimit&#228;t und Sicherheit des Projektes zweifeln.<br />
.<span id="more-87"></span><b>Kurze Informationen zum Baikalsee</b><br />
Der Baikalsee, gelegen im s&#252;dsibirischen Teil Russlands, gilt als &#228;ltester See der Welt (ca. 25 Millionen Jahre). Er hat eine maximale L&#228;nge von 636 km, eine maximale Breite von 48 km und ist an seiner tiefsten Stelle 1,62 km tief. In im sind 20% des gesamten ungefrorenen S&#252;&#223;wasservorrats gespeichert, er ist Heimat von 2000 teils einzigartigen Tier- und Pflanzenarten, darunter die einzige S&#252;&#223;wasserrobe der Welt und der Amurleopard, eine vom Aussterben bedrohte Raubkatzenart.<br />
Die Region wurde von der Unesco als Weltnaturerbe anerkannt und zieht inzwischen auch schon Tausende von Touristen j&#228;hrlich an, ist jedoch noch ein sehr urspr&#252;ngliches Gebiet.<br />
Der Norden des Baikalsee ist au&#223;erdem eine der erdbebengef&#228;hrdetsten Regionen Russlands, &#252;ber ein Dutzend Beben wurden in den letzten zehn Jahren in der Region registriert, bei denen Teile des Seebodens bis zu 15 Meter tief absackten (!).</p>
<p><b>Die Problemstellung</b><br />
Der russische Monopolist f&#252;r den Bau von Pipelines, das staatlich kontrollierte Unternehmen Transneft, plant eine &#214;lleitung von den ostsibirischen &#214;lfeldern bis zu den russischen H&#228;fen am Pazifik, zu den lukrativen M&#228;rkten der energie- und &#246;lhungrigen Industriestaaten Asiens; der Volksrepublik China, Japan und  S&#252;dkorea.<br />
Die ca. 4200 km lange Pipeline, die ihre ca. 800 Millionen Tonnen Roh&#246;l &#252;ber eine Strecke von mehr als 100 km am n&#246;rdlichen Ufer des Baikalsees entlang transportieren soll, &#252;berquert dabei mehr als 130 Fl&#252;sse, die in den See m&#252;nden. Dabei ist sie selbst meist nicht einmal einen Kilometer von ihm entfernt.<br />
Im Falle eines erdbebenbedingten Bruchs der Leitung k&#246;nnten mehr als 4000 Tonnen Roh&#246;l in den See laufen, innerhalb von zwanzig Minuten h&#228;tte es seine Ufer erreicht, so dass ein derartiges Ungl&#252;ck nicht einmal aufzuhalten w&#228;re. Ein gro&#223;er Teil des Baikalsees w&#252;rde mit einem &#214;lfilm &#252;berzogen werden und die meisten wassers&#228;ubernden Lebewesen des Sees w&#252;rden absterben. Das von manchen Anwohnern als „Paradies“ bezeichnete Gebiet w&#252;rde zu einer Art biologischem Tschernobyl, das auf Jahrzehnte verseucht w&#228;re.</p>
<p>Eine ver&#228;nderte Streckenleitung weit vom Baikalsee entfernt lehnte Transneft jedoch ab; sie w&#252;rde mehr als 900 Millionen US-Dollar zus&#228;tzlich kosten und den Bau um von zwei Jahren auf die doppelte Dauer verlangsamen. In einer Erkl&#228;rung hei&#223;t es, dass man dreimal dickwandigere Rohre verlegen w&#252;rde als normal (35mm statt 9mm). Eine derartige Ma&#223;nahme k&#246;nnte die Katastrophe bei einem Erdbeben, einem Terroranschlag oder einfach menschlichem Versagen jedoch nicht verhindern.<br />
Dabei besteht auch eine gro&#223;e Gefahr f&#252;r die Bev&#246;lkerung der Region, die ihr Trinkwasser aus dem See und seinen Zufl&#252;ssen bezieht.</p>
<p><b>Ungereimtheiten und Skandale</b><br />
Schon bei der Planung dieses mehr als 16 Milliarden US-Dollar schweren Gro&#223;projektes kam es zu einigen Ungereimtheiten:<br />
Eine einberufene Expertenkommission stimmte nach einer intensiven Untersuchung der Pl&#228;ne und naturr&#228;umlichen Gegebenheiten zuerst mehrheitlich gegen einen Bau der Leitung am Baikalsee entlang und stellte den Pl&#228;nen eine „gro&#223;e potenzielle Gefahr f&#252;r den See“ aus.</p>
<p>Daraufhin wurde die Kommission mit weiteren 34 neuen Experten <i>„verst&#228;rkt“</i>, die jedoch teilweise gar nicht fachlich kompetent waren; so wurden unter anderem auch Kernphysiker in den Ausschuss beordert, welche f&#252;r die gegebene Aufgabenstellung v&#246;llig unn&#246;tig waren.<br />
Teile der Kommission, die bei der ersten Abstimmung schon gegen den Bau gestimmt hatten, wurden bei ihrer Arbeit behindert und teilweise gar nicht mehr von wichtigen Meetings in Kenntnis gesetzt. Man brachte etliche Kritiker durch Drohungen zum Schweigen. Einer von ihnen, Genadi Chegasnov, wurde vor einer Pressekonferenz zu diesem Thema angerufen: <i>„Denke vorsichtig dar&#252;ber nach was du sagst“</i>, drohte die anonyme Stimme am Telefon.<br />
Bei der Endabstimmung der Kommission waren nur 60 der 86 Mitglieder anwesend, viele besa&#223;en nicht einmal ein Rederecht und so wurde dem Bau der Pipeline letztendlich zugestimmt.</p>
<p>Man begann angeblich schon 2005 illegal mit dem Bau der Pipeline, nachdem man zwei Jahre zuvor Vorschl&#228;ge zur &#196;nderung der Strecke [weit entfernt vom Baikalsee] vom Ministerium f&#252;r nat&#252;rliche Ressourcen einfach abgelehnt hatte und die zust&#228;ndige Bezirksregierung gar nicht erst von den Pl&#228;nen in Kenntnis setzte.<br />
Auch verweigerte man Naturschutzgruppen eine Einsicht in die Projektunterlagen, besonders in die Umweltvertr&#228;glichkeitspr&#252;fung und verletzte damit klar die <i>Vereinbarungen zum Schutz von Weltkultur- und Weltnaturerben  der UNESCO </i>.<br />
Genauso ist der Staat Russland f&#252;r die Einhaltung dieses Vertrages verantwortlich und macht sich schuldig, sofern er Transneft nicht zur Einhaltung dieses Abkommens bewegt. </p>
<p>Doch der h&#246;chste russische Gerichtshof wies eine Klage von Umweltschutzverb&#228;nden und Privatpersonen Mitte M&#228;rz dieses Jahres zur&#252;ck. Dabei sind diese gar nicht gegen das Projekt an sich, sondern nur gegen die Streckenf&#252;hrung: <i>„Wir sind nicht gegen die Pipeline, und wir erkennen den wirtschaftlichen Nutzen welchen sie Russland bringen kann, an. Aber wir wollen sie weg von den Wassern des Baikalsees.“ </i>sagte Roman Vazhenkoy, Leiter der Baikalsee-Kampagne von Greenpeace.<br />
Eine &#228;hnlich Meinung vertritt Kirill Lewi, ein russischer Geophysiker: <i>„Ein Land muss seine Wirtschaft entwickeln und kann nicht auf jeden Grashalm R&#252;cksicht nehmen. Doch was unser Staat jetzt vorhat, ist eine Vergewaltigung der Natur.“</i></p>
<p>Der Vizepr&#228;siedent von Transnet, Sergei Grigoryey, teilte Interfax mit: <i>„Es ist ein High-Tech &#8211;  Projekt und Unf&#228;lle dort sind einfach unm&#246;glich“. </i>Eine &#228;hnliche Aussage machte man 1912 beim Auslaufen der Titanic ebenfalls&#8230;</p>
<p>Eventuelle Risiken seien so gering wie m&#246;glich gehalten worden, und man k&#246;nne schnell auf Unf&#228;lle reagieren. Eine Reihe von Unf&#228;llen in der letzten Zeit l&#228;sst aber eher daran zweifeln, so sind bei einem Pipelinebruch in der Region Udmurtia 32 000 Tonnen &#214;l ausgelaufen und verseuchten das Trinkwasser, bevor der Konzern endlich reagierte. Auch andere Krisenreaktionen waren zu langsam, um vor gr&#246;&#223;erem Schaden zu bewahren.</p>
<p><b>Fazit</b><br />
In erster Linie geht es um knallharte wirtschaftliche Interessen: Transneft hat angeblich schon Vertr&#228;ge mit chinesischen Gas- und &#214;lgesellschaften abgeschlossen und deshalb wird es auch auf Grund der immer gr&#246;&#223;er werdenden nationalen und internationalen Proteste wohl zu keiner Kehrtwende kommen: Zu wichtig ist das Projekt f&#252;r den Konzern und den Staat Russland, zudem auch Prestigeobjekt und Zeichen des neuen wirtschaftlichen Aufstiegs des Landes. Europa wird auf Grund der eigenen Abh&#228;ngigkeit von russischen &#214;l- und Gaslieferungen keine gro&#223;e Kritik &#228;u&#223;ern, ebenso Asien nicht, welches von diesem Projekt wirtschaftlich nur profitieren kann.</p>
<p>Wieder einmal ist Profit wichtiger als Umwelt und Nachhaltigkeit. So babylonisch wir mit der kostbaren Ressource Trinkwasser umzugehen, ganze &#214;kosysteme vors&#228;tzlich der potenziellen Zerst&#246;rung auszusetzen, grenzt es fast an Blasphemie. Doch wir Menschen verbauen uns sogar noch weiter und weiter unser Anrecht auf Existenz auf diesem Planeten, bauen uns unsere eigenen Sprengs&#228;tze, schaufeln uns unser eigenes Grab. </p>
<p><i>Wahrhaftig, es gibt vielleicht keine Spezies auf der Welt, die so nach Wissen strebt wie die unsrige. Doch Wissen ist nicht Weisheit. Und so wissen wir nicht das, was wir unser Zuhause nennen sollten, mit Weisheit zu sch&#252;tzen, im Gegenteil, wir zerst&#246;ren es, Tag f&#252;r Tag. </i></p>
<p>Weiterf&#252;hrende Links:<br />
<a href="http://whc.unesco.org/pg.cfm?cid=31&#038;id_site=754" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/whc.unesco.org/pg.cfm?cid=31_038_id_site=754&amp;referer=');">Unesco Weltnaturerbe: Baikalsee</a><br />
<a href="http://www.bww.irk.ru/ " onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.bww.irk.ru/?referer=');">Informationen zum Baikalsee</a><br />
<a href="http://www.pacificenvironment.org/article.php?id=131 " onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.pacificenvironment.org/article.php?id=131&amp;referer=');">Organisationen zum Schutz des Baikalsees, mit Links zu weiteren Organisationen</a></p>


<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Aralsee &#8211; Verlandet und vergessen</title>
		<link>http://www.ask1.org/blog/2006/04/03/aralsee-verlandet-und-vergessen/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Apr 2006 00:48:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laokoon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Fr&#252;her war er einmal der viertgr&#246;&#223;te See der Erde, Tiger und W&#246;lfe jagten in seinen uralten, artenreichen Uferw&#228;ldern Antilopen; Pelikane versuchten in seinen ausgedehnten Flachwasserzonen Beute zu fangen, Fische gab es in H&#252;lle und F&#252;lle. Wie gr&#252;ne Adern zogen sich der Amu-Dar’ja und er Syr-Dar’ja, die beiden gr&#246;&#223;ten ihn speisenden Fl&#252;sse, zum Herzen Mittelasiens – [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Fr&#252;her war er einmal der viertgr&#246;&#223;te See der Erde, Tiger und W&#246;lfe jagten in seinen uralten, artenreichen Uferw&#228;ldern Antilopen; Pelikane versuchten in seinen ausgedehnten Flachwasserzonen Beute zu fangen, Fische gab es in H&#252;lle und F&#252;lle. Wie gr&#252;ne Adern zogen sich der Amu-Dar’ja und er Syr-Dar’ja, die beiden gr&#246;&#223;ten ihn speisenden Fl&#252;sse, zum Herzen Mittelasiens – dem Aralsee.</p>
<p>Doch heute erschlie&#223;t sich dem Betrachter ein Bild des Grauens:<br />
<span id="more-84"></span>Bissige, salzige Sandst&#252;rme wehen &#252;ber den rissigen, staubtrockenen Boden, &#252;ber die Salzw&#252;ste, welche sich &#252;ber den gesamten grau-braunen Horizont erstreckt. Vereinzelt kann man noch Reste von St&#228;dten erkennen, die einst bl&#252;hende Knotenpunkte menschlichen Lebens waren, doch heute zeugen nur noch eingefallene Ruinen und vereinzelte, und vom Rost zerfressene Fischkutter, die wie Skelette aus dem Boden ragen, vom einstigen Stolz des Sowjet-Imperiums.</p>
<p>Der Anfang vom Ende des Aralsees begann Anfang der 1950er Jahre, als die Sowjetunion den „Stalinplan zur Umgestaltung der Natur“ umzusetzen begann, ein Vorhaben, welches zwar zum einen die zunehmende Desertifikation (W&#252;stenausbreitung) in der Region stoppen sollte, zum anderen aber am Aralsee auch mit einer Ausweitung der Anbaufl&#228;chen f&#252;r Baumwolle und der vom Staat erzwungenen Sesshaftigkeit f&#252;r Nomaden einher ging.<br />
Nach Stalins Tod weitete Chruschtschow diese Aktion im Rahmen seiner „Neulandkampagne“ weiter aus, der Ausbau von schon bestehenden Kanalnetzen wurde vorangetrieben, die Baumwoll- und Reisfelder von ca. drei Millionen Hektar auf &#252;ber neun Millionen erh&#246;ht. Der vorher nur die Anrainerregionen versorgende Fischfang wurde von 5000 Tonnen innerhalb kurzer Zeit auf 44 000 Tonnen erh&#246;ht. </p>
<p>D&#252;ngemittel und Abw&#228;sser von neueingerichteten Industrieanlagen flossen ungekl&#228;rt in den Aralsee und seine Zufl&#252;sse, Schwermetalle und andere giftige Abf&#228;lle gelangten so in das Gew&#228;sser. Die Kan&#228;le, welche eigentlich die Felder mit Wasser versorgen sollten, verloren einen Gro&#223;teil ihres Wassers durch Verdunstung oder Versickerung, da die meisten von ihnen nicht einmal ausbetoniert worden waren. Sie glichen triefenden Rinns&#228;len, die begannen, den Aralsee ausbluten zu lassen, die schnell vorranschreitende Verlandung des Gew&#228;ssers ins Leben riefen. </p>
<p>Heute, knapp sechzig Jahre nach den Anf&#228;ngen dieses Prozesses, ist man sich den gro&#223;en Problemen, welche die scharfen Einschnitte in die Natur geschaffen haben, schon l&#228;ngst bewusst. Aber es ist zu sp&#228;t. In wenigen Jahrzehnten werden die kl&#228;glichen Reste des Sees verdunstet sein, eine gesamte Region gleicht schon jetzt einer W&#252;ste.<br />
Herz dieser W&#252;ste ist das, was vom Aralsee &#252;brig blieb: Zwei salzige Pf&#252;tzen, in denen kaum noch Leben vorhanden ist.<br />
Die Fl&#228;che des Aralsees ging um mehr als 40 % zur&#252;ck, sein Volumen um mehr als 70 %. 1992 musste der Fischfang eingestellt werden, die fr&#252;her so artenreichen M&#252;ndungsdeltas der Zufl&#252;sse sind zerst&#246;rt, ein Salzgehalt von &#252;ber 26% macht alle Hoffnungen auf h&#246;heres Leben im Wasser zunichte.<br />
Durch die relativ niedrige Tiefe des Sees hatte die kanalbedingte Verringerung des Zuflusswassers schnell klar sichtbare Auswirkungen: Die Uferlinie zog sich Jahr f&#252;r Jahr zur&#252;ck, K&#252;stenorte lagen pl&#246;tzlich mehrere Dutzend Kilometer im Landesinneren. Anfangs zog man ihr nach, doch schnell wurde deutlich, dass die Zeiten des relativen Wohlstandes und der reichen Fanggr&#252;nde vorbei waren.<br />
Und damit nicht genug: Starke Nordostwinde tragen den salzigen Staub der sich inzwischen ausgebreiteten Salzw&#252;ste auf die Felder, die dem Aralsee das Wasser nahmen; auch sie versalzen zunehmend, womit sie Jahr f&#252;r Jahr ertrags&#228;rmer werden.<br />
Die hohen Belastungen des Bodens und des Grundwassers haben auch nachhaltige Effekte in der Bev&#246;lkerung der Region hinterlassen:<br />
Viele Menschen leiden an teilweise chronischen Krankheiten wie Krebs, Tuberkulose, Hepatitis und Typhus; au&#223;er Nieren- und Lebersch&#228;den f&#252;hrt auch die sich immer weiter verbreitende Mangelern&#228;hrung der nun verarmten, oft arbeitslosen Bev&#246;lkerung zu einem erschreckenden Bild. Viele neugeborene Kinder leiden unter Blutarmut und durch genetische Defekte bedingte geistige und k&#246;rperliche Behinderungen, sofern sie es bei einer Kindersterblichkeit von &#252;ber 10 % &#252;berhaupt schaffen zu &#252;berleben. </p>
<p>Russland, welches nun langsam das Erbe seines Vorg&#228;ngerstaates anzutreten beginnt, wird in nicht allzu ferner Zukunft zwei Gro&#223;projekte zur Stabilisierung der Region starten:<br />
Zum einen plant es, den kleineren der beiden Restseen des ehemaligen Aralsees mit einem Damm zu sch&#252;tzen, so dass sich das Wasser bis zu einem gewissen Pegelstand aufstauen kann. Ein &#228;hnliches aber aufgrund eines Dammbruches gescheitertes Konzept hatte Anfang der 1990er Jahre eine Verbesserung des kleinregionalen Klimas erreicht. Zum Anderen soll ab 2007 ein Bew&#228;sserungsprojekt anlaufen, welches die salzigen Restseen durch Pipelines mit Schmelzwasser aus den asiatischen Gebirgen versorgt und so ihren Wasserstand konstant halten soll.</p>
<p>Gr&#246;&#223;tenteils unbeachtet bleibt diese dramatische Katastrophe in unserer europ&#228;ischen Welt, denn niemand schaut in die Steppengebiete Mittelasiens. Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, dass dieser Vorgang mehr ist als die Zerst&#246;rung eines einzigartigen &#214;kosystems: Sie hat Einfl&#252;sse auf das gesamte eurasische Klima; in weiten Teilen Zentralasiens hat sich die jahresdurchschnittliche Regenmenge stark verringert, und schadstoffbelasteste Winde dringen bis in unsere Breiten vor, lagern ihre giftige Fracht auf W&#228;ldern, Wiesen und Str&#228;uchern ab. </p>
<p>Zu sp&#228;t ist es allemal, niemals mehr werden die versalzten B&#246;den wieder ein vielversprechendes &#214;kosystem hervorbringen k&#246;nnen, das Klima ist dauerhaft ver&#228;ndert, wie in vielen anderen Regionen der Welt. </p>
<p><u>Und doch ist es wichtig, dass wir genau hinsehen.</u><br />
Denn so soll uns das Beispiel Aralsee eine Mahnung sein, unsere Natur nicht so eklatant zu zerst&#246;ren, sie nicht dem Streben nach wirtschaftlichem Profit oder anderen niederen Gr&#252;nden zu opfern. „Unsere Natur“, damit meine ich die ganze Welt. Denn es hilft nichts, wenn wir in Mitteleuropa Naturschutzgebiete einrichten, w&#228;hrend europ&#228;ische und amerikanische Konzerne in Drittweltstaaten W&#228;lder abholzen, Fl&#252;sse verseuchen und sch&#228;dliche Emissionen aussto&#223;en, nur weil dort die gesetzlichen Naturschutzauflagen und die Arbeitsl&#246;hne geringer sind als bei uns. Auf lange Zeit gesehen, k&#246;nnen wir nur mit der Natur leben, nicht ohne sie.<br />
Wirtschaftlicher Ertrag muss endlich nachhaltigem, r&#252;cksichtsvollem Denken Platz machen, wenn unsere Spezies noch weiterhin so beh&#252;tet leben will wie bisher. Andernfalls wird sich „unsere Erde“ in einen Planet voller klimatischer Extreme verwandeln.</p>


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